Hi,
nachdem ich immer nur komm und Wissen mitnehme, dachte ich mir das ich euch auch mal etwas da lassen sollte
Da ich mir dank dem Forum hier nun auch noch eine kleine Kolonie Camponotus nicobarensis zulegen konnte musste natürlich in weißer Voraussicht ein erweiterbares Nest her. Es ist ja kein Geheimnis das diese Art ziemlich schnell an Volks stärke gewinnt.
Nachdem ich durch mein Materiallager geschlendert bin sah ich einen Ytong 60 x 20 x 7 cm, und der war noch nicht als Nest umfunktioniert, das geht ja gar nicht
Also den Stein in 2 gleiche Hälften geteilt.
Der erste stein wurde grob mit der Ständerbohrmaschine vorgearbeitet und dann mit dem Dremel nachgearbeitet.
Die Kammern sind ca 30 mm tief.
Der zweite Stein, der stehende teil wurde mit dem Dremel bearbeitet da dort erstmal der kleinere nutzbare Nestbereich liegt. Er ist vom Hauptnest mit weitaus grösseren Kammern erstmal abgetrennt.
Hier nun das Nest zusammengestellt
Der Boden vom liegende Teil sowie alle Außenbereiche werden nun mit einer Masse verspachtelt die mit Ausnahme von ca 3% weißer Zement rein Biologisch hergestellt wurde. Die geforderten Parameter waren : Wasserbeständig nach Aushärtung, ungiftig, verbiss fest, leicht zu verarbeiten. Das ist nun der erste Versuch, schauen wir mal ob es etwas wird.
Verspachtelt sieht das dann so aus, die Offenporigkeit ist nicht mehr so stark sichtbar.
Als Zugang wird eine PG 25 Verschraubung eingebaut und zusätzlich gegen verdrehen gesichert um Überraschungen zu vermeiden. Spannbereich liegt im Bereich von 10-17 mm Außendurchmesser.
Nun werden die Zugänge gebohrt und das Nest mit Silikon verklebt und mit langen Spaxschrauben gesichert, die Stoßkanten werden ausgefräst und verspachtelt.
Scheiben werden gebohrt und verschraubt, da es ein Trockennest ist habe ich mich für 2 mm Plexi entschieden, bei Feuchtnestern nehme ich entweder Glas oder 4 mm Plexi. Neu bei diesem Nest ist das ich zu den Edelstahl schrauben Gummidichtungen genommen habe. Sie sollen den Bruch des 2 mm Plexi vermeiden durch unterschiedliche Materialausdehnungen. Das untere Nest ist durch einen Stopfen vom oberen getrennt und kann bei Bedarf geöffnet werden. Da die Scheiben nicht verklebt sind ist das in 2 Minuten erledigt.
Vielleicht kann der eine oder andere etwas sinnvolles aus dem Beitrag ableiten und für sich benutzen.
Gruß Nobudy
Hallo Nobody,
ich habe da mal eine Frage zu der Verschraubung : hast du Dübel benutzt oder einfach direkt in den Ytong gebohrt und dann geschraubt?
Gruß Matthias
Hi,
direkt verschraubt mit Edelstahl Blechschrauben.
vorsichtig anziehen und die heben ohne Probleme.
Gruß Nobody