*Cataglyphis nodus - Haltungsbericht


Post 13 - 14.01.2010 17:03:38

Taxonomie
Subfamilia: Formicinae
Tribus: Formicini
Genus: Cataglyphis
Species: Cataglyphis nodus



Allgemeines
Heimat: Südost- bis Mitteleuropa, über Kleinasien bis China, Nordafrika
Habitat: steppenhafte Halbwüsten, Trockenrasen, lichte Nadelwälder
Kolonie: Monogyn
Koloniegröße: geschätzt bis etwa 5.000 Individuen
Gründung: Claustral
Arbeiterinnen: Polymorph
Nestbau: Gegrabene Nester im Boden an besonnten Stellen, oft ausgedehnte Nester mit weiten Galeriengängen.
Nahrung: Zucker- oder Honigwasser und Insekten.
Winterruhe: Je nach Herkunftsland.



Aussehen / Färbung
Königin: Hellrot-Schwarz, ca. 16mm.
Arbeiterinnen: Rot-Schwarz.
Minors: ca. 6-7 mm
Media/Majors: ca. 17mm
Männchen: ca. 12mm



Bemerkungen


Mehrmals war ich in der Türkei, vor allem um dort die schönen und kräftigen Cataglyphis nodus zu beobachten. Natürlich gab es auch immer den Wunsch, eine Kolonie einzusammeln und diese zu Hause halten und beobachten zu können. Nun hab ich ja schon ein paar mal hier von diesen Arten geschwärmt, die Ameisen dieser Gattung gehören für mich zu den eindruckvollsten Ameisen überhaupt. Deswegen mache ich natürlich wieder mal zu viele Worte, wiederhole das eine oder andere an anderer Stelle bereits Geschilderte, aber was soll’s.
Hier steh ich nun,….
In einigen Jahren begegneten mir viele Arten der Gattung in den unterschiedlichen Verbreitungsgebieten im Mittelmeerraum und in Südosteuropa, darunter so hübsche Arten wie Cataglyphis lividus oder die zierlichen Cataglyphis albicans, so interessante Arten wie die Wüstenameise Cataglyphis bombycinus mit ihren mächtigen Soldaten, die in den Salzlagunen siedelnden schwarzglänzenden großen Cataglyphis fortis, die großen Arten wie Cataglyphis hispanicus und einige nordafrikanische Arten der besonders dominanten und durchsetzungsstarken bicolor-Gruppe.
Die Arten der bicolor-Gruppe beherrschen in allen mir bekannten Lebensräumen dieser Ameisen die Ameisenfauna der Bodenoberflächen komplett. Alle anderen oberirdisch fouragierenden Ameisen sind ihnen weit unterlegen und versuchen sich in Ausweichstrategien oder schützen sich durch massenhaftes Auftreten. Die ebenfalls grossen Camponotus-Arten sind meist nachtaktiv, Messor-Arten belaufen ihre Strassen in großen Mengen. Und doch werden Ernte- und Rossameisen massenhaft als Nahrung erbeutet, die Schnelligkeit, Gewandheit und Kampfkraft der meist alleinjagenden Cataglyphis bicolor ist in ihren Habitaten einzigartig. Alle Cataglyphis gelten als Einzeljäger, jedoch kommt es an beschädigten Nestern anderer Ameisen oder beim Schwärmen anderer Arten zu unorganisierten Zusammenrottungen der Räuber, die dann geschickt und über Koloniegrenzen hinweg kooperieren. Das habe ich mehrmals an Nestern der Camponotus maculatus in Tunesien beobachtet, die ständig umherstreifenden Cataglyphis hatten die von mir verursachte Nestöffnung schnell bemerkt und erbeuteten Imagines und Brutstadien der maculatus. Selbst die größeren Majore wurden einfach geköpft und abtransportiert. Diese Nahrungsquelle war so attraktiv, dass die mit Beute beladenen, erregten Cataglyphis sogar spurten, sie drückten und tupften die Hinterleibsspitze auf den Boden und markierten so den Plünderungsort. Diese Art des Spurens kommt selten vor bei diesen Ameisen, sie wird nur angewandt bei hoher Erregung und Eile. Beim raschen Umzug einer Kolonie wird so zB. die Umgebung des neuen Nesteingangs und dieser selbst markiert, selten jedoch die Wegstrecke.
Denn natürlich verlassen sich die Vertreter der Gattung vor allem auf ihre hervorragenden visuellen Fähigkeiten. Zur Navigation und Orientierung gibt es hervorragende Arbeiten im WEB.
Interessanterweise habe ich noch nie ernsthafte Auseinandersetzungen zwischen Cataglyphis-Arten beobachtet. Zumindest in Nordafrika leben bicolor-Arten und Cataglyphis albicans oft dicht beieinander. Entweder aber werden die kleinen Cataglyphis albicans kaum beachtet oder bemerkt, geschieht das doch, sind diese aber in der Lage, den großen bicolor rasend schnell auszuweichen.
Es gibt unter den Cataglyphis-Arten ganz unterschiedliche Strategien des Fouragierens. Während kleinere Arten wie albicans, lividus und v.a. bombycinus ( bei bombycinus sicher in Anpassung an den kargen Lebensraum in der Sandwüste) schnell große Strecken zurücklegen, mit rasend schnellen Zwischenspurten, immer wieder dann kurz unterbrochen vom Verharren, sich drehen und Betrachten der Umgebung, marschieren die Arbeiterinnen der großen bicolor-Arten oft in geringerem Tempo. Sie untersuchen und durchstöbern ständig die Umgebung, betrachten ständig die Umgebung, um sich zu orientieren, suchen zwischen Pflanzen und Geröll nach Insekten. Nur leere Räume wie Dünen oder Asphaltstraßen und das bereits bekannte und „leergeräumte“ Umfeld des heimischen Nestes werden schnell durchlaufen.
Besonders die bicolor-Arten sind mit ihren Fähigkeiten sehr erfolgreich. Sie erschließen schnell neue, saisonale Nahrungsquellen. Das erklärt vielleicht auch, dass diese Arten in ihren Verbreitungsgebieten als letzte ihrer Gattung die Bruttätigkeit einstellen und im Frühjahr wieder aufnehmen.
Jedes Jahr im Herbst und Winter beobachteten wir die Schwämflüge der Messor-Arten. Die jagenden Arbeiterinnen der Cataglyphis nodus erbeuteten nun zahllose Geschlechtstiere der Messor. In den ersten Tagen des Schwärmens der Messor sah das gelegentlich noch recht ungeschickt aus, immerhin kann eine solche kräftige Messor-Königin eine Cataglyphis-Arbeiterin einiges entgegensetzen. In diesen ersten Tagen wurden neben Jungköniginnen auch Männchen erbeutet. Mit in den nächsten Tagen fortschreitenden Schwarmflug der Messor bemerkten wir ein Lernen der Cataglyphis, Männchen wurden kaum noch beachtet, Jungkönginnen der Messor mit nun viel grösserer Geschicklichkeit geköpft und abtransportiert. In Nestern der Cataglyphis fanden wir nun Unmengen aller Brutstadien neben zahllosen Beutestücken, es fanden sich hunderte von toten Messor-Königinnen in den Brutnestern.
Natürlich erbeuten die Cataglyphis instinktiv die Geschlechtstiere der Messor, sie passen in ihr Beuteschema. Trotzdem erlernten sie schnell, das seltene, nur einmal im Jahr auftretende Angebot optimal zu nutzen. Sie erlernten, die nun plötzlich massenhaft auftretende Beute schnell sowie primär zu jagen und ohne Verletzungen zu riskieren zu überwältigen, sie erlernten, die eiweissreicheren Weibchen von den Männchen zu unterscheiden und bevorzugten diese.



