Abend ihr Leser.
Bis dato war ich ja eher der stille Mitleser hier im Forum und habe lediglich begierig alle Informationen aufgesagt wie ein Schwamm, wird sich in Zukunft dahin gehend ändern das ihr wohl den ein oder anderen Beitrag von mir sehen werdet.
Da es bei mir in die „Finale Phase“ geht was den Aufbau meines Formicariums betrifft wollte ich einfach mal meine bisherige Planung und ein paar Fragen die ich mir noch Stelle in die Runde werfen und würde mich über eure Hilfe freuen.
Habe das ganze in einem "anderen" Forum ebenfalls als Theard erstellt.
Also nicht wundern falls jemand dort auch vertreten sein sollte bin ebenfalls ich
Hier erst mal das Setup, welches auf zwei Schreibtischen sein Zuhause gefunden hat, als Zeichnung:
Die drei Becken werden mit Hilfe von 4 Rohren zu einem großen Verbunden und sollen in Zukunft von Messor besiedelt werden.
Bodengrund:
Der Bodengrund soll mit den Eingängen der Röhren auf einer Höhe liegen also gut 5 cm hoch sein.
Hatte da an Gips gedacht mit einer Schicht aus Sand/Lehm bedeckt damit die Ameisen sich auf keinen Fall eingraben können und auch nicht auf dem Substrat ausrutschen was den Transport von Samen / Insekten etc. eventuell unnötig schwer macht.
Falls einem eine Alternative einfällt, bin für alles offen.
Die 5 cm Bodengrund möchte ich hinterher durch eine „Kies Blende“ wie man sie von Aquarien kennt verdecken.
Material dafür werden wohl weiße Forex Platten sein.
Welche ich allerdings erst noch mal in Natura sehen muss..
Hintergrund:
Als Hintergrund werde ich Mosaik Fliesen verwenden welche auf Plexiglasscheiben geklebt werden damit man sie ohne Probleme jeder Zeit entnehmen kann.
Entweder mit Silikon oder Fliesenkleber was würdet ihr verwenden?
Die Rückwände werden zusätzlich mit Edelstahl Winkeln Gesichert damit diese nicht umfallen können um einer Tragödie vorzubeugen.
Beheizen:
Wo noch ein großes Fragezeichen bei mir ist wie werde ich das Formicarium am besten im Winter auf angemessene 28 C° bringen?
Normal sind es Tagsüber im Winter immer mindestens 20 C° + im Zimmer allerdings kann es in der Nacht auf 16 C° abfallen.
Als Möglichkeiten vielen mir ein: Heizkabel / Heizfolien oder Keramikstrahler
Ich möchte nicht von unten Heizen sondern entweder von oben per Keramikstrahler oder über die Rückwand mittels Heizkabel / Folie.
Wobei ich bei Keramikstrahlern die hohen Temperaturen doch mit Argwohn beschaue bzgl. Brandgefahr.
Werden ja schon an die 300-700 C° heiß je nach Leistung.
Stellt sich vor allem die Frage wie viel Watt werden wohl in etwa gebraucht?
Jedes Becken bekommt seine eigene Wärmequelle.. Eventuell mit Hilfe von einem Thermostat geregelt.
Muss mal schauen ob es sich lohnt / nötig ist wäre auf jeden Fall bequemer..
Belüftung:
Damit das ganze auch Belüftet wird dachte ich das ich in zwei der Verbindungsrohre jeweils Lüftungsgitter einbaue.
Pro Deckel seitlich ebenfalls ein Lüftungsgitter.
Damit kalte Luft von unten nach gezogen wird und warme oben austreten kann.
Würde das funktionieren oder stell ich mir das zu einfach vor?
Ausbruchssicherungen:
Als mögliche Ausbruchssicherungen dachte ich an folgende Kombination, falls nötig aus:
- Öl oder Pulver das die Ameisen am oberen Rand abrutschen lässt.
- Der vorhanden Glasrand.
- Gespanntes Netz / Gitter über der Öffnung
- geschlossenen Deckel mit seitlichen Lüftungsgittern als Blende
Schaffen Messor überhaupt den Glasrand Kopfüber zu überwinden?
