Bauanleitung: Terrarium aus Aquarium bauen


Post 10903 - 25.01.2011 21:48:56

Hallo zusammen,


heute möchte ich eine Kurzanleitung und eine längere Anleitung einstellen, wie man aus einem einfachen Aquarium mit recht wenig Aufwand ein Hochkant-Terrarium bastelt.


Was benötigt man dafür?
- ein Aquarium
- einen Glasschneider
- ein dickes Lineal oder eine Holzleiste o.ä. (nur gerade muss es sein)
- Auquariensilikon
- ein Teppichmesser
- eine Säge
- eine Aluleiste
- eine zusätzliche Glasscheibe für die zukünftige Front des Terrariums
- ein paar Glasreste (evtl. eh übrig, falls die zusätzliche Scheibe zu groß für die zukünftige Front ist)
- Metallgitter/Pfannenspritzschutzgitter


Klingt viel, wenn man aber einmal das erste Becken bearbeitet hat, sind beim zweiten nur noch nötig:
- ein Aquarium
- eine zusätzliche Scheibe
- ggfs. eine Aluleiste
- ggfs. Metallgitter/Pfannenspritzschutzgitter
Den Rest hat man noch vom ersten Becken.


Als zusätzliche Scheibe eignen sich Restscheiben von anderen Becken, Glasscheiben von Bilderrahmen (je nach Größe bekommt man die rahmenlosen Bilderhalter schon für 3-4Euro), sonstiges Glas vom Sperrmüll. Aquarien gibt es auch häufiger auf dem Sperrmüll oder in Kleinanzeigen der örtlichen Zeitungen. Wenn nicht kann man diese auch für recht wenig Geld kaufen. Alugitter, Metallgitter, Silikon, Glasschneider etc. bekommt man gut im Baumarkt. Beim Silikon halte ich für wichtig, das es Aquariensilikon ist oder entsprechend anderes Silikon ohne Fungizide und Zusatzstoffe. (lebensmittelechtes Silikon ist im Prinzip das gleiche wie Aquariensilikon, nur meist billiger)


Für wen ist die Kurzanleitung?: Für alle die schon mal etwas gebastelt haben, bzw. keine zwei linken Hände haben. ;)


Für wen ist die längere Anleitung?: Für alle die sich an soetwas das erste mal versuchen und eher detailierte Anleitungen mögen. ;)


Die Bilder im Anhang der Beiträge sind identisch und zeigen die Ergebnisse der Arbeit, damit es etwas plastischer wird.


Im nächsten Beitrag kommt die Kurzanleitung, im Beitrag darauf die lange Version.
Wenn ihr Anmerkungen oder Verständnisprobleme habt, könnt ihr dies direkt unten reinschreiben.


LG und viel Spaß und Erfolg beim basteln,


Marcel



Post 10904 - 25.01.2011 21:55:37

So, nun zu den Arbeitsschritten (kurze Anleitung):


1. Man trennt eine der kurzen Seitenscheiben heraus
2. die gereinigte Scheibe wird an der schmalen Seite 5-10cm vom Rand abgeschnitten (je nach gewünschter Substrathöhe im Becken)
Tipp zum Glasschneiden: Den Glasschneider vorab in etwas Öl tauchen. Dann wird der Schnitt tiefer bzw. die Spannung des Glases lässt nach. Dadurch lässt sich das Glas leichter brechen. (Dankeschön für den Tipp Tria :bye: )
3. den größeren Teil der neuen 2 Stücke klebt man wieder in die offene Seite ein, sodass sie an der vorderen Öffnung bündig schließt
4. den kleineren Teil der neuen 2 Stücke klebt man ca. 5cm ins Becken versetzt auf die durchgängige kurze Seitenscheibe
5. mit Glasbruchstücken klebt man von dem kurzen Stück Scheibe bis zum vorderen Rand des Beckens ein paar Streben ein
6. nun das Aluprofil zurechtsägen und unten bündig ins Becken kleben (großes Becken mit geteilter Frontscheibe) bzw. leicht herausragend ans Becken kleben (kleines Becken mit zur Seite herausziehbarer Frontscheibe), ebenso oben ein Aluprofil einkleben
7. Metallgitter unten zwischen Aluprofil und kleiner Glasscheibe kleben und oben in die Öffnung zwischen Rückscheibe und Deckscheibe kleben
8. Frontscheibe/Frontscheiben passend zuschneiden und einsetzen
9. ggfs. Pfannenspritzschutzgitter über die Metallgaze kleben/tackern und Becken abdichten mit Dichtungsband
--> FERTIG!! :)