Am Montag habe ich meine aus der Türkei mitgebrachte Kolonie von Cataglyphis nodus in ein beheiztes Terrarium umgesetzt. Immer wieder für mich begeisternd die für Cataglyphis typische ungeheure Geschwindigkeit, mit der die Kolonie das Terrarium erkundete und den Einzug in das erwärmte Nest organisierte. Die Kolonie entwickelt jetzt schon einen riesigen Hunger, etliche Grillen und Mehlwürmer wurden bereits verspeist. Ein Zuckernäpfchen muss ich täglich auffüllen. Noch immer durchstreifen Jägerinnen das Terrarium, jeder Mehlwurm wird sofort getötet und eingetragen. Die Kolonie ist etwa 200 Tiere stark, die meisten der Tiere drängen sich in den oberen erwärmten Kammern um die Königin bei etwa 30 Grad Celsius. Ständig wird die Königin gefüttert, ihr Hinterleib ist heute, nach vier Tagen bereits ansehnlich angeschwollen. Vermutlich beginn in den nächsten Tagen schon die Eiablage. Alles geht bei diesen Ameisen rasend schnell.
Die Arbeiterinnen sind ständig aktiv, bauen das Nest aus, putzen und füttern sich gegenseitig. Lediglich im direkten Umfeld der Königin wird auf Ruhe geachtet, Arbeiterinnen, die ihren Platz passieren, bewegen sich in ihrer Nähe langsam und vorsichtig. Natürlich ist die Königin ständig von anderen Arbeiterinnen umgeben, die sie ständig hingebungsvoll putzen und füttern.
Ich werde in der Folgezeit noch einige Bilder einstellen und den Bericht fortsetzen. Jetzt ist es erstmal genug, glaube ich…