Hatte immer gelesen das Steigungen für sie schwer zu überwinden sind.
Deckel:
Beim Deckel hatte ich vor diesen ebenfalls aus Forex Platten zu bauen damit der obere Rand nicht zu sehen ist. Habe da auch schon einen Plan den ich irgendwann mal in einem Aquarien Forum entdeckt hatte..
Allerdings richtet sich das auch danach wie hinterher beheizt wird.
Das Nest:
Wächst kontinuierlich mit der Kolonie und wird sich intern befinden.
Werde wohl am Anfang mit einem liegenden Gipsnest arbeiten.
Luftfeuchtigkeit:
Für die passende Luftfeuchtigkeit muss ebenfalls gesorgt werden wollte 60-70% erreichen, gibt es einige Möglichkeiten werde da erst mal einen Probelauf starten und dann schauen wie ich es am besten mache.
Habe ich was essentielles vergessen fällt euch noch was auf/ein?
Man(n) ist ja meist für seine eigenen Fehler blind
Gruß
GFAJ-1
Hallo GFAJ-1,
erstmal herzlich willkommen unter den Postern hier im Forum.
Bist du zufällig Architekt? Dachte ich mach mir schon immer zuviel Kopf, wenn ich Terrarien baue bzw. umbaue.
Mir stellen sich vorab eigentlich zwei drei einfachere Fragen:
- Welche Art Messor und vorallem in welcher Koloniegröße soll da einziehen? Unter 2000+x Arbeiterinnen lohnt sich der Aufwand und die Größe kaum.
- Sollen die Mosaikfließen außerhalb oder innerhalb des Beckens angebracht werden? Außerhalb gehen verschiedene Kleber in Ordnung, innerhalb würde ich nichts giftiges verwenden. Plexiglas und Silikon gehen jedoch keine dauerhafte Bindung ein.
- Ist dies deine erste Anlage bzw. der Start in die Ameisenhaltung? (aus Erfahrung plant man da meist zu groß und umständlich)
Je nach Messorart brauchst du keine durchgängigen 28°C. Ein paar Heizmatten reichen da. Kannst aber auch rote Glühlampen (Terraristikbedarf) nehmen. Das macht nichts wenns da tagsüber 24-28°C und nachts 20-28°C sind. Vlt. ein paar Arten ausgenommen, sind Messor da nicht soo pingelig. Wenn du von der genaueren Sorte bist, kannst du ein Thermocontroll II oder Thermocontroll II Pro anschließen an eines der Becken und dort die Temperatur regeln. Mit ca. gleichgroßen Heizmatten hast du dann in allen Becken auch ca. gleiche Bedingungen.
Messor mag teile des Nests leicht befeuchtet und halt eine Wasserquelle. (Vogeltränke mit Wattepfropfen).
Raumluftfeuchtigkeit reicht dann vollkommen. (irgendwas zwischen 30-50% ist wohl üblich). 60-70% sind nicht nötig und 70-80% auch dann schon gar nicht mehr förderlich.
Messor finden durchaus einen Weg durch zu groben Kies. Wenn du Gips als Untergrund nimmst für die Arena...muss die Mischung stimmen, zu weichen Gips nagen sie durch, wenn sie Lust kriegen.
Wenn du mit einer Gyne oder einer Gyne plus 100 Arbeiterinnen startest, reicht aber auch Ytongnest und ein 30x40cm Becken vollkommen.
LG
Marcel
Tag Antsfriend,
nach aktuellem Stand Messor cf. erectus alternativ Messor minor hesperius ist aber erst an dem Tag fix wenn die Bestellung raus geht habe noch keine gekauft..
Bei letzteren hatte ich schon intensiveren Kontakt mit einigen Haltern wo diese eine durch aus stattliche Anzahl hervorgebracht haben.
Bei den Messor cf. weiß ich es ehrlich gesagt nicht nahm aber jetzt einfach mal an das es in die ähnliche Richtung geht?