Post 10905 - 25.01.2011 22:02:12

So, nun zu den Arbeitsschritten (lange Anleitung):


1. Man trennt eine der kurzen Seitenscheiben mit einem Teppichmesser aus dem Aquarium
2. dann reinigt man die Scheibe und die alten Nähte der nun offenen Seite, sowie die Bereiche der noch vorhandenen kurzen Seitenscheibe innen. Alternativ: einfach gleich das Becken putzen ;)


3. man misst an der losen Seitenscheibe an der kurzen Seite 5-10cm ab und markiert diese und zieht einen leichten Strich auf dem Glas (mit Fineliner o.ä.). 5-10cm: je nachdem wie hoch man den Bodengrund einrichten möchte für das neue Terrarium
4. nun nimmt man den Glasschneider und ölt das Schneiderad leicht ein (dann wird der Schnitt sauberer und tiefer), dreht die Glasscheibe auf die Seite mit dem Strich, sodass man auf der Seite schneiden kann, auf der kein Stift die zukünftige Bruchstelle verdreckt
5. legt das Lineal/Holzleiste/... mit ca. 3-4mm Abstand an die zu brechende Stelle an, sodass das Schneiderad auf der Naht schneiden kann. Und zieht mit dem Glasschneider !einen! sauberen Schnitt mit gleichmäßigem, mittelstarken Druck.
6. von unten klopft man nun leicht und regelmäßig mit dem Glasschneider der Naht entlang, dann vertieft sich der Riss
7. die Glasscheibe legt man mit dem Riss an eine gerade Kante. Die lange Seite liegt auf der Unterlage, die kurze Seite direkt an der Kante. Nun die lange Seite abstützen (z.B. mit den Knien), die kurze Seite rechts und links und möglichst mittig fest anfassen und mit einem kräftigen Ruck nach unten wegbrechen (vorsicht Finger ;) )
8. das Glas entgraden wenn nötig (falls scharf; dann brauchts noch eine Feile oder etwas Schleifpapier)
9. Die Kanten der neuen 2 Scheiben säubern


10. das Becken mit der offenen, kurzen Seite auf den Boden drehen
11. die größere der beiden neuen Scheiben hineinlegen, sodass diese eben auf dem Boden aufliegt und zur großen Öffnung vorne hin bündig abschließt
12. mit Silikon beidseitig eine Wulst an den Innenkanten ziehen
13. eilige können nun noch die kurze neue Scheibe 4-5cm versetzt hochkant an die "Decke" des Beckens kleben, dafür brauchts aber eine Zwinge o.ä. zum fixieren...sonst rund 24Stunden warten, bis die große neue Scheibe fest eingeklebt ist und das Silikon trocken.
14. Becken rumdrehen, sodass die neue große Scheibe die Decke bildet
15. falls Schritt 13 übersprungen wurde: die kleine neue Scheibe ca. 4-5cm nach innen versetzt hochkant ins Becken kleben
16. je nach Beckengröße ein paar Glasreste zuschneiden und einkleben, sodass diese von der kleinen neuen Scheibe bis zum vorderen Beckenrand reichen (diese stützen später das untere Aluprofil ab)
17. 2x Aluprofile zuschneiden, sodass sie ins Becken passen (große Becken mit zwei Frontscheiben die ineinander geschoben werden zum öffnen) bzw. an dessen Front geklebt werden können (kleine Becken mit einer Frontscheibe die seitlich rausgeschoben wird)
18. das Silikon trocken lassen (ca. 24 Stunden)
19. parallel zu Schritt 18 kann man auch gleich das Glas für die Frontscheibe zuschneiden: entweder 2 Scheiben die jeweils der Höhe zwischen dem unteren und oberen Aluprofil minus rund 3-4mm und der halben Breite des Beckeninnenraums plus 2cm entsprechen (großes Becken) oder eine Scheibe die der Höhe zwischen dem unteren und oberen Aluprofil minus 3-4mm und der Breite des Beckens plus 1-2cm entspricht
20. Aluprofil unten auf die Glasstützen kleben, entweder ins Becken bündig (großes Becken, 2 Frontscheiben) oder vor das Becken (kleines Becken, 1 Frontscheibe); zweites Aluprofil analog dem unteren in oben ins Becken kleben
21. Silikon trocknen lassen (ca. 24 Stunden), Frontscheibe/Frontscheiben einsetzen
22. Terrarium ggfs. abdichten: Pfannenspritzschutzgitter über die Metallgitter, Dichtband an die Frontscheiben wo nötig
--> FERTIG!!! :)



