*Aphaenogaster swammerdami - Haltungsbericht


Post 37 - 14.01.2010 23:04:44

Aphaenogaster swammerdami



Informationen:


Family – Formicidae
Subfamily – Myrmicinae
Tribe – Pheidolini
Genus – Aphaenogaster (Mayr, 1853)
Species – Aphaenogaster swammerdami
Subspecies – Aphaenogaster swammerdami swammerdami (Forel,1886)


Herkunft:


Madagaskar
Provinz – Toliara


Habitat:


offene Landschaften, Steppenartig,
aber mit Pflanzen und Bäumen,
mögen es sehr warm.


Nestbau:


Bauen tiefe Erdnester mit einer Art Schacht mit 15 cm Durchmesser,
davon abgehend liegen die Gänge und Kammern.
Der Nesteingang besteht aus einem hohen Krater,
der eine Höhe von gut 20cm erreichen kann und einen
Durchmesser von 1m!
Dieser Krater dient wahrscheinlich als Schutz vor eindringendem Wasser
in der Regenzeit!


Körperbau / Aussehen:


Königin: 1,2 – 1,4 cm, kleiner dunkelroter Kopf.
Der Thorax ist ebenfalls dunkelrot und typisch stark ausgeprägt!
Die Gaster hat ein dunkelrotes Muster das zum Ende hin ins schwarze geht!
Arbeiterinnen: 0,6 – 1,2 cm, kleiner dunkelroter Kopf.
Der Thorax ist dunkelrot, die Gaster ist komplett schwarz.
Der Körper ist sehr grazil und langgliedrig!
Männchen: 0,9 – 1,2 cm, kleiner Kopf.
Extrem ausgeprägter Thorax.
Der ganze Körper ist dunkel braun bis schwarz.


Schwarmzeit:


Januar – Februar/März


Nahrung:


Aphaenogaster swammerdami ist ein Allesfresser,
ebenso ist das eintragen von Samen ein Bestandteil ihrer Nahrung!



Post 38 - 14.01.2010 23:05:42

Vorbereitung:

Das neue zu Hause:


Der neue Lebensraum meiner Ameisen besteht aus einem kleinem Becken mit den Maßen 35x25x20 sowie einem großen Becken 100x40x40. Für so eine kleine Kolonie ist das mehr als genügend Platz. Ich denke das reicht für ein Jahr, nur das Nest werde ich wohl vorher erweitern müssen.
Die Becken habe ich Steppenartig eingerichtet, zwei Sukkulenten sollen ein bisschen Farbe in die Becken bringen. Es ist geplant noch weitere in das Becken einzubringen, je nach dem wie sie sich bewähren.
Ich habe drei Sorten Sand und zwei Sorten Kies verwendet sowie einige Steine und Mangroven Gehölze.
Beheizt wird das ganze durch zwei Lampen, die ich noch mit einer Zeitschaltuhr regeln werde.
Der Ausbruchsschutz besteht zur Zeit aus jeweils einem Deckel, wenn die Kolonie Größer wird werde ich mir aber noch einen weiteren Schutz überlegen müssen da ich sonnst nicht mehr die Deckel öffnen könnte!


Futter:


Als Futter dienen zur Zeit Schaben und Grillen, sowie eine Zucker/Honig Lösung die ich mit einer Spritze anbiete!



Post 39 - 14.01.2010 23:06:54

Haltungsbericht:


Als ich gestern den Bericht hier verfasst hatte, habe ich das Reagenzglas, in dem die Ameisen noch vom Transport saßen, vor den Eingang des Y-tong Nestes gelegt. Sie gingen sehr zögerlich in die neue Umgebung, zuerst sah es so aus als würden sie es nicht so toll finden. Sie blieben erst einmal in ihrem alten Zuhause.
Ich konnte das folgende leider nicht beobachten da ich noch zur Arbeit musste.
Als ich Abends wieder zu Hause war, habe ich erstmal ein Blick in das Becken geworfen. Zu meiner Erleichterung sind alle Arbeiterinnen, die Brut und die Königin umgezogen!
Ich konnte eben ein Blick in das Nest werfen, sie sind alle in die unterste Linke Kammer gezogen. Mein aktueller Kolonie Stand sieht wie folgt aus:


(03.10.08)
1 Königin,
7 Arbeiterinnen,
2 Puppen,
3 große Larven,
5-7 kleine Larven,
4-5 Eier



Eine Arbeiterin hat gestern Sand in die Futterschale geschleppt, dort habe ich eine Zucker/Honig Lösung angeboten. Diese Arbeiterin, es ist die größte in meinem Volk, ist auch die aktivste von allen. Nur sie geht nach draußen und auch nur sie bewacht den Nesteingang! Die anderen, kleineren Arbeiterinnen, beschäftigen sich mit den Larven, der Königin und dem zerkleinern der angebotenen Grille.


LG, Mathias



Post 40 - 14.01.2010 23:07:29

Hallo Leute!