Die Fliesen werde ich innen anbringen natürlich mit ungiftigem Kleber wie du schon sagtest.
Bin übrigens kein Architekt.
Hatte allerdings meiner besseren Hälfte versprochen das dass ganze mit dem Rest der Einrichtung harmoniert (natürlich nicht auf kosten der Tiere..) daher muss ich doch mal genauer Planen bevor ich dann den "bösen Blick" ernte
Bis dato hatte ich nur ein Nano Aquarium würde daher sagen ist meine erste Anlage dieser Art und gleichzeitig der Start in die Ameisenhaltung.
Da der hintere Platz auf diesen Schreibtischen seit ewigen Zeiten ungenutzt ist und ich den vorderen Bereich nur zur Ablage von Blättern etc. nutze macht die Größe der Becken keinen Unterschied. Wäre nur verschenkter Raum der Staub ansetzt. Also lieber voll nutzen
Muss natürlich nicht allein für die Messor sein kann sich ändern.
Wenn es zu groß ist kann ich jederzeit einen Bereich vom anderen abtrennen..
Gruß
Ich hielt meine arenarius bis jetzt (sie gehen nun weg...) in einem Terrarium mit Ytongnest und als Bodensubstrat mit Kiesel- und Lavasplit. Sie nisten ausschliesslich im Ytongnest, sie graben nicht, weil sie es nicht können und auch gar nicht wollen. Man kann den Boden also mit Split gestalten, die Grösse bzw. die Körnung ist dann abhängig von der Grösse der Art (arenarius gehören zu den grössten), entsprechend schwere Steinchen können die Tiere nicht bewegen oder untergraben, geht nicht, weil es nunmal alles Steinchen sind. Trozdem kann man für eine halbwegs geschlossen Oberfläche sorgen, etwas Sand und Streu sorgt für natürliche Verhältnisse.
So ein Boden hat den Vorteil, dass man ihn feucht halten kann, so können stehende Ytongnester von unten befeuchtet werden. Das entspricht den Verhältnissen in der Natur. Ausserdem können hier Pflanzen gedeihen.
Ich beheize meine Ytongnester ausschliesslich mit Rotlichtlampen, preiswerte Dinger, nicht aus dem Terraristikbedarf, sondern aus dem Baumarkt, 15 Watt. So kann ich die oberen Nestbereiche stärker erwärmen, natürliche Bedingungen, die meinen Ameisen gut bekommen. Die Nester sind im unteren Bereich dann kühler und natürlich etwas feucht.
LG, Frank.
Die Steingröße kommt wirklich auf die Art an. Hab einmal den Fehler gemacht, meine Messor cf. aegyptiacus mit weißem Lavasplit gröberer Körnung als Untergrund auszustatten. Das Resultat steht jetzt hier im Wohnzimmer rum: die Kleinen sind durch den Lavasplit und haben sich in den Gips gefressen. Man lernt nicht aus...und ich hab wieder was zu basteln.
LG
Marcel
Abend,
da will ich mich doch auch mal wieder zu Wort melden.
Erst mal zum Status des Projekts:
Da sich her raus gestellt hatte das unser Baumarkt nur 25 kg Säcke verkauft und ich aktuell kein Auto zu Verfügung hatte konnte ich die Rückwand erst mal nicht angehen.
Jetzt habe ich allerdings einen solchen Sack flexiblen Fliesenkleber und werde dieses Wochenende starten.
Edelstahl Winkel konnte ich bereits erfolgreich mit Schrauben an den Plexiglasscheiben befestigen welche das ganze vor dem Umkippen bewahren.
Außerdem habe ich mir besagte Forex Platten in Natura angeschaut als Kleber hatte ich vor Tangit zu verwenden da dieser erfolgreich in der Aquaristik verwendet wird und ebenfalls Trinkwasser geeignet ist.
Die Messor cf. erectus sollen laut Angaben 4-12mm groß werden jetzt stellt sich mir die Frage ob ich nicht doch lieber auf eine Bodensubstrat Mischung wie du sie bei deinen arenarius verwendest / verwendet hast zurück greifen soll.