Nochwas, jemand hatte mich im Ameisenforum per PN draufgebracht, dass es überlegenswert wäre, ob diese Art denn in's Exotenforum gehöre. Das ist tatsächlich nicht ganz einfach, immerhin kommt sie bis nach Europa vor, lt. Literaturangaben sogar bis in die Slowakei. Andererseits lebt die Art in einem riesigen Verbreitungsgebiet, das sich vom südöstl. Europa bis nach China über Mittelasien und bis nach Nordafrika erstreckt. Die anderen Vertreter der bicolor-Gruppe leben hauptsächlich in Afrika, im subtrop. und gemässigten Asien. Insofern kann man wohl von einer exotischen Art ausgehen, liegt doch ihr Hauptverbreitungsgebiet und das nah verwandter Arten nicht im europäischen Raum.
Erstellt von Frank Mattheis (11.12.2009)


Zur Zeit (21.12.09) herrscht Ruhe bei den Cataglyphis nodus. Zwar sind immer einzelne Arbeiterinnen unterwegs, tragen Zucker ein oder tragen Nahrungsreste aus dem Nest, trotzdem ist es sehr ruhig bei ihnen. Es scheint bei dieser Art tatsächlich einiges etwas anders zu verlaufen als bei den nahe verwandten nordafrikanischen bicolor-Arten, die ich ja auch schon beobachten konnte.
Die nordafrikanischen Arten begannen immer sofort mit der Brutaufzucht, sobald Temperaturen und Nahrungsangebot das ermöglichen. Schon nach wenigen Tagen gab es dann erste Eipakete, die Arbeiterinnen fouragierten verstärkt nach Insektennahrung.
Bei den nodus scheint es anders zu laufen. Ich habe bis heute, immerhin ist die Kolonie seit zwei Wochen nun im Warmen, keine Eipakete entdecken können. Der Grossteil der Kolonie hält sich sogar noch immer im kühleren, feuchteren und tieferen Bereich des Nestes auf. Das wäre bei den "Afrikanern" undenkbar am durch steigende Temperaturen möglichen Beginn der Brutsaison, die konnten es kaum warm genug haben in diesem Stadium.
Irgendwie passt das zu meinen Beobachtungen im Freiland bei den Arten . Bei den nordafrikanischen Arten fand ich im Freiland auch in diesem Jahr in Kolonien schon im Januar erste Eipakete. Immer in solchen Kolonien, die an von der Sonne beschienen warmen Plätze in Küstennähe siedelten. Es macht einen Riesenunterschied, ob der Neststandort im Landesinneren Tunesiens oder an der wärmeren Küste ist, ob es sich um südexponierte geschützte Lagen handelt oder der Standort beschattet wird. Insgesamt jedoch nutzen die nordafrikanischen bicolor viel intensiver die Wärme der ersten Monate des Jahres, sie beginnen sehr viel früher mit der Brutaufzucht, ziehen im zeitigen Frühjahr auf der Suche nach wärmeren Nestplätzen sogar oft um und schwärmen auf Djerba schon Ende März bis Ende April, auf dem Festland infolge insgesamt etwas tieferer Durchschnittstemperaturen am Boden etwa vier Wochen später.
Die südtürkischen nodus beginnen trotz annähernd gleicher Klimawerte viel später. Ich fand vor Jahren in den Nestern Ende April erste Eipakete, und das noch nicht einmal in allen Nestern. Schwärmzeit der Art ist auch in der subtropischen Heimat der Juni! Wahrscheinlich schafft nodus diesen "Termin" auch in den gemässigten Gegenden des Verbreitungsgebietes.
Offenbar ist die Ruhephase bei dieser Art, vielleicht in Anpassung an überwiegend kältere Siedlungsgebiete sehr viel länger als bei den nordafrikanischen Verwandten. Sie scheint endogen gesteuert zu sein, während sie bei den nordafrikanischen Verwandten exogen gesteuert ist. Diese lassen eine "Winterruhe" gerne ausfallen und nehmen dabei keinen schaden.
Eigentlich logisch.
Die afrikanischen bicolor-Arten leben in den subtropischen Breiten Afrikas, von hier mit einigen Vertretern bis in die tropischen Regionen Afrikas und Asiens. Die Cataglyphis nodus leben nur ausnahmsweise in subtrop. Regionen wie der südtürk. Mittelmeerküste, ansonsten verbreitet von Mitteleuropa bis in sehr winterkalte Regionen Asiens. Es wird in ihrem Verbreitungsgebiet eben sehr kalt, kann aber auch schonmal im Frühjahr warm werden, worauf dann wieder eine Kältewelle folgen kann. Würden die nodus bei ersten warmen Tagen sofort mit der Brutpflege beginnen, könnte dass bei einer starken Abkühlung das Ende der schon aktiven Kolonie sein.
Cataglyphis nodus wartet also wohl eine nachhaltige und sichere Erwärmung im Frühjahr ab, beginnt sehr spät mit der Brutpflege. Nodus tut dies auch im subtrop. Verbreitngsgebiet der Art.
Die nordafrikanischen Arten beginnen bei warmen Wetter bereits im Januar mit der Nachkommenaufzucht, zumindest in den warmen Küstengegenden bei günstigen Temperaturen, hier besteht kaum das Risiko extremer und schneller Abkühlung bis in die Nullgradnähe.