Post 10906 - 25.01.2011 22:24:32

Und hier das Becken eingerichtet, sowie das größere Becken für die Camponotus sericeus mit einer ähnlichen Bauart.


Auch das Becken der roten Polyrhachis im Thread:
http://www.eusozial.de/viewtopic.php?f=14&t=684
ist auf diese Weise gebaut (allerdings noch mit dem Fehler das es keine untere Lüftung gibt...dadurch wird ein Lüfter nötig und die Luftfeuchtigkeit liegt dauerhaft mit Lüfter bei 90%)



Post 10908 - 26.01.2011 08:26:30

Hallo aus Koblenz,


das ist ja mal eine gute Anleitung.


Für alle die es nachbauen : Glasschneiden ist nicht ganz einfach. So eine Führungsschiene ist da wirklich sehr hilfreich. Ohne diese Schiene rutscht man mit den Glasschneider schnell mal ab und dann wird es nichts mit der Scheibe.


Viel Spaß allen interessierten beim Terrarienbau.


Gruß
Fred



Post 10910 - 26.01.2011 12:40:15

Hallo Fred,


dankeschön fürs Lob :)


Mit der Führungsschiene hast du auf jeden Fall recht. Bin ein paar mal abgerutscht bei früheren Arbeiten, bei denen ich das am Lineal langziehen wollte. Also für kleines Geld zwei Holzlatten gekauft und aus den Holzresten der Holzabteilung zwei Hölzchen ausgesucht und dann das ganze zusammengeschraubt, sodass ein Glasschneider senkrecht gehalten genau in die Schiene passt. Seit dem geht Glasschneiden wesentlich einfacher und ist kein Glücksgriff mehr.


LG
Marcel



Post 10911 - 26.01.2011 12:45:06

Hallo,


ja, tolle Anleitung. Muss ich mir mal überlegen, ob ich sowas auch bastle. Zwar eignet sich das Aquarium auch schon so als Terrarium, aber es ist eben oft zu niedrig für eine gute Bepflanzung. Außerdem hat man dann eine geringere Grundfläche, gut wenn man wenig Platz hat :D


Grüße, Phil



Post 10912 - 26.01.2011 17:33:22

Hallo Marcel


Deine Anleitung ist einfach genial und die Idee mit der Führungsschiene für den Glasschneider gefällt mir. Ich selber hab damit noch keine Erfahrung, aber wenn ich wieder mehr Zeit habe, möchte ich vielleicht, für die Crematogaster, ein Hochbecken bauen.
Da werde ich mir direkt einiges an Ärger sparen, mit dem Glasschneiden.
Wollte es auch zuerst mit einem Lineal probieren.


LG
Holger



Post 10922 - 26.01.2011 21:13:01

Dankeschön für euer positives Feedback :)


Ich seh das auch so Phil: die Hochkantbecken sparen echt Platz und ermöglichen gleichzeitig eine schönere Bepflanzung. Vorallem braucht man beim Standardaquarium ja auch noch einen Deckel, zumindest bei höherer Luftfeuchtigkeit und dafür dann wieder ne Belüftung. Da macht der Umbau zum Terrarium nicht mehr soviel mehr Aufwand wie selbstgebastelte Deckel mit Lüftung. Und vorallem spart das viel Geld im Gegensatz zu gekauften Terrarien. ;)


Ist echt nichts, was man sich nicht zutrauen kann Holger. Kannst ja Glasschneiden an einem alten Stück Glas üben oder nem billigen Bilderrahmen oder Sperrmüllglas. Aber wirst sehen, mit Schiene ist das keine große Wissenschaft. Und Spaß machts auch :) Und die Becken passen dann genau in der Größe wie du sie persönlich magst...ohne Sonderanfertigungen in Auftrag geben zu müssen.