Finde die Methode irgendwie vorteilhafter als den Untergrund mit Gipsplatten auszulegen. Um vorzubeugen das die Ameisen auf die Idee kommen sich dort hinein zu fressen..
Wenn ich jetzt eine 5 cm Hohe Schicht als Grund haben möchte an welcher Körnung sollte ich mich da am besten halten? Bzw. welche hast du damals verwendet.
Gruß
Edit: könnten die Ameisen Blähton größe 8-16 mm durch die Gegend tragen? Wäre auch eine Option da in der Masse sicher leichter als Kies
Hallo,
schön, dann geht es ja Schrittweise vorran.
Auch wenn du eigentlich Frank ansprichst:
Körnung kannst du Aquarienkies nehmen und den normalen und groben mischen. Also die beiden größeren Körnungen. Glaube das sind 3-4mm und 5-7mm (hab grad keine Packung mehr da für die genauen Größenangaben).
Blähton geht notfalls auch. Da könnten sie nur Bruchstücke umhertragen. Komplette Kugeln nicht. Allerdings sieht der sch**** aus als Bodengrund und gibt ein Haufen Lücken in denen sich Dreck sammeln kann (Futterreste etc.).
LG
Marcel
Tag,
ich hatte mir das so vorgestellt, dass ich unten eine 4 cm Blähton Schicht verwende und den letzten cm mit Kies auffülle der dann eventuelle Lücken die entstehen auffüllt.
Habe eine relativ große Grundfläche zu füllen und denke das der Blähton weniger wiegt als der Kies was immer zu begrüßen ist.
Laut google und co. hat Blähton ein Gewicht von 340 kg/m³ bei der 8-16 mm Variante und der Kies dürfte auf ca. 1,8 Tonnen bei der selben Menge kommen jetzt werden bei mir natürlich nicht diese Dimensionen verwendet.
Allerdings würde ich das Gesamt Gewicht der Terrarien gern so gering wie Möglich halten.
Das ganze wäre durch die geplante Blende verdeckt so das man den Blähton selbst hinterher nicht mehr zu Gesicht bekommt.
Oder gäben die eventuellen Zwischenräume die dann mit Kies aufgefüllt wären den Ameisen die Möglichkeit den Kies dort zu entfernen?
Gruß
Von Blähton würe ich auch die Finger lassen, sieht sch..e aus, wie Marcel richtig sagt und ist wohl auch manchmal irgendwie behandelt.
Ich würd die Kiesel verwenden, die Marcel erwähnte, in der Körnung etwa. Solche Steichen sind einfach schwerer und haben nur winzige Zwischenräumen, in denen die A>meisen kaum graben können. Darauf eine Streuschicht, Sand, Waldstreu usw.. Nicht sehr stark, nur einen halben Zentimeter etwa. Dann sieht das Ganze etwas natürlich aus.
LG, Frank.
Alles klar, danke für den Tipp das dieser Blähton behandelt sein kann.
Dann will ich lieber kein Risiko eingehen und zum alt bewährtem greifen sprich Kies + Sandschicht.
Werde gleich mal mit einem Aquarien Kies Rechner schauen wie viel ich brauche und wie viel es vor allem wiegen wird.
Gruß
Abend,
wenn es auch den Anschein erweckt das mein Projekt stagniert dem ist nicht es geht halt langsam vor ran.
Allerdings habe ich aktuell Urlaub welchen ich nutzen werde.
Auf jeden Fall habe ich mittlerweile geschafft alle Materialien zu beschaffen.
Mittlerweile stehen auch die Rückwände zu meiner Zufriedenheit.
Da der Fliesenkleber in den Fugen mit seinem Grau mir allerdings zu trist vorkommt werde ich diese als Kontrast Weiß auffüllen.
Die Aufschrift „Vergilbungsfrei“ auf dem kleinen 1 kg Fugenmörtel Sack den es bei uns im Baumarkt gibt hat allerdings erst mal dazu geführt das ich ihn noch nicht aufgetragen habe.
