Hallo Fotografen!
Ich spiele nun schon länger mit dem Gedanken mir eine neue Kamera zu zulegen. Immer wieder schaue ich im Netz, lese Testberichte erkundige mich in Fachläden und versuche mir eine Meinung zu bilden. Ich höre so viel verschiedene Meinungen. Der Eine sagt mach das so, der Andere sagt mach das nicht so, sondern so
Ich bin nun nach einigen Wochen, nein falsch Monaten, genauso weit wir am Anfang.
Aktuell fotografiere ich mit einer:
Diese Kamnera ist nun seit Ende 2008 auf dem Markt und kostet aktuell 300€.
Ein gutes Foto das mir mit dieser Kamera gelungen ist, ist dieses hier:
Natürlich möchte ich mich verbessern. Ich bin auf der Suche nach einer Kamera die einfach gute Makroqualitäten hat. Oder in Kombination mit einem Objektiv schöne Aufnahmen ermöglicht. Alle anderen Funktionen sind erstmal zweitrangig aber auch nicht außer acht zu lassen. Ich bin bereit 700€ auszugeben, ein Bissel drüber geht auch noch.
Für meine aktuelle Kamera könnte ich einen Adapter kaufen und auch mit Nahlinsen arbeiten, dennoch denke ich das mich das nicht weiter bringt. Ich möchte ja qualitativ bessere Fotos machen können.
Ist das nun für 700€ möglich und wenn ja, welche Ausrüstung wäre da sinnvoll?
Wie wäre z.B. mit dieser Kombination, das ist mein Preis- Leistungsfavorit laut Statistik.
Sony Alpha 37/Tamron AF 18-200mm/Sony Objektiv AF 55-200mm
Ist das überhaupt ein guter Preis für die gelieferten Komponenten? Das wäre zwar jetzt etwas über dem Preis aber nicht so schlimm das geht noch und der Vorteil ist es sind gleich zwei Objektive mit dabei, falls man doch mal raus möchte mit der Kamera was sie natürlich allgemein allround fähiger macht.
Oder das hier, nur mit Makroobjektiv aber ich denke früher oder später brauch man eh beide.
Sony SONY ALPHA SLT-A37K KIT 18-55MM
Oder bin ich schon wieder auf dem Holzweg?
Könnt ihr mir da helfen?
LG Stevie
Hallo Stevie!
Also wenn du dich für ein System entscheidest dann Heiratet man das auch meistens und wechselt dann nicht mehr, z.B von Sony zu Canon. Woran liegt das, na klar an dem ganzen Zubehör, dass ja leider immer nur zu einem Hersteller passt. Also muss man sich eigentlich schon mal überlegen zu welchem Hersteller ich gehen möchte. Ich denke mal das du dich schon etwas in Sony verguckt hast, sonst würdest du es hier nicht Vorschlagen.
Die Sony Alpha 37 ist ja auch keine schlechte Kamera, ganz im Gegenteil. Die Größere Schwester, die Alpha 57, ist ja sogar öfter auf Platz eins zu finden, bzw. immer vorne mit dabei. Der Preisunterschied, im Kit mit dem 18-55er, liegt bei ca. 200€, siehe hier:
Bei der Alpha 57 wäre dein Budget aber dann schon aufgebraucht. Normalerweise würde ich zu einem Kit Objektiv und einem Makro raten, aber das würde die 700+€ doch deutlich überbieten. Also mein Tipp für den Makro Sparfuchs:
Sony Alpha 37 und dazu eines von diesen beiden, das Tamron 90 mm oder das Sigma 70 mm. Dann hast aber wie gesagt eine reine Makro und Portrait Kamera. Dazu liegt dann der ganze Spaß bei 860€ was ja dann auch über deiner Preisspanne liegt.
Der richtige Sparfuchs kauft sich aber einfach eine gebrauchte SLR und ein gebrauchtes Objektiv. Ich denke da bist du bei maximal 400/500€!
Aber das muss eben jeder selbst wissen
LG, Mathias
Hi Mathias!
Ja also die Alpha 57 habe ich mir jetzt noch mal ausführlicher angeschaut. Es soll eine langfristige Investition sein. Danke für die Verlinkung der beiden Makroobjektive, eines der Beiden werde ich dann wohl nehmen. Das Daten blatt der Beiden ist ja ziemlich identisch.
Ich werde mich jetzt noch mal im I-net schlaulesen und noch mal den Fachleuten in den Geschäften einw enig auf den Sack gehen. Anders geht es nicht. Fakt ist, ich möchte ein besseres Makro erreichen als es mit einer Bridgekamera möglich ist.
Die Kernfrage lautet also die ich den Fachmännern stellen werde, was muss sich ausgeben!
Ich melde mich die Tage mit neuen Infos.
Also der aktuelle Stand ist auf alle Fälle noch die Sony alpha 37 evtl. die 57.
Ich habe allerdings schon wieder gesagt bekommen das gute Bridgekameras sehr gute Makros erzielen und man an diese Qualität nicht immer spielend mit einer DSLR erreicht
Vielen Dank Mathias!
LG Stevie
Ja, halt uns mal auf dem laufenden, Stevie. Ich seh mich zur Zeit auch um und lese im Inet, was man eben so zu lesen bekommt. Im Moment tendiere ich zu einer Systemkamera, ich suche einen Kompromiss zwischen der Handlichkeit der Kompakten und der Leistungsfähigkeit der DSLR. Es scheint so zu sein, dass diese neueren Systemkameras recht gut sind (...und nicht mal billig....) und an die Möglichkeiten günstigerer oder älterer, sprich gebrauchter DSLR herankommen. Auch für sie gibt es Wechselobjektive. Die Experten werden nun eh sagen, das Glas ist entscheidend, nicht der Body, aber der Komfort, den eine neue Kamera bieten kann, ist auch ein Aspekt für mich. Ich bin halt faul und möchte mich in die Fotografie nicht allzusehr vertiefen. Da nahm mir meine olle Casio viel ab, auch wenn die Fotos nicht immer allererste Sahne waren. Aber, man muss schon sagen, dass auch eine Kompakte manchmal recht gute Makros hinbekommen kann, wenn man dicht ans Objekt herangehen kann usw.. Das geht aber nicht immer, im Freiland sogar selten.
Na berichte mal weiter, Stevie, wie deine Entscheidungsfindung abläuft.
LG, Frank.
Hallo Frank!
Der Wahnisnn nimmt seinen Lauf. Ich konnte das jetzt hier nicht auch noch reinschreiben sonst geht es drunter und drüber. Da ich eh nicht wirklich weiß worauf es nun ankommt, lese ich wie ein irrer im Netz. Erschreckend ist, das es egal ist ob ich lese oder Fachleute befrage, die Antwort ist immer eine andere.
Ich bin längst da angekommen wo Du wohl auch bist und Du steckst wohl genauso tief in dem undurchsichtigen Kameradschungel wie ich. Schick mal eine 80 jährige Oma in die Stadt mit einem Einkaufszettel auf dem steht:
1x ein Handy das zu mir passt, mit den entsprechenden Optionen, die ich benötige um möglichst günstig zu telefonieren.
Die arme Frau kauft vor Schreck wohlmöglich ein Bügelbrett. Und genau so fühle ich mich mittlerweile.
Aber trotzdem schau mal hier Frank:
Und ja ich gebe zu, die Sony NEX-5N schneidet hier sehr gut ab und ist absolut eine Option!
So also ich denke ich werde heute noch mal los und einige Fachleute ärgern, ich melde mich dann mit den Ergbnissen!
EDIT: Ein Nachteil bei der Systemkamera soll wohl das wenige Zuberhör sein, wie z.B. eine Tasche etc.
LG Stevie
Also mit einer Bridgekamera + Raynox Achromat + Systemblitz + guter RAW Konverter (Lightroom oder ACDSEE Pro usw.) kannst Du schon sehr gute Bilder machen und wärst auch locker in deinem Rahmen.
Bei einer DSLR bist Du schon mit dem Body + Makrobojektiv an der Grenze und hast weder einen Systemblitz noch andere Objektive, die Du für andere Dinge außer Makro verwenden kannst und dir fehlt evtl auch noch eine gute Software, um Rohdatenbilder zu bearbeiten (was enorm viel ausmachen kann)
Wie wichtig ist dir außerdem die Größe und das Gewicht? Willst Du flexibel sein, oder stört dich das Objektivwechseln nicht?
Ich bin derzeit wieder am überlegen, ob ich den Schritt von der DSLR wieder zur Bridge mache...
Ein enormer Vorteil von der DSLR: Du kannst sehr stark Ausschnittvergrößern, was bei der Kompakten einfach nicht so sehr geht, da du bereits vor 100% ansicht merklich den Auflösungsverlust siehst.
Hallo Barristan!
Wo ist hier der Verzweiflungssmily?
Ja wäre denn dann für Dich nicht auch eine Systemkamera interessant?
Die wäre ddoch dann der eigentliche Kompromiss?!
Natürlich hat man dann auch Objektive zum wechseln, aber ich glaube auch eine vereinfachte Software die genügend Voreinstellungen bietet oder nicht?
Welche Bridgekamera würdest Du denn empfehlen oder welche käme für Dich in frage?