LG
Marcel



Post 10923 - 26.01.2011 23:01:04

6. von unten klopft man nun leicht und regelmäßig mit dem Glasschneider der Naht entlang, dann vertieft sich der Riss
7. die Glasscheibe legt man mit dem Riss an eine gerade Kante. Die lange Seite liegt auf der Unterlage, die kurze Seite direkt an der Kante. Nun die lange Seite abstützen (z.B. mit den Knien), die kurze Seite rechts und links und möglichst mittig fest anfassen und mit einem kräftigen Ruck nach unten wegbrechen (vorsicht Finger )


Das kannst du dir sparen ;) Nimm einfach Perolium und tauche den Schneider vor dem schnitt ein. Durch das Oel wird die Spannung genommen und es bricht super leicht wie öhmmm Glas? :D Der Glasschneider ist hinten wie ein Keil, das nicht ohne Grund! Den Schneider einfach unter den Schnitt legen und auf beiden Seiten leicht drücken. Üb das mal mit Resten, du wirst begeistert sein wie leicht sich Glas schneiden lässt.



Post 10953 - 27.01.2011 19:16:44

Dankeschön für den Tipp Tria :)
In der Langfassung wars schon drin, allerdings nicht hervorgehoben. Habs nochmal in der Kurzfassung als Tipp eingetragen.


Meine Erfahrung ist, das der Schnitt besser wird mit Öl. Allerdings dickes Glas nicht allein wegbricht. Aber vielleicht bin ich beim setzen des Schnitts auch zu sanft oder trage noch zu wenig Öl auf den Glasschneider auf. :shifty:


LG
Marcel



Post 11006 - 30.01.2011 14:33:01

Bis 6mm geht das eigendlich ganz locker, man muß sich halt nur trauen. Drücken muß man nicht, einfach einmal eintauchen und ohne Stottern lang. Ein gern gemachter Fehler ist das Rädchen nicht zu tauschen, aber wenn er beim schneiden stottert, ist meist alles für den A... Ich nutze immer die von Silberschnitt und hab nie Probs, sind zwar teurer, aber ich hab garnicht so viel Geld das ich sparen kann ;)Test mal an, schnitt, den Keil drunter und auf beiden Seiten leicht mit Daumen drücken, dann gehts wie von selbst. Hab ich übrigens wohl überlesen, wollte auch nicht klugsch.. :D Mach das nur seit 20J. ahhhhh ich bin alt :shock:



Post 11007 - 30.01.2011 14:43:56

Ja super, danke für die Anleitung! Werde ich das nächste mal wenns was zu schneiden gibt gleich ausprobieren. Deine Methode reduziert auch noch zusätzlich die Gefahr durch Druck irgendwo schief abzurutschen und/oder die Kanten (vorne und hinten) auszufransen. Mehr als 6mm schneid ich eigentlich auch nicht.
Nein Tria, ich hab das gar nicht als Klugs... empfunden. Im Gegenteil: immer her mit Tipps :)


Wie oft tauschst du das Rädchen ca. aus? Bin immer etwas unsicher wie oft man eins nutzen kann.


LG
Marcel



Post 11054 - 31.01.2011 22:55:50

Solang es beim schneiden nicht stottert kannst du es nutzen. Wenn du mit einem Neuen schneidest, merke dir den Klang. Ich weiss, klingt echt blöd, aber man hört es wenn es nachlässt, es klingt einfach nicht so sauber.



Post 11055 - 31.01.2011 23:13:26

Alles klar. Denke ich weiß was du mit dem Klang meinst. Man sieht es dem Schnitt auch an, wenn er nicht so sauber und klar war.