Mir stellt sich jetzt die Frage ob dies negativen Einfluss auf die Ameisen haben könnte oder ob ich mir umsonst Gedanken mache?
Werde mich demnächst auch mal um Fotos bemühen um den Stand der Dinge fest zu halten.
Gruß
So hab mal eben fix paar Bilder des noch unberührten Formicariums geschossen damit hier mal Fakten auf den Tisch kommen und nicht nur die Zeichnung her hält.
Sind bereits auf Länge zugeschnitten.
Der Linke Arena Abschnitt wird mit den zwei langen Rohren zur Mitte verbunden und der Mittlere Arena Abschnitt wird über die zwei kleine Rohre dann mit dem Rechten Abschnitt verbunden.
Muss allerdings noch 1-3 mm auf einer länge von 5mm an den Enden in der Dicke ab feilen da sonst wenn sie in den Löchern sind es doch sehr starr ist und ich befürchte das die Spannung nicht gerade gut ist für die Bohrungen.
Somit lieber etwas Luft lassen
Joa und die zwei kleinen Stummel von knapp 5 cm sind dann eigentlich über mal sehen was daraus noch wird kommen erst mal in den Keller.
Morgen werde ich auf jeden Fall noch Bilder der Steinrückwand nach reichen.
Dann dürfte es auch schon weit aus interessanter aussehen als die aktuell sterile Umgebung.
Aktuell ist sie leider noch nicht ganz trocken so das ich erst mal davon absehe sie bereits in die Becken zu integrieren.
Ansonsten steht jetzt als nächsten die „Kies blenden“ und die Deckel an, das kann noch heiter werden.
So das auf jeden Fall die Ameisen noch vor Wintereinbruch einziehen können und ich mal im Tempo etwas anziehe
Gruß
Edit// Bilder Hoster durch den Foren eigenen ersetzt..
Abend,
so für alle die es Interessiert hier erst mal die Phase 1 der Rückwand:
Um es gleich zu sagen die Bilder werden der Optik und der Struktur der Oberfläche in Natura nicht gerecht. Liegt wohl vor allem an meiner Unfähigkeit irgendwas an den Kameraeinstellungen zu ändern und der Tatsache das die Kamera selbst nicht die beste ist..
Habe das Silikon doch noch einen Tag länger trocknen lassen.
Da ich was von wegen "Wasser kann das Silikon auflösen" gelesen hatte und auf Nummer sicher gehen wollte.
Somit werden die Fugen dann doch erst morgen aufgefüllt bzw. das komplette jetzt noch sichtbare Plexiglas wird dann in weiß erstrahlen.
Die jetzt noch gut sichtbaren Schrauben und Winkel werden hinterher ebenfalls nicht mehr zu erkennen sein.
Ebenso wie die 5 cm am Unteren Rand wo kein Stein angebracht ist diese werden durch den Bodengrund verdeckt.
Gruß
Edit// Hoster der Bilder durch den Foren eigenen ersetzt..
Abend,
bei mir mahlen die Mühlen zwar etwas langsamer aber es geht Schritt für Schritt weiter in Richtung Ameisenhaltung.
Außerdem kann ich ständig eure schönen Haltungsberichte verfolgen was mich ebenfalls bei der Stange hält.
Licht:
In der Bucht konnte ich weit unter dem normalen Preis zwei neuwertige T5 Balken in der Ausführung 2x 24w + Reflektoren samt Stahlschienen zum auflegen ergattern.
Da ich erst nicht wusste ob das Angebot auch hält was es verspricht hatte ich nur zwei geordert und dies fast bereut.
Allerdings konnte ich mit dem Händler noch mal in Kontakt treten und mir einen dritten organisieren.
Scheinen aus einer Insolvenz / Firmenabwicklung zu stammen.
Jedes Becken verfügt als Grundbeleuchtung nun über einen solchen Balken.
Als Leuchtmittel werde ich wohl auf Röhren von Osram mit einer Farbtemperatur von 6500k in der Lichtfarbe: 865 zurückgreifen.