Ich kann kaum noch mehr verschiedene Meinungen verkraften. Das scheint aber auf dem Gebiet einfach so zu sein, es ist einfach sehr undurchsichtig und als Laie hat man scheinbar kaum eine Möglichkeit die beste Option für einen persönlich zu finden. Der Markt ist vollkommen überlaufen mit mit so vielen Produkten die über verschiedene Wege zu dem gleichen Ziel führen. Welche aber den optimalsten Weg bietet, sprich günstig, lange anhaltender Spaß durch erweiterbare Systeme und einem guten Makro ist denke ich kaum herrauszufiltern. Frag 10 Leute, bekomm 10 Meinungen!
Ein wirklich schweres Thema, mal schauen ob ich gegen Abend weiter bin!
Danke für Deinen Beitrag Barristan. Ich würde mich freuen wenn Du eine Empfehlung hättest für mich und evtl. schreiben würdest, was für eine Bridgekamera für Dich in Frage käme.
LG Stevie
Hallo zusammen,
also ich habe mir gerade die Nex 3 gekauft und bin sehr zufrieden, morgen kommt noch mein Sony Makroobjetiv dazu.
Dann kann ich Euch mehr sagen was bei Makro da so drin ist.
Hab vorab Vorsatzlinse getestet aber kein wirklich guten Ergebnisse erzielt,das schöne ist das es eine Menge Adapter gibt und so auch andere Markenobjektive nutzen können.
Aber einfach ist die Auswahl einer Kamera wirklich nicht,hab auch einen Monat recheriert.
lg
rog
Hallo!
So ich bin zurück. Und natürlich wieder ohne nennenswerter Erkenntnis!
Ein Verkäufer (Jung ende 20, fotografiert privat nicht) riet mir zu der bereits angesprochenen Sony NEX 5N. Kostenfaktor mit 18-55 Objektiv 600€. Dazu käme dann das Makroobjektiv für 250€.
So also ab zum nächsten Laden:
Dieser Verkäufer mitte 50 voll auf Zack und privat sseit Jahrzehnten ein leidenschaftlicher Fotograf.
Dort riet man mir tunlichst allgemein von dem Kauf einer Systemkamera ab. Steckt man das Geld welches man für eine Sony NEX 5N bezahlt in eine DSLR hat man wesentlich mehr Technik für das Geld und auch wesentlich mehr Spielraum für die Objektive etc. da diese natürlich dann nicht rein Herstellergebunden sind.
Absoluter Favorit dieses Verkäufers ist die Canon eos 550D oder die 600D.
In seinen Augen sind diese Kameras mit einem sehr guten Preis- Leistungsverhältnis ausgestattet, danach kommt erst mal nichts sagt er, erst ab 1000€ gehts dann weiter.
Außerdem wurde mir die "Kompaktheit" der Systemkamera gegenüber einer DSLR ausgeredet mit dem einfach und überzeugenden Argument: Letztlich ist eh alles in einer Tasche wenn man untewegs ist und die Taschen nehmen sich nicht viel.
Die Sony NEX 5 und die Sony NEX 3, wie sich Roger geholt hat unterscheiden sich übrigens nur von einem Touchscreen. Der Nachfolger der NEX 3 also die NEX 5 kann zu dem nicht nur HD Videos aufzeichen wie die NEX 3. Sondern auch full HD Videos. Die Fotoqualität ist bei beiden laut Verkäufer gleich und die Technik stimmt überein.
Dieses Gimmicks die, die NEX 5 aufweist lässt sich der Hersteller mit einem Preis von 200€ finanzieren.
Dies erzählte man mir erst, nach direkter Nachfrage!
Also ich bin keinen Schritt weiter bis auf das sich der Focus doch etwas verschoben hat, da ich mehr über die Marke Canon gelernt habe und mir der Verkäufer auch sehr bemüht gewirkt hat. Er wollte nicht verkaufen, er hat von eigenen Erfahrungen gesprochen und meinte Wort wörtlich am Anfang des Gespräches zu mir:
Als Verkäufer muss ich ihnen die Sony NEX 5 anbieten.
Aber als Fotograf rate ich ihnen direkt wieder davon ab.
Tja jetzt bin ich erst mal auf Rogers Makroaufnahmen gespannt.
Ich habe mich jetzt im DSLR Forum angemeldet und habe einen Beitrag verfasst.
Dort habe ich die Fragestellung eröffnet: Ob es sich lohnt mein Vorhaben mit einer Canon eos 600D und einem Makroobjektiv x (mit der bitte um Kaufberatung) zu verwirklichen.
LG Stevie
Ich würde es so machen:
Gebrauchte Canon 550D
+
Gebrauchtes Makroobjektiv (Tamron 90mm oder Canon 100mm)
= etwa 700€ und eine sehr sehr gute Ausrüstung, die man auch weiterhin gut aufstocken kann.
Ich hab gestern etwas über die moderneren Bridge-Kameras von Panasonic u.a. gelesen und muss sagen, auch diese eigentlich totgesagten Dinger sind noch immer eine gute Option für den bequemeren Fotografen. Weil der gute Barristan die ins Gefecht geführt hat weiter oben.
Die haben schon Vorteile, machen offenbar dabei recht gute Makros, die an mittlere DLSR in der Qualität heranreichen. Natürlich bleibt aber so eine Bridge ein Kompromiss, aber jeder muss sich ja auch fragen, was will er eigentlich und welche technischen Möglichkeiten kann und will er ausreizen? Ein Verkäufer mit seinen privaten "Voreinstellungen" und Vorurteilen ist dann sicher nicht immer der optimale Berater, leider.
LG, Frank.
Hi dommsen!
Ja also ich habe mich auf die Canon 600D versteift mit dem 18-55mm Standartobjektiv plus dem Tammron 90mm Objektiv was ich dann extra bestellen würde.
Bis jetzt bietet dieses System für mich die beste Lösung. Ich hatte jetzt mit meiner Kamera 3 Jahre Spaß und weiß ich werde auch noch die nächsten Jahre mit viel Freude dabei sein, Vorraussetzung ist natürlich, dass das Sytem stimmt. Eine Bridgekamera kommt für mich nicht mehr in Frage. Zu wenig Spielraum für die Zukunft ist der Hauptgrund mit der Einschränkung das man gerade im Makrobereich viel einbüßen muss, möchte man vergrößern oder gar in den wirklichen Supermakrobereich eintauchen.
Mit einer Canon 600D bekommt man einen guten Body mit dem man wohl auch über Jahre hinweg zufriedenstellend arbeiten kann.
Das hat mit wirklich jeder bestätigt der selber fotografiert und das auch schon länger.
Hi Frank!
Eine weitere Bridgekamera würde mir ein ungutes Gefühl auslösen. Ich hätte dann zwei davon und hätte dann das Geld investiert, was ich dann auch in eine DSLR hätte investieren können. Und für mich zählt klar: Zwei Bridgekameras sind immer noch weitaus schlechter als eine DSLR. In zwei, drei Jahren würde ich diesen Thread wiederbeleben und nach der nächsten Option fragen.
Eine Systemkamera ist aktuell wohl auch nicht das Richtige. Man ist halt doch sehr Markengebunden. Systemkameras sind der neueste Hype und bieten im Endeffekt nix anderes wie eine Bridgekamera mit der Option der wechselbaren Objektive. Das ist zwar ein großer Vorteil, aber ich gebe in etwa gleich viel Geld aus wie für eine DSLR, habe aber weitaus weniger Möglichkeiten.
Wie Roger es gemacht hat mit der NEX 3N von Sony, ist wohl die einzige vernünftige Variante denn da scheint das Preis-Leistungsverhältnis zu stimmen. Die ist ja nun wirklich günstiger als eine durchschnittliche DSLR.
Ich denke ich haue den 1000ner auf den Kopp und habe somit eine Menge Freiheit hinsichtlich der Fotographie gewonnen.
Mit anderen Systemen schränke ich mich doch nur wieder ein.
Hand aufs Herz, wer wirklich fotografieren möchte und nicht schon nach einem Jahr wieder denken möchte: Mist da muss doch noch mehr gehen, ist bei einer DSLR richtig.
Wenn ich doch mal unterwegs sein sollte und im unbequemen Gelände zu Gange bin (ich bin gerne in der Natur, wandere gerne habe mir auch dort vor einigen Jahren eine gute Ausrüstung geholt, sowie jetzt ein gutes Trekking Fahrrad und ich habe es bei keiner Anschaffung je bereut, da sie ja auch längerfristig Freude bereiten) kann ich immer noch die Alte Casio mitnehmen. Und wie man ja auch oben sehen kann, macht auch diese alte Möhre akzeptable Fotos.
Fazit: Nicht noch eine Bridgekamera, ich schränke mich damit selber ein. Eine Systemkamera hat auf alle Fälle ihre Berechtigung. Jedoch vom Preis her sind die neusten Modelle nicht wirklich günstiger als eine akzeptable DSLR und diese bietet mir dann doch wesentlich mehr Spielraum.
Nach hinten raus ist eine DSLR der einzig richtige Weg.
Großer Nachteil ist der hohe Anschaffungspreis. Und der gibt mir aktuell immer noch ein wenig zu denken.
LG Stevie
Hm, bisher hatte ich das so verstanden, dass dir eine DSLR etwas zu umständlich ist und du deswegen mit Systemkameras liebäugelst, Stevie.
Weisst ja, was ich meine, Objektive wechseln, mit rumschleppen usw.. Ist aber natürlich jeden klar, dass eine Spiegelreflexkamera als Body sicher die beste Wahl ist, wenn man aufwendig fotografieren möchte. Aber jeder will das nicht, glaub ich...;) Ich bin verwöhnt von meiner alten Bridge, die aber shit war und von meiner kleinen Kompakten. Immer schnell schussbereit, in jeder Situation. Und manchmal gelangen gute Fotos.