Post 1233 - 30.01.2010 15:23:55

Die Kolonie hat zu meinem Erstaunen nun etliche junge Männchen aufgezogen. Eigentlich ist das ungewöhnlich. Kolonien dieser geringen Grösse werden wohl im Freiland keine Geschlechtstiere aufziehen. Bald jedoch werden auch weibliche Nachkommen schlüpfen, es gibt einige Puppen, die recht gross wirken, aus denen könnten Jungköniginnen schlüpfen oder grosse Arbeiterinnen. Ausserdem gibt es erste winzige Puppen, aus denen werden kleine Arbeiterinnen schlüpfen.
Die Kolonie hat sich wunderbar entwickelt in den letzten Wochen. Es sind erstaunlicherweise nur wenige der alten Arbeiterinnen verstorben. Bei anderen Kolonien dieser Gattung hatte ich im Frühjahr immer viele Ausfälle, besonders natürlich bei Tieren aus dem Freiland wie diesen.


Im Moment wird nach Art der Cataglyphis richtig Gas gegeben und eine grosse Menge an Brut aufgezogen. Sobald erste weibliche Jungtiere schlüpfen, werden ich den Bericht fortsetzen.


LG, Frank.



Post 2465 - 18.02.2010 12:50:54

Ja, leider zog die Kolonie nur männliche Geschlechtstiere auf. Fotos dieser Männchen gibt es im Fotoforum.
Mittlerweile jedoch werden grosse Mengen an Arbeiterinnenbrut aufgezogen, erste Arbeiterinnen der neuen Generation schlüpfen nun. Es gibt nun bereits grosse Mengen verschieden grosser Arbeiterinnenpuppen, unzählige Larven in den tieferen Kammer und weiterhin grosse Eipakete. Die Kolonie wird also in den nächsten Woche sehr stark anwachsen, ihr Platzbedarf wird grösser werden.
Ich habe in früheren Jahren schon einmal eine Kolonie dieser Art gehalten. Leider ging das damals gar nicht so gut. Die Königin verstarb nach einigen Wochen der Haltung. Im letztem Jahr wurden einige Jungköniginnen der Art gehandelt, sie wurden angeboten von einem Halter, der die Jungköniginnen vom Schwarmflug aus Griechenland mitbrachte. Auch von den Haltern dieser Jungköniginnen habe ich dann nicht mehr viel gehört resp. gelesen.
Das alles brachte mich zu der Einschätzung, dass diese Art relativ heikel ist. Ebenso meine Beobachtungen in der Türkei. Bei Untersuchungen freilebender Kolonien im April 2005 in der Nähe von Manavgat fand ich lediglich erste Eipakete, das im warmen Mittelmeergebiet mit subtropischen Klima. Afrikanische Verwandte haben zu dieser Zeit in ähnlichen klimatischen Gebieten Nordafrikas bereits oft erste Geschlechtstiergenerationen aufgezogen, sind also in ihrer Brutaufzucht bei annähernd gleichen Klimabedingungen um etwa sechs Wochen voraus.
Grund kann das feuchtere Klima im Süden der Türkei sein. Tatsache jedoch ist, dass Cataglyphis nodus generell später mit der Brutaufzucht beginnt. Wahrscheinlich eine Anpassung der Art an das unstetere Klima im riesigen Verbreitungsgebiet von nodus, dass ja von Westchina bis Mitteleuropa reicht.
Diese Kolonie hier zeigt sich in der Haltung als sehr robust und genügsam. Der jetzige Verlauf der Kolonieentwicklung ähnelt dem der eigentlich immer zuverlässigen afrikanischen bicolor in der Haltung, die Tiere kommen sehr gut mit den Bedingungen der Haltung zurecht. Jedes Futter wird akzeptiert, selbst Mehlwürmer werden begeistert angenommen und eingetragen.
Jeden Abend wird der Nesteingang verschlossen, einige Arbeiterinnen stapeln Steinchen und Zweige von den Nesteingang. Morgens mit dem ersten Licht wird der Eingang freigeräumt und die Arbeiterinnen suchen das Terrarium nach Futter ab. Mehlwürmer und Grillen werden in Kooperation erjagt und zerteilt, gemeinsam dann ins Nest transportiert.


LG, Frank.



Post 5129 - 12.05.2010 17:22:01

[code][quote]Grüß Euch!