Deckel:
Den PVC Hartschaum Deckel betreffend bin ich zu der Erkenntnis gekommen das einzelne Teile zuzuschneiden mich in den „Wahnsinn“ treibt.
Daher habe ich mal getestet ob man diesen nicht auch verformen kann und so als netten Nebeneffekt die „hässlichen“ klebe Kanten an der Front verschwinden.
Scheint so weit zu funktionieren werde es aber über das Wochenende weiter beobachten ob es auch seine neue Form beibehält und falls dem so ist Montag den ersten Deckel fertigstellen.
Es scheint so weit zu funktionieren.
Dennoch werde ich es über das Wochenende beobachten ob es seine neue Form beibehält.
Falls dem so ist werde ich am Dienstag den ersten Deckel fertigstellen.
Abend,
leider hat das Wetter bei mir nicht mitgespielt und da ich mit dem Kleber gerne im Freien hantieren wollte, wegen der Ausdünstungen, musste sein Einsatz auf morgen verschoben werden.
Allerdings konnte ich die „Kiesleiste“ zu meiner Zufriedenheit zuschneiden und vor allem die Front aus einem Stück zurecht biegen.
Habe das ganze Probehalber mit Kreppband fixiert um zu sehen ob die Maße passen und wie es eventuell aussieht.
Zuschnitt am besten vor dem kleben komplett fertig schneiden um sicher zu gehen das die Maße in jedem Fall passen lieber 1-2mm zu viel als zu wenig.
Optisch bin ich soweit zufrieden.
Abend.
Als Kleber im Einsatz war:
Der aktuelle Stand der Dinge:
Mit Leuchtbalken in welchem bereits die oben erwähnten Osram Röhren leuchten:
Die Deckplatte so wie eine Aussparung für die Kabelführung habe ich heute leider nicht mehr geschafft.
Hey Andreas,
dein Becken gefällt mir bis sehr gut, gibst dir richtig viel mühe und sehr viel liebe zum Detail.
Bin schon gespannt wie es mit Rückwand usw aussieht, weiter so.
Grüße
Marcel
Hell-O!
Da meine Mitbewohner Katzenmöbel, u.A. Katzenbetten aus alten Fernsehern und Monitoren bauen und hier gut 80 alte Röhrenfernseher herumstehen, hab ich mir gedacht, ein schönes Formicarium daraus zu basteln.
Da steht so einer, der vor der gewölbten Scheibe noch eine gerade Schutzscheibe hat. Dieser würde sich hervorragend eignen. Röhre raus, eine weitere Scheibe dahinterkleben, Sand/Lehm rein und im Gehäuse dahinter eine rote Leuchte installieren.
Das Rotlicht würde dann durch die Gänge und Kammern scheinen und man hätte Werbefreie Unterhaltung. Da kann RTL2 einpacken!
Abend,
aktuell bin ich dabei mir Gedanken darüber zu machen wie die Acrylröhren am besten an den drei Behältern befestigt werden können.
•schnell montierbar / demontierbar
•immer wiederverwendbar
• Möglichkeit statt einer Röhre von zwei Seiten Gitter an die Öffnung anzubringen um so eventuell Luft zirkulieren zu lassen oder gar ein Becken abzutrennen.
•robust / stabil
•dicht
sollte eine mögliche Lösung sein.
Dazu ist mir folgender Gedanke gekommen:
Die Konstruktion wird dann mittels einer Schraube + Mutter zu einem ganzen verbunden. Der mittlere Ring schlägt die Brücke zwischen den äußeren Ringen. Die Äußeren Ringe haben eine Einbuchtung in welche die Acrylröhren hinein passen und nun mittels einer kleinen Bohrung ebenfalls befestigt werden können. Halt so wie man es von vielen Schlauchverbindern her kennt.
Das ganze wird dann wohl aus Aluminium, wie dies möglichst akkurat realisiert werden kann müsste ich noch in Erfahrung bringen. CNC, Fräsen etc.
So weit meine Gedanken. Falls jemand einen besseren / pragmatischeren Ansatz sieht oder einfach nur einen Tipp hat würde ich mich natürlich freuen.