Das ist es denn auch, was mich nachdenklich macht. Die neueren Bridge-Kameras sollen schon sehr gute Makros liefern können, annähnernd an die Qualli, die eine DSLR bietet. Das mit weniger Aufwand und auch weniger Kosten, relativ betrachtet.
Liefern sie, ich sage mal 80 Prozent der Qualität, die eine mittelmässige Einsteiger-Spiegelreflex mit Ausrüstung liefert, das zu einen im Vergleich günstigen Preis (relativ gesehen, stöhn...:O..) dann genügen sie meinen Ansprüchen völlig. Denn sie haben unschlagbare Vorteile, einfaches Handling, kompakt, usw.usf..
Aber wie gesagt, ich suche selbst noch und bin noch nicht entschlossen, zuzuschlagen. Ich denke aber, dass ich mir das Rumgeschleppe nicht antun will mit einer Fotoausrüstung mit diversen Objektiven etc.. Ich hab schon genug anderes mitzuschleppen, wenn ich unterwegs bin und es ist einfach uncool, wenn dann so eine Spiegelreflex oder ein teures Objektiv mal in den Sand fällt. Aber das mag andererseits ja keine Kamera..:) Nur ist der Schaden und Ärger grösser, wenn...
Ich denke, ich werde mir mal die Fujifilm X-S1 genauer ansehen.
LG, Frank.
Hallo Zusammen!
Ich denke das man es ganz gut aufgliedern kann für wen was geeignet ist. Ich denke das kann man in viele Gruppen Teilen, die einen wollen einfach nur mal eben ein paar Bilder "Knipsen", andere wollen es professioneller. Dann gibt es die die eine Mischung aus diesen Beiden Welten haben wollen.
Für die Ersten lohnt sich sicher fast jede Kamera um 200/300€ die im Datenblatt einen Makroabstand von unter 3cm hat und und wenig rauschen. Dazu kann man sich mal die eine oder andere Zeitschrift kaufen oder im Internet stöbern.
Die Zweiten in meiner Auflistung sind sicher eher mit einer Amateur oder Semi - Professionellen Lösung zu befriedigen. Problem, hier geht es ganz schnell in vierstelligen Bereich. Denn da kommt eins zum anderen. Da empfiehlt sich eine Canon 650D/Nikon 5100, Canon 60D /Nikon 300/ Nikon D90 aber auch andere wie eben die Sony Alphas 37 / 57 / 65. Dazu muss dann meist ein Makro Objektiv gekauft werden, Blitz, Stativ usw. Wir reden hier von, im günstigsten Fall, 950€. Für die anderen Kameras und weiterem Zubehör kann das locker mal eben 2000-2500€ werden. Klar man hat ein feines Stück Technik, aber man muss sich das genau überlegen, wie viel ist mir das Hobby wert? Möchte ich mich damit wirklich Intensiv beschäftigen?
Für die letzten gibt es hat die neuen "Spiegellosen" Systemkameras. Eigentlich eine DSLR ohne Spiegel, leider aber auch mit schlechteren Chips (CMOS). Da ist Canon mit ihrer ganz neuen Canon EOS M auf dem richtigen weg, diese hat einen ganz normalen 18MP Chip, wie sie auch in der Canon EOS 650D zu finden ist. Ich denke das sie die neue Bildqualitätskrone bekommen wird. Markteinführung ist für Oktober geplant. Nachteil hier, die Dinger sind so Teuer wie eine "richtige" Spiegelreflexkamera, zumindest die Canon EOS M soll 800€ kosten. Wer bereit ist für ein handlicheres Gehäuse mit weniger Technik so viel auszugeben findet aber eben genau das was er gesucht hat, eben ein klen Body der Super Bilder macht und leichter zu bedienen ist.
LG, Mathias
P.S
Möchte nicht in eurer Haut stecken, ich bin Froh das ich schon eine Kamera habe
Hallo Frank!
Ja, da hast Du auch vollkommen Recht Frank, eine DSLR ist mir eigentlich viel zu umständlich. Diese ganzen Sachen die es zu beachten gibt, Belichtungszeiten, Brennweiten, die ganzen Einstellungen von den ich überhaupt keine Ahnung habe. Das macht mir sogar jetzt schon Angst. Aber wenn man sich da reinfuchst und alles in Fleisch und Blut über geht, denke ich kommen die Vorteile klar zum Tragen.
Hauptgründe gegenüber einer Bridgekamera und einer Systemkamera sind bei mir folgende. Wobei ich auch klar und deutlich sagen muss, entschieden habe ich mich auch nicht.
Bridgekamera
Bietet den Vorteil das sie schnell startklar ist, man muss keine Objektive wechseln und sie ist verhältnismäßig günstig, ein allroundtalent das alles ein Bißchen kann, aber nichts richtig gut. Der gewichtige Nachteil ist das man sich mit dem zufrieden geben muss, was man in der Hand hält, will man mehr, muss man sich eine neue Kamera zulegen. Mein perönlicher Nachteil: Ich habe bereits eine Bridgekamera und bin jetzt nicht mehr zufrieden, dieses nicht mehr zufrieden sein, wird mit einer neuen Bridgekamera nur aufgeschoben und in ein oder zwei Jahren wiederkehren.
Systemkamera
Wohl der Verkaufsschlager schlecht hin und interessant für all jene, die tolle Bilder machen möchten. Dieses System kann bestimmt einige Sachen richtig gut, die Preise bewegen sich jedoch nicht weit unter einer DSLR Kamera. Wenn ich für eine gute Systemkamera mit 18-55mm Makroobjektiv 850€ ausgeben muss, (das ist der Preis auf den man kommt mit der Sony NEX 5N mit 18-55mm plus Makroobjektiv), wage ich den kleine Schritt und lege 150€ drauf und habe die Canon EOS 600D mit 18-55mm Objektiv plus dem Tammron 90mm Objektiv. Dadurch verliert die Systemkamera an Reiz für mich persönlich. Das Argument: Eine Systemkamera sei Kompakter auf Reisen, fällt für mich auch weg, denn die Taschen nehmen sich nichts.
DSLR-Kamera
Ein hoher Anschaffungspreis und das Hineinfuchsen in das Latein der Fotografie sind für mich die gewichtigsten Nachteile dieser Kamera. Hat man diese jedoch überwunden wird man wohl belohnt werden mit der Vielseitigkeit der Fotografie aber vorallem mit einer guten Qualität der Bilder. Reicht einem dies nicht mehr, hat immer die Möglichkeit alte Komponenten noch zu verkaufen (Objektive werden auf dem Gebrauchtmarkt immer noch gut gehandled) und sich ein neues, besseres zu zulegen. Diese Kamera kann wohl vieles richtig gut. Natürlich ist eine Kamera immer nur so gut, wie der Fotograf, dennoch gibt es doch nichts schöneres als sich an einem tollen Motiv zu erfreuen, das man gut abgelichtet hat und sich nicht ewig darüber ärgern muss, das gerade dieses Bild nichts geworden ist, weil das Gerät keine Tiefenschärfe bringt, oder ähnliches. Ein weiterer für mich entscheidender Vorteil sind die vielen Erweiterungsmöglichkeiten die ich nutzen kann, wenn es mich wirklich packen sollte. Desweiteren behalte ich ergänzend meine Bridgekamera mit ihren vielen tollen Gimmicks.
Das ist bis jetzt mein Fazit!
Das Problem ist einfach, das man keine Beispielbilder hat, evtl. würde mir die Qualität der Bilder einer Bridgekamera sogar ausreichen. Ich stelle mir dann aber immer noch die Frage: Für wie lange?
Ich möchte ungern doppelt investieren.
LG Stevie
Danke, Mathias, dass du immer wieder versuchst, den Kameratechnikdschungel für uns Laien durchschaubar zu machen.
Aber was ich so in den letzten Tagen las, zielen die neueren Bridge- und Systemkameras durchaus auf die Konsumentengruppe, denen das Hantieren mit der DSLR zu umständlich ist, die es nicht wollen oder davon weg wollen und die trotzdem eine gute Qualität erreichen wollen. Das scheint mir dabei nicht nur das Protzen der Hersteller mit ihren Produkten zu sein, sondern durchaus ernstzunehmen und von neutraler Seite vorgebracht. Und, was ich so lese, sind die sogenannten Einsteigermodelle unter den DSLR auch nicht immer wirklich überzeugend. Aber wohl immer teurer... Das Argument, dass man das dann mit gutem Glas ausgleichen kann, will mich auch nicht wirklich glücklich machen, immerhin kostet das alles gut Geld. Das dann natürlich auch bei den Systemkameras, wo wohl hinzu kommt, dass es noch nicht für jede der Kameras allzu viele Objektivausrüstungen gibt.
Ich bin jedenfalls auch noch recht unentschlossen und werde erstmal weiter suchen. Die Fuji hab ich mir angesehen, gefällt mir dann doch nicht. Die Ricoh GXR fand ich beeindruckend.
LG, Frank.
Hallo!
Ich denke, auch wenn ich keine Ahnung habe, macht es durchaus Sinn, sich auf eine Herstellermarke zu beschränken. Erst mal schauen was unterscheidet z.B. Sony von Canon? Stichwort Bildstabilisator. Also man sollte, bevor man einzelne Kameras verschiedener Hersteller vergleicht, erst mal schauen, was bei denen Grundkonzept ist.