Nachdem ich die Kolonie vor ca. 3 Wochen von Frank für meine Frau erworben habe möchte ich Euch einen ersten Zwischenbericht geben-
obwohl ich ein 80er Becken vorbereitet hatte habe ich sie doch in ein Becken 50x30x30 gegeben- dies erscheint sehr klein für die laufaktiven nodus, aber es hattte fogenden Grund-


ich selbst habe eine nodus Kolonie - mit ca. 90-120 Tieren etwas kleiner als die von Frank und halte diese in einem Becken der gleichen Größe und wollte die Unterschiede der unterschiedlichen Haltung dokumentieren


in weiterer Folge werden die Kolonien in der Überschrift als Sabine und Alexander bezeichnet


Sabine:


einen grabfähigen Streifen von 50cm Länge und 10 cm Höhe bei 3cm Tiefe an der Frontseite abgedeckt mit roter Folie- beleuchtet mit 2 -10 Watt Halogenstrahler die die Temperatur unter dem Strahler auf dzt. 35 Grad bringt (bei 20-21 Grad Zimmertemperatur)


die Tiere von Frank waren super verpackt und haben binnen eines Tages einen großen Gang gegraben und sind an übernächsten Tag komplett aus dem Transportbehältnis ausgezogen- mittlerweile haben Sie den grabfähigen Streifen komplett unterminiert- sie nehmen recht zögerlich Eiweiß und es sind max. 15 Arbeiterinnen in der Arena unterwegs- bemerkenswert ist auch, daß die beiden Vogeltränken mit Zuckerwasser und Wasser direkt im Sand stehen und nicht! zugeschüttet werden



Post 5130 - 12.05.2010 17:40:38

tja- irgendwie bin ich zu blöde Fotos in ausreichender Anzahl bei geeigneter Größe hochzuladen- vielleicht kann mir wer nen Tipp geben- jedes Forum funzt anders...ansonsten werdet Ihr mit einem schriftlichen Bericht zufrieden sein müssen


Alexander:


wie gesagt Becken gleicher Größe mit gleicher Beleuchtung/Erwärmung- ca. 90-110 Tiere- allerdings viel mehr größere Tiere- den etwas angegriffenen Ytong hab ich ich entgegen anderer Ratschläge an der Frontseite mit 2 Blumensteckschwämmen bestückt- Länge an der Frontseite 46 cm- Höhe 10 cm- Tiefe 7 cm-vorgebohrt und etwas mit dem Zigarrenbrenner abgeflämmt um eine glattere Oberfläche zu erzeugen- allerdings hatte ich den Fehler gemacht an der Oberseite ein Befeuchtungsloch vorzubohren- die hatten die nordus benutz um sich eigene Gänge zu graben (war aber auch von mir gewünscht)- nach ca. 2 Monaten Diapause bei 17 Grad habe ich ca. 9 Eipakete- Larven kann ich noch keine erkennen- wobei ich denke, daß sie diese in den uneinsichtigen Bereich bringen- habne nat. auch Gänge in die Tiefe gebaut-
Verhaltensunterschiede sind insofern zu beobachten, daß bei meinen oft 30-35 Tiere in der Arena unterwegs sind- hochagressiv- also Wasser austauschen ist nur in der Früh möglich-wobei alles zugeschüttet wird- ob offene Schale oder Vogeltränke auf einer Schieferplatte- untertags eingebracht wird sogar alles angegriffen- an der Vogeltränke wird Ewigkeiten herumgekaut
während bei Sabine Maden gar nicht genommen werden sondern eher große Heimchen ausgelutscht werden sind bei mir kleine Heimchen und Maden sehr beliebt und werden in den kammern auch wenn sie 3 Tage alt sind aufgenommen


hier Eier beim einbringen in den Wärmestraher




Post 5138 - 12.05.2010 19:53:29




sorry für die bescheidenen Fotos-ist nur ne 8 Jahre alte Knipsomatik...


lg
alexander



Post 5156 - 13.05.2010 09:05:42

Hier noch Fotos von Sabines Formi wo man die Grabarbeiten schön sieht



Hier kann Diskutiert werden: http://eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=676



Post 5163 - 13.05.2010 11:15:57

hier noch ein paar Fotos von der Raubtierfütterung


leider ist das extreme Verkleinern der Qualität nicht so zuträglich


lg
Alexander



Post 5247 - 15.05.2010 14:17:56

Natürlich gibts in der kurzen Zeit nicht viel Neues.


Hab meinen mal ne Bienen (Wachs)made angeboten. Diese wurde sofort von 4-5 Ameisen attakiert und obwohl sie es schwer hatten durch die Haut zu dringen, brachte sie eine große Arbeiterin als Lebender nach ein paar Minuten ins Nest.Leider war ich zu langsam mit der Kamera


Interessant finde ich, daß Sabines Catas einstweilen nur totes Futter nehmen (viell. weil im Moment sehr wenige furagieren)


Ich hab mittlerweile eine Theorie warum meine mehr furagieren als die Catas von Sabine- ich vermute, daß sie in den selbstgegrabenen Gängen mit dem Ihnen ansprechenden Durchmessern die Nesttemperatur höher halten können als in meinen relativ vorgegebenen Gängen.