Meinem Aphaenogaster swammerdami Volk geht es soweit ganz gut. Ich verfüttere alle 2 Tage ein Heimchen oder eine Spinne. Ich wollte die Tage mal Fliegenmaden ausprobieren. Sie sind eigentlich ganz reinlich, Futterreste werden aus dem Nest getragen und in eine Ecke des Beckens getragen. Das Zucker/Honig Gemisch wird auch angenommen. Die Aktivität ist noch recht gering, nur vereinzelt kann ich eine Arbeiterin draußen beobachten! Sie gehen dabei sehr vorsichtig vor, ein eher langsamer behäbiger Gang. Bei Erregung stellen sie die Gaster in Angriffsstellung, dabei werden die Fühler weit nach vorne gehalten. Die größte der sieben Arbeiterinnen bewacht immer noch alleine den Nesteingang!


Die Entwicklung ist nicht langsam aber auch nicht schnell, seit gestern verfärben sich die beiden Puppen langsam ins gelbe. Ein neuer Schub Eier ist auch dazu gekommen.
Die Larven sehen gut genährt aus und wachsen langsam aber beständig!
Mein aktueller Stand lautet:


1 Königin,
7 Arbeiterinnen,
2 Puppen,
5 große Larven,
5-8 kleine Larven,
5-7 Eier


LG, Mathias



Post 41 - 14.01.2010 23:08:42

Hallo Ameisenfreunde!



Bei meinen Aphaenogaster gibt es nicht viel neues nur das es jetzt noch etwas mehr Brut gibt! Ich Füttere weiterhin nur alle zwei Tage, heute gab es zum ersten mal Fliegenmaden. Ich werde es wohl aber erst morgen sehen wie es angenommen wurde. Sie sind wirklich sehr reinliche Tiere. Zur Zeit wird noch alles nach draußen getragen was an Abfällen so anfällt und das obwohl das Nest nur zu 20% genutzt wird.
Es werden nur die Oberste und die Unterste Linke Kammer genutzt, der Rest ist für die Zukunft gedacht.


Ich hoffe das ich nächstes Jahr im März, so an die Hundert Tiere haben werde. Das sollte klappen da in Madagaskar jetzt eigentlich erst die Aktive Ameisenzeit beginnt!


Zurück zur Brut, ich denke das am Wochenende meine erste neue Arbeiterin schlüpfen wird. Die andere Puppe (Nacktpuppe) ist noch etwas heller und sollte wohl Anfang der Woche soweit sein. Die Larven wachsen recht schnell und sehen auch gut genährt aus. Mein aktueller Stand lautet:


1 Königin,
7 Arbeiterinnen,
2 Puppen,
6-7 große Larven,
7-10 kleine Larven,
7-9 Eier


LG, Mathias



Post 42 - 14.01.2010 23:08:59

Hallo Leute!


Wie man der Überschrift entnehmen kann ist die erste neue Arbeiterin geschlüpft. Sie sitzt bei der Königin und Putzt diese sehr sorgfältig. Sie ist noch gelb gefärbt und ich denke das wird auch noch eine Woche dauern bis sie die dunkelrote Farbe ihrer Schwestern angenommen hat!


An Brut ist auch noch mal ein Schwung Eier dazu gekommen, ich hoffe das geht so weiter!
Mein neuer Stand:


(22.10.08)
1 Königin,
8 Arbeiterinnen,
4 Puppen,
6-7 große Larven,
7-9 kleine Larven,
10-13 Eier


Zur Zeit ist nicht viel los im Becken, tagsüber sieht man eigentlich so gut wie nie eine Arbeiterin. Ihren Müll scheinen sie Nachts zu entsorgen! Das Angebot besteht zur Zeit aus Fliegenmaden, die sie aber nicht so wirklich zu mögen scheinen. Die halb verwerteten Maden finde ich meistens nach einem Tag auf dem Müllhaufen. Da sich mein Vorrat an Fliegenmaden nun verpuppt hat kann ich bald mal Fliegen ausprobiere, ich denke das werden sie gerne nehmen wollen!


Ich habe heute mal die Temperatur im Nest gemessen, sie lag bei 24°C, Die Wärmelampe war 1 Stunde im Betrieb. Morgens hatte ich sie schon gemessen da lag sie bei 19°C. Ich denke das ist so in Ordnung!


LG, Mathias



Post 43 - 14.01.2010 23:09:38

Moin Moin!


So nach eineinhalb Wochen ohne Bericht, wollte ich dann doch mal wieder was zu meinen Aphaenogaster schreiben. Die Kolonie entwickelt sich prächtig und es sind nun auch schon mal Tagsüber einzelne Arbeiterinnen im Becken zu beobachten. Obwohl eigentlich gerade mal eine Arbeiterin dazu gekommen ist.
Mein aktueller Stand:


(02.11.08)


1 Königin,
9 Arbeiterinnen,
5 Puppen,
5-6 große Larven,
8-10 kleine Larven,
15-20 Eier


Eine Arbeiterin dürfte die Tage noch dazu kommen da eine Puppe schon deutlich dunkel gefärbt ist.


Zur Zeit gibt es ausschließlich Fliegen. Sie werden sehr gerne genommen, was man auch an den Larven sehen kann. Sie werden an den Fliegen angelegt und verfärben sich schnell dunkel (Mageninhalt).


LG, Mathias



Post 44 - 14.01.2010 23:10:18

Was bisher geschah!