LG und danke nochmal,
Marcel



Post 12426 - 04.04.2011 00:08:29

Hallo zusammen,


heute mal drei Bilder die zeigen, das sich die Geschichte mit dem Aquarienumbau relativ frei varieren lässt.


Anlass ist, dass der gute Roger so lieb war und sich von einer seiner zwei Oecophylla-Königinnen getrennt hat. :bye:
Ihm war die Entwicklung mit 2 Gynen etwas rasant und er wusste das dies eine meiner absoluten Traumarten ist.
Nun versucht sich die eine Gyne bei mir daran fleißig Brut großzuziehen, unterstützt von einer handvoll Arbeiterinnen (Anzahl der Finger nicht größere der Hand ;) ). Ich drücke jeden Tag alle Daumen das die Kolonie gut und erfolgreich wächst. :) Natürlich auch für Rogers verbliebene Gyne. :thumbup:


Diese Vorgeschichte schreib ich hier, da sie Auswirkungen auf die Bauart des neuen Beckens hat.


Ausgang ist ein 80x35x40cm - Standardaquarium für 35,-Euro. Das ganze wird hochkant genommen, wie gehabt. Die Art des Umbaus ist ähnlich der auf Seite 1 des Threads beschriebenen Anleitung. Neu sind 2 Sachen:
a) ein Wassergraben
b) ein Eingriffsloch mit Klapptüre


Eigentlich war ich ja knapp an Glas. Dann kam der Wahlsonntag mit Spaziergang und das große Glück! :D : Da hatte doch jemand tatsächlich eine Vitrine mit 3 Glasseiten weggeworfen! Mit intaktem Glas! :) Kurzerhand musste meine Freundin als Möbelträger mit herhalten und der Wahlsonntag nahm einen noch besseren Ausgang. :lol: Und es war genug Glas vorhanden um u.a. den Wassergraben gleich umzusetzen.


Der Wassergraben besteht aus, auf 4cm Breite zugeschnittene, Glasstreifen. Diese wurden rings um den Beckenboden geklebt und dann noch 4 Streifen a 4cm hochkant angeklebt. Auf dem Bildern sieht man es dann etwas besser.


Die Idee hinter dem Eingriffsloch ist, dass größere Oecophylla-Kolonien einem das Leben beim öffnen des Terrariums doch vielleicht etwas schwerer machen könnten. Der Wassergraben soll zwar einzelne entwischte Arbeiterinnen erstmal an der weiteren Flucht hindern. Um jedoch einfach mal ein Zuckerwassernäpfchen reinstellen zu können oder ein paar Futtertiere ins Becken zu bekommen:


Soll vorne rechts im Lüftungsbereich eine kleine Klapptüre dienen. Gesichert durch eine zweite Schiebetüre unterhalb der Klapptüre...sollte die Klapptüre mal durch Erde oder Dreck nicht ganz schließen. Wie das später genau aussieht, werde ich die Tage zeigen. Momentan sieht man auf einem der Bilder erstmal nur das vorbereitete Loch.


Für heute habt ihr aber erstmal genug Text gelesen...daher jetzt 3 Bilder :)


LG
Marcel



Post 13370 - 05.06.2011 17:36:59

Hallo zusammen :)


In das "Hightower-Terrarium" sind kürzlich die australischen Oecophylla smaragdina eingezogen. Bzw. noch steht ihr altes Terrarium im neuen, bis sie sich entschieden haben aus dem alten komplett auszuziehen. ;)


Die Eingriffsklappte hat sich bisher bewährt. Sie ist dicht und klappt von alleine zu, da ich dickes, schweres Glas genommen habe. Der Wassergraben wird auch funktionieren. Allerdings muss ich mir was einfallen lassen mit dem Licht: die Stromkabel hebeln die Idee der Insellösung mit Wassergraben natürlich aus.


Soweit so gut. Es ging mir nur darum, die Baubeschreibung durch ein Bild des eingerichteten Formicariums zu ergänzen.
Hier das Bild:



Wie sich das Formicarium zukünftig bewährt? Das gibt es im Oecophylla Haltungsbericht nachzulesen, den Roger (puniceus) und ich gemeinsam führen:


http://www.eusozial.de/viewtopic.php?f=54&t=1268


LG
Marcel