Ich habe nach all der Recherche irgendwann angefangen zu spliten.
Darum auch die Aufzählung in meinem letzten Beitrag.
Ich denke jetzt das man allgemein bei den DSLR Kameras bei Canon einen guten Weg eingeschlagen hat. Canon hat sich auf dem Markt gut etabliert, wohl auch gerade für Einsteiger und auf Grund des vielen Zubehörs, hat man viele Möglichkeiten.
Frank Du sagst für Dich ist die Kamera auch outdoor wichtig. Für mich eigentlich ja auch, aber ich denke das da auch noch meine alte Casio herhalten kann. Ich habe jetzt angefangen systematisch an das Problem ran zu gehen, ansonsten findet man sich als Laie nicht zurecht, so denke ich zumindest. Ich habe gemerkt das mir kein Verkäufer helfen kann. Kein Außenstehender kann mir sagen welcher Kameratyp für mich am geeignetsten ist. Aber es fällt auf, das die Allgemeinheit zu Canon tendiert. Ich habe als erstes geschaut, wofür ich die Kamera brauche. Ich habe das Aufgabengebiet der Kamera abgesteckt und ihr Einsatzgebiet. Dann habe ich mich über die Kameratypen informiert System, DSLR etc. und das war der Fehler. Das hat mich völlig Wahnsinnig gemacht. Ich wäre wohl besser weitergekommen, wenn ich mich erst mal über die Hersteller informiert hätte. Canon, Sony, Nikon etc., wäre ich schneller dahinter gekommen was für mich in Frage kommt. Denn die Hersteller haben baueigene Systeme und jeder setzt irgendwie auf etwas anderes.
Was wärest Du eigentlich bereit zu investieren Frank?
Ich z.B. finde wie bereits geschrieben Rogers Lösung sehr geeigent mit der Sony NEX 3N. Die sich von der 5N kaum unterscheidet und 200€ günstiger ist. Apropos: Was ist mit den Makroobjektiv Roger? Ist es denn jetzt da?
LG Stevie
Hallo!
Zur Info, ich habe es jetzt getan und mir die Canon EOS 600D mit dem Standartobjektiv 18-55mm bestellt für 591,90€, das war einer niedrigsten Preise die ich gefunden habe, in Verbindung mit einem, so schien es mir zumindest, souveränen Shop. Dazu kam dann noch das Tamron 90mm für 391€. Manchmal, wenn man immer wieder hin und her überlegt, denke ich muss man auch mal über seinen Schatten springen. Und ganz ehrlich, ich bin sehr erleichtert das jetzt so gemacht zu haben! Die Geschichte kostet mich 982,90€ und mit diesem Preis beginnt also auch mein Einstieg in die wirkliche Fotografie.
Ich werde mich also mit der Technik auseinandersetzen müssen.
Mir ist deswegen zugegbener Maßen auch etwas flau im Magen aber man kann sich ja jeder Zeit schlaufragen.
Tolle Makros für 700€?
Also nach dem was ich so an Kameras gesehen habe, was ich an Berichten, Testergebnissen, bis hin zu Vergleichen, Meinungen und Erfahrungen, gelesen und gehört habe, kann ich die Frage traurigerweise nicht beantworten und zwar aus einem ganz bestimmten Grund:
Man kann sich ohne Fotos gemacht zu haben, ohne mit anderen Kamerasystem verglichen zu haben, keine fundierte Meinung bilden. Das schärfste was ich im DSLR Forum gelesen habe (sinngemäß!) war die Antwort auf eine Interessentenfrage: Kauf Dir irgend eine Kamera, und schieß Dich mit dieser ein.
Und das sollte keine patzige Antwort sein, hier geht wohl viel mehr darum, dass es wohl wenig schwarze Schafe auf dem Kameramarkt gibt, darum scheint er auch so gut zu funktionieren und selbst die kleinsten Nischen werden besetzt. Selbst ältere Modelle werden auf dem nun doch sehr schnelllebigen Markt noch gewinnbringend verkauft wie mir scheint.
Es ist ein, für einen Laien, extrem undurchsichtiger Markt. Man muss sich auf Daten, Statistiken und Empfehlungen beruhen. Sich selbst eine Meinung bilden durch Praxis ist nicht möglich. Zahlen sagen einem Laien leider gar nichts!
Ich werde natürlich in diesem Thread weiterberichten.
Ich würde mich freuen Frank, wenn Du am Ball bleibst und Deine Recherchen hier weiter posten würdest. Auch über Rogers Ergebnisse würde ich mich freuen. Auch wenn ich jetzt den Bestellknopf schon gedrückt habe, bin ich natürlich für weitere Markttransparenz in diesem für einen Laien schier undurchsichtigen Dschungel. Ich denke auch der ein oder andere Mitleser kann sich hier ein paar Informationen rauspicken. Ich werde auf alle Fälle Beispielbilder der neuen Kamera in diesen Thread laden.
Die Anfänge sind natürlich schwer denke ich und die Bilder werden natürlich nicht so toll und ausgereift sein, aber evtl. helfen sie ja dann doch.
Ich denke Roger ist nun ganz dicht dran um aufzuzeigen ob gute Makros für unter 700€ zu machen sind.
Auf Franks Entscheidung bin ich auch sehr gespannt.
LG Stevie
Häy Stevie..
Gratuliere zu deiner "Beute von Heute" ... ich knipse mit dem selben Setup, und bin sehr zufrieden.
Man fuchst sich auch fix in die Kamera ein, und bei so einem Model findet man auch immer schnell Antworten und Tips im Internet.
Viel spass mit der Canon.
Hi Christopher!
Na wunderbärchen, dann weiß ich ja wen ich im Notfall anschreiben kann, wenn ich mal nichts im Internet finde und nicht weiter weiß mit der Canon
Vielen Dank, jetzt sitze ich wirklich auf heißen Kohlen und bin echt gespannt wann die beiden Komponenten hier eintreffen.
LG Stevie
Auch von mir Glückwunsch zu deinem Kaufentschluss, Stevie. Ich verstehe das, dass du die Kamera nun holst, rgendwann muss man ja Butter bei die Fische tun..:).
Aber ich möchte so eine Kamera für mich einfach nicht mehr haben, zumindest im Moment. Obwohl mir natürlich klar ist, dass solche Spiegelreflex der sicherste Weg bei einem gewissen persönlichen Einsatz sind, wirklich gute Fotos zu machen. Dann aber muss man wohl schon fast in den professionellen oder semiprofessionellen Bereich vorstossen, wo es auch richtig teuer wird. Zudem, mir sind sie zu umständlich und zu umfangreich. Ich habe in früheren Jahren mit guten Spiegelreflex aus der DDR , EXA und Practica, hantiert, als man noch auf Zelluloid knipste, damals gab es nichts anderes. Seit einigen Jahren gibt es die Digitalkameras, mit allen Vorteilen (...und mit allen Nachteilen, grins-stöhn, Bilderflut im Web..;)..). Bilder sind sofort verfügbar, selbst Laien gelingen dank der versch. Automodi gute Bilder in allen Bereichen und und und....
Nun können das alles nicht nur die Kompakten, Bridge-Kameras und Systemkameras, sondern sicher auch die modernen Spiegelreflex-Kameras. Aber, wie gesagt, ich möchte gern ein sehr kompaktes System haben, dass dann ja auch erweiterbar sein darf, das gefällt mir schon gut besonders an den Systemkameras. So wie ich das sehe, machen die auch durchaus sehr ordentliche Bilder auch im Makrobereich und wir wissen ja alle, das allein das Vorhandensein einer DSLR keine Garantie dafür ist, dass solche Makrofotos immer besonders gut sind.
Ich hab mir nun in den letzten Tagen auch einiges angesehen in versch. Geschäften und einiges bekam ich leider nicht zu sehen, weil es nicht verfügbar war. Naja. Ärgerlich bei solchen Saftläden wie Media-Markt und Saturn, fast alle Akkus der interessanten Modelle sind platt. Nicht sehr verkaufsfördernd für Kurzentschlossene, die schonmal bereit sind, Geld liegenzulassen. Einiges hab ich gelesen, aber da teile ich deine Einschätzung, Stevie. Es ist wie überall in den Spetzialforen, man bewirft sich mit unverständlichen Fachweisheiten, fünf selbsternannte Experten haben etwa 27 Meinungen und überall schimmert natürlich die eigene Überzeugung und oft das Wissen um die Unfehlbarkeit der eigenen Meinung deutlich durch. Hilfreicher waren Testberichte für mich usw..
Deine Frage nach dem, was ich anlegen würde. Naja, so um die 700 wären mir recht, aber es wird sicher teurer. Darf es auch, auch wenn preiswert natürlich immer netter ist..;) Ich denke, das, was du nun ausgegeben hast, werde ich maximal auch anlegen. Aber ich will wirklich überzeugt sein vom dem Teil.
Mitllerweile interessiert mich auch die Sony, die Roger geholt hat. Es wird interessant sein, was die mit ihrem Makroobjektiv zuwege bringt.
LG, Frank.
Hi Frank,
vielen Dank!
Ja, das Wohlbefinden und die Sicherheit in all ihrer Einfachheit, stetigen Bereitschaft und Zuverlässigkeit nach nur wenigen Knöpfedrücken mal easy frei Hand ein Bild geschossen...naja es gehört zwar jetzt nicht komplett der Vergangenheit an, aber ich werde mich umstellen müssen das ist "leider" Fakt.