Es ist nun eine ganze weile her das ich etwas geschrieben habe, was nicht heißt das nichts passiert ist. Eine neue Arbeiterin war noch geschlüpft. Leider ist kurz nach dem letzten Bericht meine größte Arbeiterin verstorben. Ich denke es lag an einem Haltungsfehler, es war schlicht zu trocken. Seit dem besprühe ich das Nest und die Sukkulente alle drei Tage!
Durch diesen blöden Fehler (Wir sind ja zur Zeit im Fehler zugeben) habe ich mich doch weit nach hinten geworfen. Denn nicht nur die Arbeiterin sondern auch die Brut musste leiden und Verluste hinnehmen.
Das Wetter ist auf Madagaskar zur Zeit recht wechselhaft, mit Regen und Sonne bei im Schnitt 25°C. Dem habe ich mein Becken also angepasst und hoffte auf Besserung!


Futtertiere:


Ich habe mir hier zu Hause nun eine kleine Schaben und Mehlwurm Zucht aufgebaut, ich finde das sind die beiden besten Futtertiere. An Schaben habe ich 3 Unterschiedliche Arten, von klein (max. 2cm) bis groß (max. 7cm) ist alles dabei. Ich verfüttere zur Zeit aber nur Mehlwürmer (seit 2Wochen). Von den Fliegen habe ich erstmal wieder Abstand genommen, da die Arbeiterinnen sie nur noch auf den Müll geworfen hatten!


Haltungsbericht (Heute)


Den Ameisen geht es nun besser, eine Arbeiterin ist schon wieder geschlüpft und so bin ich wieder auf dem Alten Stand:


(30.11.08)
1 Königin,
10 Arbeiterinnen,
3 Puppen,
1 große Larve,
3-5 kleine Larven,
10-15 Eier


Wie man sieht ist es bei der Brut deutlich weniger geworden, aus der „Tal fahrt“ bin ich aber schon wieder raus und es geht seit einer Woche schon wieder Bergauf!
Ich hoffe das meine neuen Haltungsbedingungen wieder für ein Wachstum sorgen. Mein Ziel war ja noch die 20 Arbeiterinnen Marke bis Jahresende. Das kann ich wohl nicht mehr schaffen. Nun möchte ich bis Februar 50 Arbeiterinnen schaffen. Da das Wachstum ja proportional zur Arbeiterinnen Zahl steigt, sollte das möglich sein. Drückt mir einfach mal die Daumen!


Die Aktivität war heute schon wieder etwas höher als vorher, eine Arbeiterin erkundete das Becken ausgiebig, nach Futter kann sie nicht gesucht haben da sie erst gestern zwei neue Mehlwürmer bekommen haben. Ihr merkt schon ich rede gar nicht über Honig oder Zuckerwasser, das liegt schlicht daran das sie es scheinbar nicht so mögen wie andere Ameisenarten. Mein Kumpel der die größere Kolonie hält hat mir das auch schon gesagt, sie sind vergleichsweise genügsam mit ihrem Kohlenhydrate verbrauch!


So das war es für heute!


LG, Mathias



Post 45 - 14.01.2010 23:11:15

Hallo liebe Ameisenfreunde!


Es ist ein bisschen viel passiert in den letzten Tagen und Wochen. Leider nichts worüber ich mich unbändig drüber freuen müsste! Um es auf den Punkt zu bringen, ich trete mit meinem kleinen Volk auf der stelle. Ich dachte es liegt an der zu geringen Feuchtigkeit, so das ich erstmal ein neues Nest gebaut habe. Es ist kleiner aber dafür mit einem Wassertank. Das ganze habe ich in ein höheres Becken gestellt. In dieses Becken habe ich eine Wärmelampe eingebaut, damit ist es mir möglich das Nest Zeitgesteuert zu erwärmen. es hat ein bisschen gedauert, aber mittlerweile habe ich die Temperatur im Nest auf 23-25°C gebracht. Abends und Nachts hat es Zimmertemperatur. Die Luftfeuchtigkeit im Nest selbst ist nach dem befüllen des Wassertanks recht hoch. So das sie Kondenswasser an der Scheibe bildet. Das liegt wohl auch daran das die Wärmelampe den Y-tong Stein aufheizt und sich dadurch im Nest inneren, Wasserdampf bildet! Ich habe das neue Nest nun 1-2 Wochen in Benutzung. Trotzdem musste ich heute wieder eine tote Arbeiterin beklagen. Dabei war es schon abzusehen, da die Arbeiterin unentwegt im Becken umher rannte und versuchte die Glasscheiben hinauf zu klettern. Dies gelang ihr aber nur in den Ecken. Das verhalten ist mir nicht unbekannt, ich habe das schon mal bei meinen Camponotus rufipes und Cataglyphis velox beobachten können!