Was mich unterstützt in der Theorie, hab meinen seit gestern eine kleine Heizmatte angeboten mit 3 Watt -so 8x12 cm und vor dem Steckschwamm auf der Vorderseite plaziert- seitdem furagieren weniger Meisen als vorher und niemand kommt auf de Idee die Eipakete an die Oberfläche zu schleppen.


Grundsätzlich halt ich mich von den Klimadaten her am Fundort- zumindest von Franks Meisen weiß ich, daß sie aus Manavgat/Türkei sind, da ich selbst mal in der Kegend um Antalya in Urlaub war und Manvgat besucht hatte suchte ich mir die relevanten Klimadaten hier raus
http://www.wetteronline.de/euroreif.htm
Hier kann man nicht nur die momentane Temp. rauslesen (o.k. ich weiß schon- Luft- ist nicht gleich Bodentemperatur)- aber es läßt sich eine Tendenz erkennen und die Klimadaten inkl. Niederschlag für die letzten Jahre rauslesen.
Die Halogenstrahler bieten mir die Möglichkeit durch Zunahme der Streuscheiben die Temp. am Boden (unter dem Strahler)bei dzt. 28.5 Grad zu halten- also die derzeitige Tageshöchsttemp. in Antalya (nachts sinkt es im Zimmer auf 20 Grad- in Antalya auf 17 Grad Luft)- und bei weglassen der Streuscheiben auf bis zu 35 Grad zu kommen.
Glücklicherweise hab ich insgesamt 20 von diesen Dingern noch aus der Vogelspinnenhaltung!


lg
alexander



Post 5305 - 17.05.2010 15:17:20

Alexander:


hier die ersten Larven meiner Kolonie



Post 5436 - 22.05.2010 16:24:04

Bei mir geht es richtig voran, die kleine 3 Watt Heizmatte außen an der Scheibe angebracht gefällt Ihnen richtig gut, habe ca. 10 große Larven und 25 Kleine.


An Proteinen wird sofort alles ins Nest eingebracht was oben hin einfällt , ganz beliebt sind dzt. Rosenkäfer Larven die ob Ihrer Größe (bis 3 cm Länge und fast einen cm DM) in Kombination von bis zu 5 Ameisen angegriffen und noch lebend ins Nest gebracht werden


Hier die großen Larven



Das Foto ist zwar noch schlechter- aber man sieht sehr schön wie groß die Gaster der Ameisen die die Larven betreuen sind


lg
Alexander


Zur Diskussion



Post 5617 - 01.06.2010 13:19:42

tja so ändert sich alles- bis vor 3 Tagen war bei mir in der Arena die Hölle los- obwohl ich da schon Puppen hatte- und bei Sabine fast nichts...


seit vorgestern fouragieren bei mir max. 7-8 Ameisen und bei Sabine mehr als doppelt so viele- so einen unmittelbaren Vergleich bei der gleichen Art find ich pers. schon sehr interessant-


dazu kommt noch, daß bei Sabine sie Gänge in der Arena graben- in der Horizontalen da nur 2-3 cm Erdschicht da ist- da bei Ihr durch die Erdhaltung nicht viel Einsicht ist vermute ich, daß Larven da sein müssen- es werden bei Ihr Heimchen ohne Ende eingebracht


hier ein 2 Fotos von meinem Nest




lg
Alexander



Post 5701 - 06.06.2010 18:04:39

Heute konnte ich ganz kurz einen Blick auf ein Geschlechtstier werfen- muß ganz frisch geschlüpft sein da ich in der Arena 2 Puppenhülsen gefunden habe und das Tier noch ganz hell war- in Richtung ockerfarben.


Da mein Blumensteckschwamm allerdings richtig durchgenagt ist, halten sich die Meisten in den hinteren Gängen auf, während die Puppen an der Frontscheibe gelagert werden- wenns mehr werden, wird mir hoffentlich ein Foto gelingen!