Die Canon EOS 600D wird sogar in vielen Tests als "Einsteigermodell" beschrieben das ist ja auch vollkommen klar, da Canon auch auf einfache Menüführung wert legt und natürlich auch die Automatikgeschichten anbietet. Jedoch wird sie auch als Amateur-Einsteiger DSLR betitelt. Was es wohl damit auf sich hat? Ich denke nicht das hier auf die Bedienbarkeit oder Haptik der Kamera gezielt wird, eher ist hier der Vergleich zu den richtigen Spiegelreflexkameras gemeint. Die ja nun wesentlich mehr Erfahrung und Kenntnisse vorraussetzen. Das tut ein Bisschen gut und nimmt einem auch ein wenig die Angst, was die Bedienung und aber auch das Verständnis der Fotografie angeht, mit den bereits angesprochenen Angstwörtern wie, Verschlusszeiten, Blendenöffnung und was es nicht alles gibt.
Was ich jetzt aber noch nicht ganz nachvollziehen konnte ist, Du schreibst Du hättest gerne ein kompaktes System, aber eine Systemkamera bietet in dem Sinne doch auch nicht mehr Komfort als eine DSLR. Die Systemkamera benötigt die gleichen Komponenten wie Objektive und z.B. einen externen Blitz. Wobei da die Systemkameras einen großen Nachteil aufweisen, denen fehlt nämlich der Blitzschuh!!!
Einen extra Blitz aufstecken ist somit nicht drin und die eingebauten Blitze reichen wohl nicht wirklich weit, sind natürlich auch nicht raumausfüllend etc. Mir sagte man es sei eigentlich Kinderspielzeug und die Technik sei den teuren Preis nicht wert, vergleicht man diese mit einer Preisnahen DSLR.
Das Makroobjektiv für die Sony kostet nur 250€, bei mir reicht mal wieder das Wissen nicht aus warum dieses satte 150€ günstiger ist, als was ich mir jetzt für die Canon geholt habe, welches vor kurzen auch noch weitaus teurer war, weil es nun schon länger auf dem Markt ist hat es schon wieder an Preis verloren. Das Sony Objektiv hingegen ist frisch auf dem Markt. Da muss es einfach qualitativ Abstriche geben, das kann ich mir anders nicht vorstellen.
Grad mal geschaut, man muss näher am Objekt arbeiten, deswegen ist es wohl auch günstiger.
(Diese Zahlen ich bin da völlig überfordert, wer sich auskennt lacht sich jetzt bestimmt ins Fäustchen)
So wie mir scheint hat die Systemkamera noch nicht ganz ihren Platz gefunden, es steckt wohl noch alles in den Kinderschuhn. Vergleichbar mit einem 3D Fernseher. Ich habe mir vor gut einem Jahr einen 3D Fladdy gekauft, ne morz Kiste im High end Bildbereich für richtig Schotter. Dieser hält immer noch mit allen neuen Fernsehern mit, jedoch wird es in naher Zukunft wieder etwas geben, was die aktuelle Technik in den Schatten stellt und ich denke bei den Systemkameras wird es bald soweit sein, ganz Rund ist die Sache da in meinen Augen noch nicht. Ich bin dem sehr skeptisch gegenüber.
Eine richtige DSLR hingegen wird ihre Marktberechtigung, so sehe ich das zumindest, weitaus länger halten und ich denke auch, das der Gebrauchtmarkt hier wesentlich größer ist. Was für mich evtl. in Zukunft wichtig sein kann.
Mir klingt auch immer noch der Satz von dem Verkäufer in meinen Ohren:
Als Verkäufer muss ich ihnen die Sony NEX 5N anbieten.
Aber als Fotograf rate ich ihnen direkt wieder davon ab.
Das war ein ehrliches Statement. Ich denke es gibt viele Leute die, die Systemkameras kaufen keine Frage, aber ich denke ebenfalls ganz stark, das aus diesen Käufern eine große Zielgruppe für die DSLR's besteht. Quasi der nächste Schritt!
Den überspringe ich, weil ich weiß ich würde nach der Systemkamera eine DSLR holen, man entwickelt sich nun mal weiter, ich zumindest habe das bei der Fotografie bemerkt.
Für mich sprach zu viel gegen die Systemkamera, die Preisgestaltung ist einfach zu nah an den DSLR's dran, den Kick kann man sich dann denke ich schon noch geben. Kompakter ist das System letztendlich auch nicht, so sehe ich das zumindest.
Was mir bis jetzt fehlt ist das Wissen über die Makrofähigkeit bei den Bridgekameras. Was hat sich da in den letzten 5 Jahren getan. Ich denke auch eine ganze Menge! Ich war sogar schon so weit und das ist auch kein Spaß, ich bin zu dem Verkäufer (Mitte 20, privat Fotografierte er nicht, er verkaufte tatsächlich nur an gelesenes Wissen, für mich also höchste Vorsicht, ein reiner Fachidiot) hin und habe gesagt, ich kaufe von mir aus diese Bridgekamera (der Verkäufer hatte mir von einer DSLR wirklich abgeraten und meinte eine Bridgekamera kann unkomplizierter vergleichbare Makros machen) und teste sie zu Hause und vergleiche dort mit meiner aktuellen. Kann ja sein das die Ergebnisse mehr oder weniger gleich gut (schlecht) sind. Dann hätte ich das Geld mehr oder weniger zum Fenster rausgeschmissen. Daraufhin sagte er, man könne nur, ich glaube unter 10 Fotos machen, die man dann wieder löschen kann, mehr geht nicht und eine Kamera die schon Fotoklicks zu verzeichnen hat, kann man nicht mehr als Neuware verkaufen. Das war verständlich also viel das auch ins Wasser, was ich sehr schade fand, weil das wäre die praktische Erfahrung gewesen, die mich von (einer) der Bridgekamera überzeugt hätte oder halt eben nicht.
Im gleichen Laden, anderer Verkäufer, der auch privat fotografiert sagte mir den Spruch zu den Systemkameras und sagte mir das sein Kollege keine Ahnung habe, da der auch nicht selber fotografiert. Er sagte auch das ein Datenblatt nur die Kamera beschreibt aber man sich aufgrund eines Datenblattes nie wirklich ein "Bild" von einem Foto dieser Kamera machen kann, das sind dann doch mehr oder weniger zwei verschiedene paar Schuhe.
Au man ich schreib zu viel....also was ich sagen will ist: Ich habe lieber etwas mehr bezahlt um nicht in naher Zukunft enttäuscht zu werden. Wenn ich von der DSLR enttäuscht bin dann liegt es an mir, die Technik für gute Fotos ist vorhanden. Ich brauche mir keinen Vorwurf machen das ich evtl. einen Zwischenschritt gewählt habe, der nach hinten raus gar nicht nötig gewesen wäre.
Meiner Meinung nach Frank, suchst Du eigentlich eine gute Bridgekamera auf Grund des Komforts hinsichtlich alles Kompakt in einem zu haben, würdest aber den Kompromiss mit dem Objektivwechsel einer Systemkamera aufgrund evtl. besserer Fotos in Kauf nehmen. Wenn Du aber schon so weit bist, kannst Du auch einen guten Hunderter drauflegen und Dir eine DSLR holen und wie ich, für evtl. geländeschwierige Ausflüge die "Alte" mitschleppen. Indoor zumindest, bist Du dann voll abgesichert outdoor musst evtl. mal einen Kompromiss eingehen, der Dich auf Dein aktuelles Equipment beschränkt...denke das ist doch zu stämmen oder?
Ich persönlich sehe das so
Das Betrachten der "Probleme" aus diesem Blickwinkel festigten noch einmal meine Kaufentscheidung.
Und wie geschrieben nach all dem Grüblen und dem ganzen hin und her, freue ich mich jetzt riesig auf diese Knippsbox und frage mich, warum habe ich das nicht von Anfang an so gemacht.
LG Stevie
Hallo Stevie ,ich glaube du hast gut gewählt, jetzt fehlt nur noch das" Licht im Dunkeln" ,sprich Blitz, Ringblitz oder Blitz mit slave oder ein twin light oder...
Viel Spaß mit dem neuen equipment wünsch ich dir und laß bald was sehen.
LG
Volker
Hi Volker,
vielen Dank!
Sobald die Kamera und das Makroobjektiv da ist, Knips ich vorsichtig los
Und natürlich gibts dann hier die ersten Fotos, aber erhofft euch nicht zu viel
Ja ein Blitz fehlt noch und noch ein Stativ, mal schauen wann das kommt.
Juhuu
LG Stevie
Hallo Stevie, vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich versteh ja, was du meinst. Jetzt nur ganz kurz, ich muss zur Arbeit, ein unschlagbarer Vorteil ist für mich eben, dass gerade diese Systemkameras so kompakt sind und im Vergleich "winzig". Dabei aber eine ganze Menge gut können und eben auch erweiterbar sind. Wenn ich mich recht erinnere, sah ich auch bei denen meist die Möglichkeit, Blitze nachzurüsten bzw. anzuschliessen, ich glaube, die von mir o.g. Ricoh hatte einen Blitzschuh, auf dem auch weiteres Equipment wie ein Sucher etc. anmontiert werden kann. Eine Modulkamera, auch ein interessantes Konzept, bei dem man sich aber völlig dem Hersteller ausliefert, fand ich. Versuche im Geschäft sahen für mich mit dem Originalobjektiv bereits vielversprechend aus, im Makrobereich.