So kann es aber nicht weiter gehen, ich habe zwar zwei neue Arbeiterin dazu bekommen, aber wenn immer wieder eine stirbt, dann komme ich nicht vor ran! Jetzt bleibt mir aber nur das abwarten, da ich den Fehler nicht eingrenzen kann. Ich hoffe mal auf das eingewöhnen in die neue Umgebung.
Mein neuer Stand sieht wie folgt aus:


(27.12.08)
1 Königin,
11 Arbeiterinnen,
0 Puppen,
3 große Larve,
2 kleine Larven,
15-20 Eier


Mein Kumpel von dem ich diese Art bekommen habe sagt ich soll mir keine sorgen machen. Das sagt der so einfach, aber ich werde nun erstmal abwarten und sie erstmal in Ruhe lassen. Füttern und Honig anbieten werden die einzigen Momente sein, das ich sie stören werden. Dann werde ich in einem Monat mal sehen wo ich dann stehe.


Sie nehmen zur Zeit recht gerne Mehlwürmer und Mehlkäferpuppen an. Es dauert dann nicht lange bis sie die Larven anlegen. Wenn ich Honig an einem Wattestäbchen anbiete, wird dieser in kürzester Zeit mit Sand bedeckt. Mann kann an ihrem Gaster aber erkennen das sie sich daran bedienen.


LG, Mathias



Post 46 - 14.01.2010 23:11:54

Ich grüße Euch!


Nach längerer Pause möchte ich euch hier nun mal wieder auf den aktuellen Stand bringen. Es hat sich ein bisschen was getan bei meinen Aphaenogaster:


Ich versuche es mal der reihen folge zu Berichten. Kurz nach dem letzten Bericht vom 27.12.08 ist leider noch eine Arbeiterin verstorben. Woran und wie bleibt aber im verborgenen denn sie ist einfach nicht mehr da, ich konnte keine Überreste im Becken finden. Ein Ausbruch schließe ich aus, da ich den Deckel nur zur Fütterung und beim Befeuchten öffne und da bin ich immer sehr aufmerksam. Seit dem ist aber keine mehr gestorben.
Ein wichtiger Punkt ist zur Zeit das Belüften des Nestes. Das mache ich hin und wieder mal wenn ich das Fenster öffne. Dann mache ich die beiden Gummistopfen an den Bohrungen ab und lasse ein wenig die frische Luft durch das Becken wehen.
Den Müll, der ja unweigerlich anfällt, entsorge ich alle paar Tage mal, die Ameisen bringen ihn immer an die selben Stellen und so ist das auch schnell erledigt.
Die Befeuchtung des Nestes ist sehr wichtig bei dieser Art, ich Sprühe alle 2-3 Tage das Becken komplett ein, die Sukkulenten im Becken scheint es nicht zu stören. Eine Beobachtung die ich vor zwei Wochen machte veranlasst mich auch wieder das Nest selbst zu Befeuchten. Vor zwei Wochen etwa, wurden fast alle Larven in ein von mir ins Becken gelegtes Reagenzglas gebracht. Obwohl die Wärmelampe an war brachten sie die Larven dort hin und Fütterten sie auch dort. Darauf hin habe ich den Wassertank des Y-tongs aufgefüllt und eine weile gewartet. Es dauerte nicht lang und alle Larven wurden wieder ins Nest gebracht. Die Ameisen saßen nun alle in der Obersten Kammer die nun durch das Wasser leicht feucht wurde! Ein deutliches Zeichen das das Nest selbst viel zu trocken war. Ich hatte das Befeuchten des Y-tongs eingestellt weil ich vermutete das es zu feucht wurde und die Arbeiterinnen deswegen gestorben waren. Seit dieser Beobachtung fülle ich den Wassertank alle 4-5 Tage mit Wasser. Über den kleinen Wassertank ist das gut möglich. Das hält die Kammer etwa 2-3 Tage feucht, ich hoffe das ist der Richtige weg.
Zur Kolonie Entwicklung kann ich nur Sagen das es ganz schön lange dauert bis aus einem Ei eine Arbeiterin geworden ist. Ich versuche mal eine grobe Zeitangabe zu geben:


Ei bis zur Larve = 4-6 Tage
Larve klein bis Larve groß = 8-10 Tage
Larve verpuppt sich etwa zum 10. -13. Tag
Puppe zur Arbeiterin = 10-14 Tage
Arbeiterin komplett ausgefärbt = bis zu zwei Wochen!


Ich denke aber das es, wie bei den meisten Ameisenarten, schneller geht wenn die Kolonie größer geworden ist. Somit kommen wir auch schon zum aktuellen Stand:


(09.02.09)
1 Königin,
13 Arbeiterinnen,
0 Puppen,
9 große Larve,
3 kleine Larven,
10-15 Eier


Mir ist aufgefallen das die Arbeiterinnen extrem reinlich sind, vor allem das gegenseitige Putzen wird regelrecht zelebriert. Manchmal kann man eine Arbeiterin dabei beobachten wie sie eine andere von Kopf bis Fuß beleckt. Die Königin wird manchmal von bis zu 3 Arbeiterinnen geputzt. Auch die Larven werden oft geputzt und sehr fürsorglich umsorgt.


Zur Zeit gebe ich wieder reichlich Fliegen und Mehlwürmer, ich hoffe bald auch wieder Schaben anbieten zu können! Diese mochten sie früher sehr gerne und wurden auch fast komplett verwertet. Honig oder Zuckerwasser wird dagegen nicht gerne genommen. Wenn ich diese anbiete, egal ob ich sie in Tröpfchen oder an Kuhtipp reiche, werden sie meistens mit Sand bedeckt und nicht weiter beachtet.