Lg
Alexander



Post 5730 - 08.06.2010 14:34:40

Nachdem ich Ihnen die Heizmatte weggenommen hatte und sie die Puppen nach außen getragen hatten sind mir doch noch Fotos geglückt!




lg
Alexander



Post 5950 - 19.06.2010 09:05:33

Vor 2 Tagen sind die ersten Männchen aufgetaucht und auch die ersten Arbeiterinnen-Puppen sinds bei mir ca. 40


Bei Sabines Kolonie sind die die ersten Eipakete (nur kurz durch die Erdhaltung) zu sehen- dort haben sie sich Temp. mäßig insofern geholfen, daß sie die Arena unterminiert haben obwohl dort gerade mal 2 cm Sandgemisch ist- aber unter den Strahlern ist es um einiges wärmer als im Erdbereich an der Frontscheibe.
Interessant auch, daß sie dort die Vogeltränken immer zugeschüttet hatten und als Sabine auf offene kleine Reptilienschüsseln - diese Natursteinbauten-(mit Kieselsteinen drinnen damit sie nicht ertrinken) wechselte hatten sie die Wasserschüssel nicht zugeschüttet ,sondern immer nur eine Sandbrücke gebaut -trotz 2 cm Höhe-damit es das Wasser rauszieht- dort im feuchten Sand war auch vielleichter zu buddeln!-und das Sandgemisch- ist auch noch anderes drinnen -verhärtet sich komplett,toll um gute Gänge zu graben.


Dafür funktioniert das bei mir mit den Vogeltränken auf einmal sehr gut- wird nix mehr zugeschüttet. Hab Ihnen aber was gebastelt damit sie besser raufkommen- funzt vorallem auch super bei meinen kleinen F. sanguinea- also hab ich alle so umgerüstet.


Lieblingsspeise sind bei beiden Kolonien momentan Fliegen die ich aus Maden aus dem Anglergeschäft selbst hochziehe.


Lg


Alexander



Zur Diskussion:http://www.eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=676



Post 6316 - 03.07.2010 16:46:48

Nachdem ich auch nicht mehr soviel Nesteinsicht habe wollte ich mal wissen wieviele Puppen meine Kolonie hat und hab die Heizmatte abgedreht und sie haben den Vorrat unter die Heizlampe gebracht- glaub jetzt ist mal Proteindiät angesagt :lol:




lg
Alexander



Post 7149 - 14.08.2010 09:09:31

Möchte euch ein paar Fotos von unseren Geschlechtstieren zeigen







lg
Alexander


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http://www.eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=676



Post 7157 - 14.08.2010 09:58:09

Zum Thema Zucht- mach grad einen versuch mit 2 Weibchen von mir und einem Männchen von Sabine



hier die beiden Weibchen in trauter Zweisamkeit



das Männchen hat andere Interessen



die Schwierigkeit wird sein ob die auch reif sind- nur weils in der Arena herumlaufen heißt das noch nichts- glaub ich.


lg
Alexander


Zur Diskussion:
http://www.eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=676



Post 7163 - 14.08.2010 11:27:06

Die beiden Fotos gefallen mir besonders gut- für ein Makro Forum taugens nicht :sorry: aber es geht ja hier um Ameisen- und für eine 10 Jahre alte Digi bei der einfach eine 10-fach Lupe vorgehalten wurde :yu:



recht gut die Mandibeln zu sehen



lg
Alexander



Post 7197 - 15.08.2010 11:21:15

Hallo!


Eine Frage an die Spezialisten. Nachdem ich gestern Abends unterwegs war und die Meisen nicht beobachten konnte war das Männchen heute Morgen ziemlich erledigt und ist jetzt am Sterben. Meint Ihr es hat seinen Job erledigt? Im Vergleich zu einem frischen Männchen ist der Gaster mehr eingefallen.


hier ein paar Fotos vom sterbenden Männchen:





sorry für die bes... Fotos..


lg
Alexander


Diskussion zum Haltungsbericht:


http://www.eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=676



Post 8563 - 25.10.2010 16:00:25

nachdem ich grad mit Frank über unsere Cataglyphis per p.n. geplauert habe und ich schon länger nichts berichtet habe gebe ich Euch mal kurz ein Update unserer Kolos:


mit der Verpaarung wie in den Fotos oben versucht hat es leider nicht geklappt.


Den Catys gehts blendend- Sabine hat Ihre übersiedelt- waren allerings nicht zum Umzug zu bewegen obwohl wir sie bei 15 Grad im Freien gestellt haben und das Alternativnest mit Heizmatte versehen war.


So war leider Ausgraben angesagt- Sabine hat millimeterweise die Erde mit einem Pinsel abgetragen und dabei ganz vorsichtig jede einzelne Meise in 6 stündiger Arbeit zuerst in eine Plastixbox übersiedelt- die haben sich in den Pinsel verbissen , aber gleich wieder beruhigt und waren dann gut abzubeuteln-haben leider keine Fotos davon-und diese dann ins neue Terri gestellt. Es waren geschätzte 450 Ameisen. Leider hat selbst dieser ""schonende" Umzug Opfer gekostet- so ca. 50 Tiere.


Nachdem Sie Erdhaltung halt interessanter findet haben die Meisen viel mehr davon bekommen- so 12cm Höhe und Tiefe, in 2 Tagen haben die eine Höhle am Boden ausgehoben die 10cm breit und die ganzen 12 cm tief ist- sehr interessant- möchte nicht wissen wie tief die noch geworden wäre wenn nach hinten noch mehr Platz wäre!