Ich nehm mir noch etwas Zeit. Und, eine DSLR ist für mich keineswegs absolut ausgeschlossen. Nur hätt ich es gern etwas kleiner, handlicher, schneller und vor allem einfacher.
LG, Frank.
Hi Frank!
Ja Du hast Recht, ich hab jetzt auch noch mal geschaut, viele haben einen Blitzschuh! Aber nicht alle. Die, die einen Haben sind aber auch meist schon wieder nicht mehr so Kompakt/ winzig :). Ich habe grad einfach schnell zwischengeschaut. Einfach bei Google Systemkamera eingegeben unter der Rubrik Shopping mir die Fotos angeschaut.
Aber winzig sind die Sytemkameras in einer Tasche auch nicht mehr. Wie geschrieben, die Tachen nehmen sich nicht viel also an Gepäckvolumen spart man nicht wirklich und ich würde nie eine Kamera außer Haus ohne Tasche mitnehmen.
Aber ich verstehe was Du meinst, kleiner ist immer handlicher und bietet generell immer gewisse Vorteile. War ja anfangs auch ein Entscheidungskriterium bei mir, ich empfand dann aber doch anderes wichtiger. Das ist es ja was es so schwer macht, eigentlich ist für jeden Interessenten auf dem Markt was zu haben, man muss nur erst mal finden.
Jetzt aber mal was ganz anderes Frank, was auch für Dich sehr interessast sein könnte, denn es spielt die Kompaktheit an.
Ein Retrodapter!
Ich habe den Tip auch gerade erst bekommen. Das sie existieren wusste ich, aber das sie auch so efffektiv sind, das wusste ich nicht.
Somit erspart ein Retroadapter einem ectl. sogar das Mitschleppen eines zweiten Objektivs.
Und das für schlappe 14,90€
LG Stevie
Danke Stevie für den Link. Das ist beeindruckend, ich hab es mir angesehen. Gute Erfolge mit relativ geringen Aufwand.
Bleibt aber die dicke SR mit ihrem Objektiv..:) Sicher, die Systemkameras sind auch keine Zwerge, aber doch etwas kompakter und auch leichter. Und. ja, vllt. im Durchschnitt weniger leistungsfähig. Aber mir könnte es genügen und ausbaufähig sind die meisten Systemkameras dann ja auch. Stabil sind sie auch, ähnlich wie SRs, was Wertverlust etc. angeht, es gibt nichts wirklich Günstiges, Gebrauchtes, was mir gefällt. Muss es aber eigtl. auch nicht, ich will schon 'ne neue haben. Ich guck mich da erst mal um und probiere noch etwas rum..;).
LG, Frank.
Rumgucken, schauen, lesen, Fühler asustrecken, Verkäufern auf den Zahn fühlen, was ist möglich und was nicht und vorallem, was kommt bald Neues raus damit altes günstiger wird!
Wer lange recherchiert kann sich ein Bild von dem Ganzen mache und sich das beste Korn rauspicken.
Ich würde es nicht anders machen, wenn ich unendschlossen wäre, wie man ja hier in diesem Thread auch lesen kann.
Man sollte nichts überstürzen und erst zuschlagen, wenn man sich sicher ist das Richtige gefunden zu haben ansonsten ist maan nur unzufrieden und genau das soll ja die lange Vorarbeit vermeiden.
Halt uns auf dem Laufenden Frank!
LG Stevie
Hallo Stevie, ich hab mir nun im Handel die Ricoh DXR geholt. Eine Systemkamera mit Objektivmodulen. Gefällt mir erstmal gut, schönes Handling und die ersten Versuche sind eigentlich ermutigend. Dazugeholt hab ich mir neben dem Modul mit dem "Normalobjektiv", mit dem auch schon ganz ordentliche Makroaufnahmen möglich sind, noch das Makroobjektiv A 12 des Herstellers. In diesem Modul ist ein grösserer Bildsensor verbaut, mit ihm sollen gute Makroaufnahmen möglich sein (sind es auch, wie meine Internetrecherchen zeigten..;)..). Ob dann auch mir welche gelingen, wird man sehen, aber ich bin ja zufrieden, wenn diese Aufnahmen ordentlich sind.
Wie gesagt, mir gefällt diese Kamera, sie ist einigermassen kompakt und leicht zu bedienen. Macht grossen Spass, mit ihr herumzuspielen. Ausserdem hatte mich schon die Kompaktkamera (Caplio R7) des Herstellers überzeugt, mit der ich in den letzten Jahren herumhantierte.
Nich zuletzt schielt man ja immer auch etwas auf den Wiederverkaufswert. Kann ja sein, dass auch ich irgendwann eine SR haben will. Die DXR macht auch da eine gute Figur, der Body wie auch die Objektivmodule haben einigen Wert und werden entsprechend gehandelt, die Investition war also angemessen.
LG, Frank.
Hallo Frank!
Herzlichen Glückwunsch. Na dann atme erst mal tief durch und sei froh das Du es hinter Dich gebracht hast. Also ich war fix und fertig nach dem Für- und Widermarathon. Habe sie mir mal grob im Netz angeschaut. Jetzt bin ich natürlich auf ein Bild gespannt. Ich habe bereits ein Bild der Canon reingesetzt:
Da mein Makroobjektiv noch auf Reisen ist und erst morgen oder übermorgen kommt, habe ich das 18-55mm Objektiv einfach falscherum an den Body gehalten.
Aber ich muss auch sagen das sich meine Casio wesentlich besser halten lies, die Kleine hatte also einen wesentlich besseren Griff für große Hände als die Große. Auch die Bedienung des digitalen Zooms war an der Casio besser gelöst. Aber wer zoomt auch digital mit einer DSLR? Also ist das natürlich verziehen.
Die Casio fühlt sich aber auch wertiger an als die Canon.
Die Bildqualität ist natürlich ein dicker Sprung nach vorn. Ich bin wirklich auf Fotos gespannt Frank, schließlich muss die Frage noch beantwortet werden:
Tolle Makros für 700€?
Danke für den Beitrag Frank!
LG Stevie
Hallo ihr Knipser!
Also weiter gehts:
Ein Stativ habe ich jetzt:
Mit dem ich auch zu frieden bin und mehr hätte es auch nicht sein müssen!
Sowie eine Tasche für die Kamera die ausgelegt ist auch für diverse Gerätschaften wie Objektive etc.
Die Tasche ist super! Mit Regencape für die Tasche, extra stabilen Boden, Befestigungsschlaufen für das Stativ, Schultergurt mit Polsterung und Karabiner verschluss etc.
Also weiter gehts...
Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Makroblitz.
Ich möchte dafür jedoch nicht mehr als 200€ ausgeben. Das Budget ist eigentlich ein wenig schmal für ein Blitzgerät denn auch dafür kann man locker 6 grüne Scheine auf den Tisch legen. Aber wir wollen es ja auch nicht übertreiben und mehr Geld ist mir das kurze Licht nicht wert.
Zur auswahl stehen zwei Geschichten.
Zum Einen ein Ringblitz der für die Makrofotografie gerne als perfekte Lösung angeboten wird, da er das zu fotografierende Objekt besser von allen Seiten ausleuchten soll.
Dies wäre eine Variante, ein Ringblitz mit einem Sytemblitz:
MAKRO-RING-SYSTEMBLITZ-SET für CANON EOS und PowerShot
Benötige ich diesen Systemblitz für Makroaufnahmen überhaupt?
Oder soll ich die 200€ lieber nur in einen Ringblitz stecken?
Und zum Zweiten kommt diese Gerätschaft noch in Frage:
Traumflieger MAKRO-Flash-Kit PRO
Diese Blitzeinheiten sollen das Motiv ebenfalls rundum und gleichmäßig ausleuchten, durch die beiden Blitzgeräte wirkt das Bild dann wohl nicht so platt. Nachteil bei dem Produkt von Traumflieger, ist das es kein TTL hat:
Bei TTL-Messung muss sich der Fotograf nicht mehr um die effektive Blende der Optik kümmern. Sollte weniger Licht den Film erreichen als die Angabe auf der Optik erwarten lässt, so wird die Messung dies berücksichtigen, da sie davon ebenfalls betroffen ist. Das gleiche gilt für den Lichtverlust, welcher von Filtern verursacht wird oder für den Verlängerungsfaktor bei Makroaufnahmen.
Heißt so viel wie, man muss die Blitze manuell durch wegdrehen, oder weiter vom Objekt das man Fotografieren will entfernen, um z.B lichtärmer zu fotografieren. Das hört sich nicht gerade flexibel an.
Da ich davon prakisch keine Ahnung habe, hat von euch jemand Erfahrung welches System nun die besten Ergebnisse liefert?
LG Stevie
Schau dir am besten mal das Video an:
http://www.youtube.com/watch?v=wqRn3at0H60
Da wird auch das Blitzsetup gezeigt. Problem bei den ganzen Ringblitzen und Makrozwillingsblitzen ist, dass sie meist zu hartes Blitzlicht liefern. Ich verwendete bei der 600d ein Speedlite 430 ii, welches ich meist auf den Standfuß gestellt und mittels remote TTL ausgelöst habe. Als Diffuser wurde eine Mini Softbox verwendet (war etwa 30cm länge und 20cm Höhe).