LG, Mathias



Post 47 - 14.01.2010 23:13:52

Hallo Leute!


Seit meinem letzten Bericht vor ein paar Tagen ist nicht viel Zeit vergangen aber es gibt dennoch etwas zu Berichten.
Ich habe gestern mal ein paar Blütenpollen in das Becken gelegt und bin nur kurz aus dem Zimmer gegangen. Als ich wieder zurück kam wahren sie alle eingetragen worden. Mich erstaunt es jedes mal wieder, das ich eigentlich nicht viel Außenaktivität habe aber wenn ich etwas Anbiete wird es schnell ins Nest gebracht. Eventuell haben sich die Ameisen darauf eingestellt das, wenn ich den Deckel öffne, es auch etwas zu Futtern gibt.
Wie dem auch sei, die Pollen wurden eingetragen und sofort emsig beleckt. Die Larven wurden an die Pollen angelegt und begannen auch damit diese zu belecken. Die ganzen Pollenklumpen waren am glänzen vor Feuchtigkeit. Anders können sie diese wohl auch nicht aufnehmen.
Jetzt habe ich davon mal ein paar Bilder gemacht, leider sind die Pollen heute nicht mehr so glänzend Feucht wie gestern, aber ich denke man kann trotzdem gut erkennen das es den Larven schmeckt. An der Färbung der Larven ist zu erkennen das sie sich wohl bald verpuppen, auch wenn es ja "Nacktpuppen" sind. Sie werden kurz vor diesem Ereignis matt gelblich, und man kann auch keinen Mageninhalt mehr erkennen.
Sonnst ist in den letzten Tagen nicht viel passiert, die Larven sind weiter gewachsen und im großen und ganzen bin ich eigentlich sehr zu Frieden. Ich hoffe das diese Larven sich nun bald verpuppen, dann würde die Kolonie bald recht sprunghaft größer werden. Drückt mir die Daumen!


LG, Mathias



Post 48 - 14.01.2010 23:14:20

Hallo Ameisenfreunde!
(07.04.09)


Bei meiner kleinen Kolonie läuft es im Prinzip ganz gut, leider sind seit meinem letzten Bericht wieder 2 Arbeiterinnen verstorben. Zur Zeit kümmert sich meine Schwester um die Ameisen, da ich noch am „Wohnungseinrichten“ bin. Der genaue Grund für diese beiden Ausfälle ist mir nicht bekannt, ich tippe mal auf zu viel oder zu wenig Feuchtigkeit! Genaueres muss ich dann mal testen wenn die Tiere ende April Anfang Mai wieder bei mir sind (ich hoffe ich bekomme es früher hin).


Die neun Puppen sind in der zwischen Zeit geschlüpft und die letzten Arbeiterinnen werden auch langsam dunkel rot. An Brut ist zur Zeit nicht viel zu beobachten, obwohl sie die Schaben alle ins Nest tragen und verwerten. Mein neuer Stand der Kolonie sieht wie folgt aus:


(07.04.09)
1 Königin,
21 Arbeiterinnen,
3 Puppen,
1 große Larve,
5-7 kleine Larven,
10-15 Eier


Mir ist aufgefallen das die größeren Tiere ein recht intensives Rot bekommen. Bei den kleineren Arbeiterinnen ist eher ein dunkles Rot, fast schon schwarz.


Das Futter beschränkt sich zur Zeit auf Schaben die ich selbst Züchte (siehe Hier). Andere Futtertiere wollte ich meiner Schwester nicht antun. Wenn ich sie wieder bei mir habe wird das Angebot aber erweitert, ich denke da an Mehlwürmer und in ein, zwei Monaten an Raupen.


Meine größte Aufgabe wird sein die Temperatur und Feuchtigkeit neu einzustellen wenn ich sie an ihrem neuen Standort aufgestellt habe. Dies wird sicher wieder 2-3 Wochen dauern, und auch nicht ganz so einfach, da ich noch nicht weiß wie sich die neue Wohnung an warmen Tagen aufheizt!


Soviel zu meinem Bericht für Heute.


LG, Mathias



Post 49 - 14.01.2010 23:14:57

Hallo Leute!


Ich wollte mal ein kleines Update meines Haltungsberichtes veröffentlichen. Am letzten Samstag war es nun soweit, die Ameisen sind nun auch endlich in der neuen Wohnung angekommen. Den Transport haben sie selbst ganz gut überstanden (obwohl mein Kumpel gefahren ist wie eine wilde Sau). Das Becken ist auch heile geblieben nur der Sand ist nun aufgebrochen und am Rand haben sich Gräben gebildet. Das ist leider nicht so toll, da sich dort nun der ganze Dreck von den Futterresten sammelt. Da das Nest nun leider auch in einer Ecke angefangen hat zu Schimmeln, wird ein baldiger Umbau nicht zu vermeiden sein.
Bei diesem Umbau möchte ich dann nun endlich mal das perfekte Nest anbieten, jedes mal war ich am Ende mit irgendetwas unzufrieden, diesmal wird es hoffentlich besser sein. Eine Idee habe ich schon, mal sehen vielleicht schreibe ich schon im nächsten Bericht mehr dazu.