Anmerkung zu den Geschlechtstieren- bei Sabine sitzen ein paar geflügelte Weiber unter den Heizstrahlern- ich hab schon länger keine mehr-
ich hab den Eindruck, daß sie die Geschlechtstiere auch fressen- zumindest bei Meinen hab ich den Eindruck- beim Töten der Männchen konnt ich zusehen- aber Meine haben eine Zeitlang fast kein Protein genommen- hängen aber herum wie die Honigtöpge so gefüllt sind die Gaster- und bei mir sind keine Geschlechtstiere mehr zu sehen.....und tote Geschlechtstiere liegen auch keine rum...also was liegt näher?


Ansonsten sind die Kolos Selbstläufer- das ist aber nicht negativ gemeint- Zucker, Wasser, Proteine und ab und an das Nest und/oder die Arena befeuchten, Wärme und den Rest machen die Meisen selber.


lg
Alexander



Post 9347 - 25.11.2010 17:40:01

Ich habe die Bilder und das Video schon in einem anderen Forum gepostet- ich hoffe das ist kein Problem weil ich beide Foren- jede auf die eigene Art schätze-ich stell sie hier aber auch rein weil ich nicht weiß ob User dort auch hier angemeldet sind- und vor allem weil die Aufnahmen von Sabines Kolo ist die Sie von Frank bekommen hat.


http://www.youtube.com/watch?v=0pZ4Fq96lpE



Es mag ja nicht jedermanns Art sein, Meisen in einem Erdnest zu halten- nur wenn ich meine Kolo betrachte- da sind grad 5 Meisen in der Arena unterwegs- bei gleichen Haltungsbedingungen- bei Sabine oft 20-25 und bauen Ihr Erdnest aus-viel bleibt Ihnen allerdings nicht mehr über- die Kammern sind 12-13 cm tief- also bis zur Begrenzung vom Acrylglasstreifen- und bis zu 15 cm breit- was für Kammern würden die erst bauen wenn sie richtig Platz hätten!
Hier hängen sie bei mir herum wie die Honigtöpfe und tun nichts

lg
Alexander



Post 9818 - 15.12.2010 16:02:19

Den beiden Kolos gehts weiterhin gut- hab jetzt wieder Puppen (die Größe läßt Geschlechtstiere vermuten).


Auch wenn ich noch ein paar andere Arten habe: Cataglyphis sind wirklich meine Lieblingsameisen: tagaktiv, schnell, aktiv und wunderschön!


hier ein paar Fotos:



lg
Alexander



Post 10280 - 04.01.2011 14:25:04

Grüß Euch!


Nachdem ich schon wieder eine Weile nichts geschrieben habe-


Kolo Alexander:


Sind bei mir in einer Art Diapause bei 15-max. 17,5 Grad im Arbeitszimmer- es furagieren grad mal wenn man ins Formi blickt ein paar Tiere und nehmen Zuckerwasser- Proteine so gut wie nicht mehr- Puppen sind gut 20 da, Larven kann ich auch einige erkennen- und einige Eipakete- also die ich sehe - sind gut 25 Eier in allen Paketen zusammen- ob sich die Puppen bei der Temp. weiterentwickeln?- wir werden sehen- mich überrascht, daß die Gyne weitere Eier bei der Temp. nachschiebt.


Kolo Sabine:


Temp. mind.19 Grad- tagsüber bis 21- ab und an werden im Gegensatz zu mir die Strahler aufgedreht- wesentlich mehr Aktivität (eh klar) und auch Proteine werden noch etwas mehr genommen
Vor 2 Tagen allerdings etwa 15-20 Tote in der Mistecke- kann allerdings sein, daß sie sich durch die Erdhaltung im Nest angesammelt hatten und dann in einem Schwung nach außen gebracht wurden und es sich um einen nat. Abgang gehalten hat- wird aber zu beobachten sein.


Wir sind jedenfalls gespannt wies weiter geht- auch in Hinblick auf unterschiedliche Temp. bezüglich der Geschlechtstiere.


lg
Alexander



Post 10393 - 07.01.2011 08:56:52

Grüß Euch,


daß bei mir trotz der relativ moderaten Temp. Brut in allen Stadien vorhanden ist sieht man hier




daß die Puppen auch schlüpfen erkenne ich an den leeren Puppenhülsen in der Arena.


Während im Herbst gut 3 Monate Pause war mit der Eiablage hat die Gynye mit Beginn der kühleren Zeit wieder angefangen Eier abzulegen- vielleicht hat wer von den Cataglyphis Spezialisten eine Antwort drauf?


lg
Alexander


Zur Diskussion: http://www.eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=676