Alle Bilder (außer das Vogelbild) wurden mittels disem Setup geschossen: https://picasaweb.google.com/117806321452079027735/CamponotusVagusVsMyrmicaSp23062012?authuser=0&authkey=Gv1sRgCMvs0ergiNnY-AE&feat=directlink
Das Speedlite 430 ii bringt dir halt auch noch deutlich mehr für andere Anwendungsfälle. Ich finde TTL Blitzsteuerung sehr einfach und man erreicht recht gute Ergebnisse. Bei manueller Blitzkontrolle musst Du halt viel probieren (oder viel Erfahrung haben), damit es was wird.
Hi Barristan!
Den Blitz hatte ich mir auch schon angesehen. Ich sehe schon das es nicht einfach wird. Ja Du hast Recht TTL sollte schon sein und vereinfacht den ganzen Knipsaufwand enorm. Es ist schon ein Unterschied ob man mit einer Bridgekamera fotografiert oder einer DSLR mit Stativ und allem Pipapo. Das Foto das man macht, bekommt zudem eine ganz andere Bedeutung. Es ist eben nicht einfach nur so dahingeknipst, sondern aufgrund der Möglichkeiten kann man jedem Foto eine gewisse Atmosphäre hinzufügen.
Darum ist mir der Blitz und das Ergebnis auch wichtig.
Das macht ein Foto zwar aufwändiger aber auch qualitativ wesentlich hochwertiger und mit TTL hält sich der Aufwand auch wieder in Grenzen.
Aber meinst Du nicht das ein Ringblitz rein für Makroaufnahmen doch besser geeignet ist und ein besseres Ergebnis erzielen würde?
Es ist ja auch irgendwie praktischer, da ich den Ringblitz ja an der Kamera anbringe und dieser trotzdem das Objekt ausleuchtet. Den 430 kann ich zwar abmachen und auch extern als Slave nutzen, aber das ist ja nicht immer möglich.
LG Stevie
Ich selbst habe noch nicht mit einem Ringblitz Bilder gemacht, aber viele Insektenfotografen benutzen keine Ringblitze. Die benutzen dann eher so Blitzschienen wie die von Traumflieger, aber mit TTL fähigen Blitzgeräten (du kannst da ja auch 1 oder 2 Speedlites drauf schrauben), dadurch kann man die Richtung aus der das Licht kommt besser anpassen und vor allem die Leistung der Blitze getrennt regeln.
Ich würde mir als ersten Blitz keinen Blitz kaufen, den man nur für die Makrofotografie verwenden kann.
Zur Not kannst Du dir ja erst mal beide Bestellten, ausprobieren und ein Gerät wieder zurücksenden.
Ok, also ich werde mich einfach noch mal ein bißchen intensiver damit auseinandersetzen und hoffen das ich so zu einer Lösung komme. Wie immer ist es halt das Problem der praktischen Vergleichsmöglichkeiten.
Zwei Blitzsorten zu bestellen wäre eigentlich eine gute Lösung aber so ein Bißchen scheue ich mich davor. Vorab gucke und schaue ich noch mal.
Vielen Dank Barristan!
LG Stevie
Da mich diese Fotos nun echt Nerven gekostet haben, bei einem eigentlich nicht wirklich zufriedenstellenden Ergebnis, brauch ich einen makrofreundlicheren Blitz und bin auch schon auf der Suche.
LG Stevie
Hi Stevie,
als Übergangslösung hab ich mir sowas gebastelt...billig, schnell, leicht. Und mit etwas Übung so zufriedenstellend für mich, das der Ringblitz bisher noch großteils ungetestet im Regal liegt.
http://www.eusozial.de/viewtopic.php?f=78&t=1734
LG
Marcel
Hi Marcel!
Natürlich kenne ich Deinen Beitrag über die/den/den Softbox/Blitzdiffusor/Bouncer.
Ich war auch schon am Überlegen mir so ein Teil selber zu bauen, weiß aber letztendlich das ich um einen Kauf nicht drum herum kommen werde, von daher hat mir die Motivation bisher gefehlt. Es ist auch nicht einfach einen guten aber günstigen Makroblitz zu finden als Laie. Es fehlen Vergleichmöglichkeiten, praktische Erfahrungen.
Da ich kurz vor einem Kauf stehe, habe ich mir immer eingeredet, selber bauen lohnt sich nicht.
Will ich aber in der Wohnung fotografieren, bereue ich schnell das ich nicht schon längst zur Tat geschritten bin.
Was hast Du denn für einen Ringblitz und bist Du mit den Ergebnissen nicht so zufrieden?
PS Kannst Du die letzten beiden Beiträge, also Deinen und meinen evtl. in diesen Thread verschieben:
Wir können da ja weiter machen Marcel, da ich sowieso noch mehrere Fragen habe
LG Stevie
Hallo Stevie,
naja ich neige eh zum basteln. Das macht einfach Freude, individuelle Lösungen zu bekommen dadurch. Ob es Terrarien sind, die dann genau passen, Gespartes Geld für das man sich was anderes leisten kann (oder weniger Arbeiten gehen muss ), individuelle Fotorahmen in Meterbreite die nicht der IKEA-Einheitsbrei sind. Für mich lohnt sich das häufig.
Mit dem Makroblitz kann ich dir nicht weiterhelfen. Das ist bei mir ein älterer Minolta, da genau bei meinem Kameramodell die preiswerteren Bilora etc. nicht funktionieren. Marcel (Tuffi) kann dir da aber u.a. weiterhelfen was das betrifft.
LG
Marcel
Hi Marcel!
Ja selber machen ist ja eigentlich auch immer meine Lösung, weil man es direkt auf seine Wünsche anfertigen kann. Bei der Ameisenhaltung praktiziere ich das meist auch so, aber um das nun auch für die Fotographie umzusetzen, dafür fehlt mir dann die Zeit.
Letztens saß mal kurz vor meinen Becken und musste leider festellen, das sich die Haltung der Tiere größtenteils nur noch auf die Fütterung beschränkt, selbst meine Haltungsberichte leiden im Moment. Aber das wird sich auch wieder ändern.
Villeicht ließt Marcel (Tuffi) das ja zufällig mit und meldet sich zu Wort!
Den Favoritenblitz habe ich ja oben schon verlinkt
Das Sytem von Traumflieger fällt voll weg, zu groß und vor allem ohne TTL!
Trotzdem vielen Dank Marcel
LG Stevie
Ich kanns nur nochmal sagen: kauf dir ein "normales" Speedlite z. B. das 430er, das kannst du irgendwo hinstellen oder auf ein Stativ schrauben und von oben mittels Diffuser in das Formikarium leuchten.
Alternativ geht natürlich auch ein Metz Blitzgerät (verwende ich bei Panasonic/Olympus), z. B. das AF50, das ist günstiger, hat 7 Leitstärke mehr und unterstützt auch alles (vor allem Drahtlose Steuerung), leider ist da keine Tasche bzw. Standfuß dabei, aber einen Standfuß z. B habe ich für wenige € bekommen.
Der Ringblitz sitzt immer am Objektiv dran, ist meiner Meinung nach schlecht weich zu kriegen und nützt dir auch nur was für Makros ;).
Soweit ich weiß benutzt Alex Wild auch keine Ringblitze, der fotografiert mit mehreren entfesselten Blitzen (kann jetzt nur leider auf die schnelle seinen Post dazu nicht finden).
Die EOS 600d erlaubt ja das Drahtlose blitzen und das ist echt genial. Werde in paar Tagen mal eine Styropor Platte als Diffuser verwenden, soll auch sehr weiches licht geben.
Die Bilder von AntChina sind auch ohne Ringblitz gemacht.
Hi Barristan!
Schau mal, hier ist ein TTL Aufsteckblitz dabei. Das Kabel lässt sich ziehen, somit könnte ich auch entfesselt blitzen plus Ringlicht. Den Sysemblitz kann ich ja auch noch mittels Diffusor weicher machen:
[url=http://www.yatego.com/siolex/p,4dc35c2e3713a,4dac59dbc822f2_3,makro-ring-systemblitz-set-fuer-canon-eos-und-powershot?utm_source=gshopping&utm_medium=preisvergleich&utm_campaign=free&campaign=free]MAKRO-RING-SYSTEMBLITZ-SET für CANON EOS und PowerShot[/url]
Also ich denke das ist eine gute Lösung für schlanke 160 Ocken.
Aber Du hast ja auch Recht. Ich würde mir den Blitz ja kaufen nur weiß ich nicht ob ein Ringblitz nicht doch besser ausleuchtet. Er muss doch seine Berechtigung haben. Ich habe nun etliche Berichte gelesen. Beiträge und Testberichte in Foren, Kunderezensionen, Testberichte von Zeitschriften und Plattformen und, und, und. Manche sagen es ist negativ das man auf den Motiven Reflektorkringel sieht, andere sprechen nur von einer positiveren Ausleuchtung des Objektes im Gegensatz zu einem normalen Blitz.
Manche sagen ein Ringblitz ist besser, andere widerum sagen nö.
Mein Verstand sagt mir das ein Ringblitz besser ausleuchten müsste, nur wie gesagt: Mir fehlt die praktische Erfahrung.
Hehe, es ist wie mit dem Kauf der Kamera, ein endloses Für und Wider und jeder hat Recht
Ich weiß ja selbst nicht was nun die bessere Lösung ist.
Leider findet man ja auch nicht wirklich klare Kommentare und Antworten, der eine sagt so, der andere so.
Wenn ich wüsste was nun die besseren Ergebnisse liefert???