Aber nun zurück zu den Ameisen. Zu erst ist mir aufgefallen das es nicht gerade viel Brut gibt und die Kolonie so ein bisschen vor sich hin dümpelt. Also bin ich los und habe ein paar Raupen gefangen, eigentlich wollte ich Schnaken finden aber irgendwie habe ich keine gefunden. Raupen sind aber immer gern gesehen das wusste ich noch von meinen Cataglyphis, die sich darauf im Frühling doch immer sehr gefreut hatten. Also rein damit und siehe da, sie wurden sofort ins Nest gebracht, diesmal auf Grund der höheren Anzahl von Arbeiterinnen auch gleich mit 4-5 Arbeiterinnen. Auf den Bildern weiter unten sieht man dann wie die Larven an diese Raupen angelegt wurden. Das ganze erinnerte mich doch ziemlich an „Die Maden im Speck“, oder was meint ihr?
Nun sind die Larven alle dick und Rund und der Magen ist deutlich zu erkennen auf Grund seiner dunklen Färbung. Ich hoffe das sie nun in meiner Pflege wieder mehr Brut heran ziehen werden und ich diesen Sommer noch mehr als 50 Arbeiterinnen zusammen bekomme. Ich glaube nicht das das Wachstum normalerweise so langsam ist. Das liegt wohl auch an meinen Haltungsbedingungen. Eventuell muss ich da mal etwas Grundlegendes ändern oder einfach eine konstante Haltung einführen (weniger neue umbauten, weniger Störung, mehr unterschiedliche Futtertiere).


Hier nun mein neuer Stand:


(04.05.09)
1 Königin,
23 Arbeiterinnen,
1 Puppe,
4 große Larve,
0 kleine Larven,
5-6 Eier


LG, Mathias



Post 50 - 14.01.2010 23:15:19

Hallo Zusammen!


Meinen Lieblingen geht es soweit ganz gut, es läuft immer noch sehr langsam, aber wenigstens ist jetzt keine mehr gestorben. Naja keine Arbeiterin aber eine Larve wurde aufgefressen, fragt mich nicht warum.
Wie im letzten Bericht angekündigt habe ich ein neues Becken mit Nest gestaltet. Das Nest ist diesmal Optimal auf die Größe der Kolonie angepasst und wurde diesmal mit feuchtem roten Wüsten Sand ausgekleidet. Auch außen habe ich den Stein komplett mit diesem Sand bearbeitet, dadurch sieht es diesmal sehr natürlich aus. Ihr könnt mir ja eure Meinung dazu im Diskussions Thread schreiben. Bilder vom Becken gibt es am Ende von diesem Bericht.


Ich hatte ja beim letzten Update nur vier große Larven und ein paar Eier. Folgendes hat sich bis jetzt getan:


(21.05.09)
1 Königin,
24 Arbeiterinnen,
3 Puppen,
0 große Larve,
0 kleine Larven,
10-15 Eier


Also das große Eipaket lässt wirklich hoffen und das sie noch eine menge Insekten annehmen. Wie in diesem Thread schon angesprochen habe ich auch schon die ersten Elaiosomen geben können. Dazu möchte ich aber in einem kurzfristig weiteren Bericht noch etwas genauer eingehen, mit Bildern und einem ausführlichem Bericht.


Das war es für heute auch schon wieder!


LG, Mathias



Post 51 - 14.01.2010 23:16:14

Hallo Ameisenfreunde!


Ich wollte mal wieder etwas über meine kleine Aphaenogaster swammerdami Kolonie berichten!
Seit etwa einer Woche läuft es bei dieser Kolonie deutlich besser als zuvor. Zwischenzeitlich ist mir zwar wieder eine Arbeiterin verstorben aber es ist eine Menge Brut dazu gekommen. Das Ableben einer Arbeiterin läuft immer nach dem gleichen Schema ab, sie läuft erst einmal ziellos in dem Becken umher. Meistens ohne wieder in ihr Nest zurück zu kehren. Ich weiß nicht ob sie selbst zum Müllplatz laufen oder eine Arbeiterin den Leblosen Körper zum Müllplatz bringt. Ich habe zumindest noch nie eine Arbeiterin eine tote Arbeiterin tragen sehen. Diesmal ist jedenfalls eine ältere Arbeiterin verstorben, da bin ich mir sicher, da sie kleiner als die anderen war und auch sehr dunkel gefärbt. So sahen sie Anfangs alle aus. Ich finde das die Arbeiterinnen mit der Zeit noch etwas dunkler werden. Das rot an Kopf und Thorax wird dann immer dunkler.


Aber genug von toten Ameisen erzählt, wie gesagt läuft es zur Zeit recht gut. Ich glaube das liegt an meinen breiteren Nahrungsangebot. Ich gebe nun seit ein paar Wochen auch Elaiosomen vom Schöllkraut, Die Samen werden in das Nest gebracht und auf einem Haufen gesammelt. Nach und nach werden die Elaiosomen von dem Samen getrennt. Was sie genau damit machen konnte ich noch nicht beobachten, verwerten tun sie aber nur den Elaiosomen, der Samen wird auf den Müll geworfen!