Das Problem ist, ich recherchiere nun schon wieder seit Wochen und da ich zu keinem klaren Ergebnis komme, kommt es eben auch zu keiner Bestellung.
Also:
Canon speedlite 430EX II.
Oder die oben verlinkte Blitzkombi.
Ich bin wirklich ratlos!
LG Stevie
Häy Stevie...
Also ich habe mir auch zuerst einen "günstigen" Ringblitz gekauft, und war zufrieden.
Jedoch habe ich mir dann doch noch einen Extra Bliz "Canon speedlite 430EX" gekauft, eigenlich war diese für "Normales" knipsen gedacht.
Aber als ich IHN für meine Makros genutzt habe, war die Lichtausbeute schon besser, und ich war noch zufriedner als mit dem Ringblitz. Er ist einfach VIEL Heller. Zwar ist das Ablichten von Tieren in Nestern schwerrer, da der Blitz nur sehtr schwer in die Kammern leuchten kann.
Der Ringblitzt wird nur noch selten genutzt, lieber der Aufsetztblitz !!
Aber eine günstigere Alternative zu dem Canon Blitz ist diese hier : http://www.amazon.de/YONGNUO-SPEEDLITE-Blitzger%C3%A4t-Panasonic-Polaroid/dp/B004JNH0J8/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1342974586&sr=8-1&fb_source=message
, der Blitz ist soweit voll Ok, und vorallem Günstig! Würde sagen nur die verarbeitung ist "Billiger"
Evtl. konnte ich dir da noch einen schubs in eine Richtung geben
Christopher
Hi Christopher!
Ja also ich hab den Blitz jetzt mal auf meine Favoriten Liste gesetzt. Bin aber durchaus nicht gescheut, 200-250€ auszugeben. Ich bin aber vorrangig noch der Kombination überzeugt: Aufsteckblitz und Ringblitz für 160€. Das ist bisher so wie ich das sehe die beste Vartiante. Es erfüllt alle Zwecke. Ich kann den Ringblitz für Makroaufnahmen nutzen und unterstützend gar seperat und das nicht nur für Makroaufnahmen den Aufsteckblitz verwenden.
Jetzt musst Du mir für meinen letzten Entrscheidungskick nur noch eine Frage beantworten:
Hast Du das Gefühl, das man mit einem Ringblitz einen Gegenstand Plattbiltzt/ Flachblitzt?
Kannst Du evtl. mal 2 Beispielbilder einstellen von ein und dem selben Motiv, was mit beiden Blitzen geknipst wurde, aus der gleichen Perspektive?
Beispielsweise einen Würfel, wo man nicht die Fläche anpeilt, odern die Kantenverbindung, sprich die Diagonale oder ähnliche Motive.
So könnte ich dann sehen wie plastisch der Gegenstand letztendlich abgebildet wird, von den Unterschiedlichen Blitzen?!
Das wäre mir eine riesige Hilfe und ich könnte mir evtl. heute schon einen Blitz kaufen und alles wäre gut
LG Stevie mit dem Ziel ganz nah vor Augen
Moin
Leider bekomme ich das mit den Fotos "heute" nicht mehr gebacken...
Ich werde Morgenfrüh welche machen, und hier reinstellen.
Das man eine Objekt "plattblitzt" denke ich nicht, bzw habe ich nicht das Gefühl. Aber ich meine mit einem starken Blitz gibt das immer noch einen gewissen "knack" ins Bild.
MfG
Christopher
Hi Christoph!
Also ich habe mir jetzt das speedlite 430 EX II gekauft, hab ein paar Fotos geknippst und bin auch vollkommen zufrieden, die Bilder haben eine weitaus bessere Qualität.
Dennoch würden mich die Fotos interessieren. Ich wäre Dir wirklich dankbar wenn Du sie noch posten würdest!
Jetzt habe ich mal eine Frage:
Wenn ich den normalen Standartblitz ausklappe, erhellt sich automatisch das Display. Was ja extrem hilfreich ist, so habe ich eine wesentlich bessere, also größere und somit feine Kontrolle über die Schärfeneinstellung. Wenn ich den 430 EX II aufgesteckt habe, ist das natürlich nicht und ich muss bei dunklen Verhätnissen über den Sucher arbeiten. So fehlt mir ja auch der 5x oder gar 10x Zoom um extrem feine Schärfeneinstellungen vorzunehmen!
Gibt es nun wirklich keine Möglichkeit über das Display zu arbeiten wenn es dunkel ist?
EDIT: Ich habe jetzt herausgefunden wie man das Display mit Livebild für ein paaar sek. trotz dunkler Umgebung aktivieren kann. Die Q Taste drücken, das Dispay erhellt und gibt ein Biuld preis und die Meldung das der Interne Blitz bei einem Aufsteckblitz nicht zu betätigen geht, diese Zeit kann man nutzen um das Objekt über das große Display scharf zu stellen, der 5fach- gar 10fachzoom wird dennoch wenn der Blitz aufgesteckt ist über das Display nicht unterstützt.
Also sind mir die Hände gebunden, oder gibt es doch eine Möglichkeit bei dunkler Umb´gebung über ds Display scharf zu stellen?
LG Stevie
in welchem Modus fotografierst Du? Ich habe meine Aufnahmen immer im M-Modus gemacht, weil ich iso Werte, Belichtungszeit und Blende selbst gewählt habe.
Sobald ein Blitz aufgesteckt und eingeschaltet war, bliebt das Live View Bild hell.
Kann es sein, dass Du im A-Modus fotografierst? Dann nämlich versucht die Kamera die Belichtung des Bildes weitgehend mit dem Umgebungslicht durchzuführen und zeigt dir die Vorschau im Live View Bild, nämlich unterbelichtet normalerweise.
Das kannst Du ändern indem du entweder in M-Modus fotografierst, oder in den Individualfunktionen das änderst (kann dir leider nicht mehr sagen wo genau, weil ich die Kamera ja nicht mehr habe), danach siehst Du auch im A-Modus das Bild immer hell, wenn der Blitz an ist.
Da sich Ameisen aber meist recht schnell bewegen, brauchst du sowieso eine kurze Belichtungszeit + kleine Blende, daher bietet sich der M-Modus eh an und der TTL-Blitz sorgt für die passen de Belichtung.
Hi Barristan!
Ja also ich fotografiere auschließlich im M Modus. Im Live view sehe ich ja das Bild über das Dispaly in der Qualität welche auch Live gegeben ist. Sprich dunkle Umgebung = dunkles Display. Der intigriertre Standartblitz erhellt das Display erst bei ausklappen. Das Ausklappen des Blitzes ist ja nicht möglich, wenn der externe Blitz aufgesteckt ist, somit bleibt das Dispaly wesentlich dunkler.
Das ist natürlich ein riesiger Nachteil.
Ich werde noch mal weiter forschen, evtl. gibt es ja doch Möglichkeiten nur mir erschließen sie sich momentan nicht. Fotos in anderen Modi zu machen habe ich noch nicht getestet, kommt auch für mich nicht in Frage, M ist das einizg ware.
So Antwort gefunden: Es geht nicht das Display dauerhaft zu erhellen. Das halbe Durchdrücken des Auslösers an der Kamera erhellt das Display für einige Sek. nützlich, da so auch gleich Informationen im LCD Display das Blitzes angezeigt werden.
LG Stevie
Bei mir blieb es eben immer hell, wenn der Blitz an war, evtl. bezieht sich die Individualfunktion auch auf den M-Modus, musst mal danach suchen. Ich weiß ja, was Du meinst, wenn Du das umstellst, sollte das Live View Bild bei eingeschaltetem Blitz sowohl im A wie auch M Modus immer schön hell bleiben.
Hi!
Also ich konnte immer noch nicht herausfinden ob es eine permanent Lösung für die Beleuchtung des Displays gibt. So geht es aber auch, es bleibt genug Zeit um das Objekt scharf zu bekommen.
Für das Speedlite 430 EX II habe ich mir nun noch einen Diffusor geholt.
Wahnsinn, das kleine Stück Plastik kostete mich 20€. Das ist der größe Wucher der mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Eingeschätzt hätte ich das kleine Stück Plastik auf ca. 3€. Was hier den Preis ausmacht liegt wohl auf der Hand, die teure Herstellung wird es nicht sein.
Auch wenn das ganze Manöver nun doch recht teuer war, bereue ich keinen Cent den ich dafür ausgegeben habe.
Der Spaßfaktor der einem vermittelt wird, ist es wirklich alle mal wert. Ich habe mittlerweile ca. 1500 Auslösungen mit der Kamera gemacht und obwohl ich mit null Ahnung gestartet bin, kommt man mit etwas Engagement schnell rein.
Ich denke aber aus das es sinnvoll ist dazu zu sagen, dass hier auch ganz klar das Hobby Fotografie im Allgemeinen angepeilt wird. Sich eine solche Ausrüstung anzulegen um auschließlich tolle Ameisenfotos zu machen, ist denke ich übertrieben. Ich habe mit dem Tamronobjektiv auch schon ganz tolle Portraitfotos machen können, außerdem lerne ich eine Menge über Insekten, da ich recherchiere was ich da überhaupt fotografiert habe. Außerdem ist es spannend zu sehen, was man sonst nicht sieht, was einem mit dem blosen Auge verborgen bleibt.
Ich denke bereits über ein Teleobjektiv nach, das 18-55mm Kitobjektiv macht, wenn man es nüchtern umschreibt, platte Fotos mit wenig Spielraum.
LG Stevie