Sie sind etwa 1-2 mm groß und das weiße an dem Samen ist der begehrte Elaiosom. Ich versuche mal zu beobachten wie sie diesen genau verarbeiten. Angelegt an eine Larve wird er zumindest nicht.


Wie schon Anfangs erwähnt ist eine Menge Brut dazu gekommen, die Eier und kleinsten Larven kann ich kaum zählen, so muss ich diese schätzen. Aus den 3 Puppen sind nun auch Arbeiterinnen geschlüpft, sie sind noch in einem kräftigen gelb und werden sich in den nächsten tagen und Wochen der Färbung ihrer alten Geschwister anpassen. Mein aktueller Stand sieht dann wie folgt aus:


(09.06.09)
1 Königin,
26 Arbeiterinnen,
0 Puppen,
0 große Larve,
ca. 10 kleine Larven,
ca. 20-25 kleinste Larven,
ca. 15-20 Eier


Zur Zeit gebe ich zu den Elaiosomen noch Fliegenmaden, Schaben, Fliegen und wenn ich noch finde die ein oder andere kleine Raupe. Es wird alles immer sofort ins Nest gebracht und dort von den Arbeiterinnen abgeleckt. Dann dürfen sich die angelegten Larven auf das Futter stürzen.


LG, Mathias



Post 52 - 14.01.2010 23:16:44

Hallo!


Nach langer Zeit mal wieder etwas von meinen Aphaenogaster swammerdami.


Es hat sich in der Zwischenzeit einiges getan bei meiner kleinen Kolonie. Sie leben immer noch in ihrem alten Becken aber in einem neuen Y-Tong. Den feinen roten Wüstensand den ich in den Kammern verteilt hatte mochten sie gar nicht. Sie trugen ihn aber auch nicht raus sondern versuchten die Brut ständig an der Decke zu halten oder sich einige freie Plätze zu verschaffen um sie nicht auf den Sand legen zu müssen. Das ganze habe ich mir 2 Wochen angeschaut und mich dann endschlossen ihnen ein anderen Y-Tong Stein anzubieten. In diesen zogen sie auch rasch um und nun leben sie dort schon seit einiger Zeit. Das Becken stand bei mir direkt in der Fensterbank so dass den halben Tag die Sonne drauf schien. Das war aber etwas zu viel so dass ich sie nun etwas verschoben habe, seit dem klappt es bei Ihnen wunderbar. Im meinem Urlaub Kümmerte sich meine Schwester um sie und als ich am Sonntag wieder ein Blick in das Becken und Nest warf war ich sehr froh zu sehen das es Ihnen gut geht. Es sind reichlich neue Arbeiterinnen geschlüpft und auch Brut ist in allen Stadien Vorhanden. Sowohl Eier kleine Larven und große, als auch frische Puppen und welche wo bald Arbeiterinnen schlüpfen sollten. Verluste gab es in der Zeit zwei Arbeiterinnen, trotzdem ist die Kolonie nun deutlich gewachsen. Da sie immer in Bewegung sind und es im Nest sehr unübersichtlich zu geht wenn einige am Boden, Decke oder Wand laufen, fällt es mir schwer sie zu zählen. Ich komme immer auf ca. 55 Tiere. Mein neuer Stand lautet:


(20.08.09)
1 Königin,
ca. 55 Arbeiterinnen,
10 Puppen,
10-15 große Larve,
ca. 20 kleine Larven,
ca. 25-30 kleinste Larven,
ca. 15-20 Eier


An Futter verbrauchen sie eine ganze Menge, drei Wachsmottenlarven sind in zwei Tagen verputzt. Ich biete außerdem noch Schoko Schaben, große Mehlwürmer und Heimchen an. An den Honig gehen sie gar nicht, diesen bekleben sie nur mit Sand. Ich werde mal pures Zuckerwasser ausprobieren. Was mir auch aufgefallen ist das es bei dieser Art wohl keinen Austausch von Nahrung unter den Arbeiterinnen gibt, ich konnte das zumindest noch nie Beobachten. So langsam werden sie auch aggressiver, sie trauen sich nun auch an Beute die noch zappelt und sich wehrt. Dabei Arbeiten sie auch sehr gut in kleinen Gruppen zusammen. Wenn ich tote Insekten anbiete dann zieht meistens eine Arbeiterin diese ins Nest. Dort ist dann eine Menge los und die Beute wird von mehreren Arbeiterinnen beleckt und die Larven angelegt.


Das war es dann erst einmal wieder!


LG, Mathias



Post 53 - 14.01.2010 23:17:11

Einen Schönen Guten Morgen!


Da ich gerade mit schöner Erkältung im Bett liege dachte ich mir das ich mal ein paar Updates meiner Haltungsberichte mache.


Den Aphaenogaster geht es soweit sehr gut, es ist einiges los im Becken. Das steigert sich noch wenn ich Futtertiere ins Becken gebe. Dann sieht man schön wie aggressiv die Tiere werden können. Sie laufen dann mit nach vorne gerichtetem Gaster auf die Beute los und verbeißen sich immer wieder in diese. Ich verfüttere zur Zeit Maden, Fliegen, Wachsmottenlarven und Wachsmotten, Heimchen und Schokoschaben. Der Appetit steigert sich dabei schon sehr beachtlich, eigentlich tragen sie alles ein was ich Anbiete. Ich habe vor einer Woche mal 2 ausgewachsene Heimchen gegeben, morgens gleich nach der Arbeit, am nächsten Abend habe ich davon nichts mehr gesehen! Nur ein Kopf und ein paar Beine lagen auf dem Abfallhaufen. Dieser liegt zu meiner Freude nicht im Nest selbst sondern im Becken. Das Nest wird doch sehr sauber gehalten, anfangs sah das noch etwas anders aus. Die Brut entwickelt sich sehr gut, viele Puppen sind dazu gekommen und die ersten verfärben sich nun auch schon wieder. Mein neuer Stand:


(11.09.09)
1 Königin,
ca. 65 Arbeiterinnen,
20 Puppen,
20-25 große Larve,
ca. 20kleine Larven,
ca. 35-40 kleinste Larven,
ca. 20-30 Eier


LG, Mathias



Post 54 - 14.01.2010 23:17:41

Hallo Zusammen!


Meiner Kolonie geht es zur Zeit sehr gut, ich habe nur wenige Ausfälle zu beklagen (in den letzten beiden Wochen keine einzige). Es sind nun einige neue Arbeiterinnen dazu gekommen. Dadurch ist jetzt im Becken schon wesentlich mehr los als noch vor ein oder zwei Monaten. Sie sind eigentlich immer auf der Suche nach etwas essbarem. Wenn ich Futtertiere Anbiete werden diese jetzt auch schon mal mit zehn oder mehr Arbeiterinnen angegriffen und ins Nest gebracht. Getötet wird die beute übrigens nicht außerhalb des Nestes sondern im Nest mit vielen Arbeiterinnen werden dann z.B große Bienenmaden festgehalten und getötet. Dabei hängen die Maden (oder andere Beutetiere) senkrecht von der Decke während andere Arbeiterinnen die Beute weiter bearbeiten. Bald darauf werden dann sogar schon die ersten Larven an die Beute angesetzt, frei schwebend ohne das eine Arbeiterin sie fest hält, fressen die Larven sich dann dick und rund. Meist liegt die Beute dann aber auf dem Boden über und über mit Larven bedeckt!
Brut ist somit reichlich vorhanden, ich kann sie nicht mehr zählen und so sind meine Koloniestände nun nur noch Schätzungen. Mein neuer Stand:


(07.10.09)
1 Königin,
ca. 100 Arbeiterinnen,
30 Puppen,
40-50 große Larve,
ca. 50 kleine Larven,
ca. 80-100 kleinste Larven,
ca. 50-60 Eier


Viel mehr gibt es zur Zeit nicht zu Berichten, es läuft momentan einfach recht gut und es freut mich die Kolonie zu Beobachten.


LG, Mathias



Post 55 - 14.01.2010 23:18:21

Hallo aufmerksame Mitleser!


Wie einige von euch schon mitbekommen haben habe ich die Kolonie vor ca. einem Monat nach Frankreich verkauft. Sie sind dort wohlbehalten und ohne Verluste angekommen. So ein wenig bereue ich das ganz schon, zumal ja dafür eigentlich etwas anderes kommen sollte das aber leider den Transport nicht überstanden hatte. Das ist aber eine andere Geschichte.


Die Kolonie lief wirklich gut, ich hatte eine Menge Brut und auch im Becken war immer etwas los, vor allem wenn es Futter gab. Der Bedarf war zuletzt auch nicht gerade gering, zwei ausgewachsene Wachsmottenlarven und eine Schabe musste ich schon geben damit 3-4 Tage ruhe war. Zuckerwasser haben sie bis zuletzt nicht angenommen, zumindest habe ich das nie Beobachten können. es wurde immer nur mit Sand bedeckt und vertrocknete dann rasch.


Mein letzter Stand:


(10.11.09)
1 Königin,
ca. 150 Arbeiterinnen,
ca. 50-60 Puppen,
ca. 30-40 große Larve,
ca. 60 kleine Larven,
ca. 70-80 kleinste Larven,
ca. 50-60 Eier


Fazit:


Im großen und ganzen bin ich doch sehr angetan von dieser Art, obwohl ich ja kein "Myrmicinae" Fan bin. Auch wenn es Anfangs nicht gut lief muss man schon sagen das es dann doch recht gut gelaufen ist. Die ein oder andere ist zwar auch mal gestorben aber das ist denke ich mal im Rahmen geblieben. Meiner Meinung nach eine schöne Art, nicht unbedingt für Anfänger, aber ein Haltungsprofi muss man auch nicht sein. Die Schwierigkeit bestand nur darin das Perfekte Haltungsklima her raus zu finden.


Der neue Halter wird mir hin und wieder Berichten wie es der Kolonie geht, wenn es etwas Wissenswertes gibt werde ich es im Diskussion Thread veröffentlichen.


MfG
Mathias