Hallo,
wie im [Bilder-Thread] zu Rhytidoponera metallica erwähnt, würden mich eure Erfahrungen mit Einbein-, Tisch- und auch Schulterstativen hinsichtlich der Makrofotografie sehr interessieren.
Da ich meine Kamera zukünftig auch gerne verstärkt im Freiland einsetzen möchte, erscheinen mir komplexe Stativaufbauten, Ringblitze, etc. als zu "unpraktisch". Sie die ganze Zeit durch die Gegend zu schleppen dürfte wohl ziemlich nervig sein. Daher dachte ich daran ein Einbein- oder Schulterstativ zu nutzen. Ein Tischstativ ist natürlich auch eine feine Sache für den Gebrauch daheim und man bekommt sie recht preiswert. Nur leider kenne ich niemanden der solches Gerät einsetzt
Wer Erfahrungen mit derartigen Stativen sammeln konnte/musste, darf sich hier gerne zu Wort melden... bitte, bitte
Bis dahin,
Christian
Hallo Christian
Ja das liebe Zubehör, da scheiden sich die Geister und die sorgen fangen an.
Was nehme ich mit auf Tour, was brauche ich unbedingt und ganz wichtig, kann ich dann noch vernünftig Fotografieren.
Ich nehme auf Tour immer mein Dreibeinstativ sowie mein "THE (red) Pod", ersteres Natürlich für Aufnahmen die ich nicht aus der Hand schaffe und ab Beckenhöhe liegen. Das Red-Pod nehme ich für Aufnahmen vom Boden aus, im Prinzip ein einfacher Sack mit Granulat drin, aber sehr Hilfreich! Die meisten Bilder versuche ich aus der Hand, dann mehrere hinter einander, schafft man natürlich nur mit einer guten Kamera die ein paar Bilder die Sekunde schafft. Sonnst würde ich dafür wohl auch das Stativ nehmen. Also ich rede nun nur von draußen, zu Hause Fotografiere ich immer mit Stativ!
Blitzen tue ich draußen eigentlich nie, ich gehe auch nur los, wenn es das Wetter zu lässt, nicht zu Früh nicht zu spät, mittags ist das Licht zu hart, abends ist es auch nicht viel Besser. Am besten morgens früh aufstehen Frühstücken und vor 7 raus so das man seine Fotos bis 10 Uhr im Kasten hat!
Hoffe ich konnte ein wenig helfen. Auch wenn es sperrig ist, ein Stativ würde ich immer mit nehmen!
LG, Mathias
Hallo!
Ich habe auch schon so meine Erfahrungen mit Stativen gemacht. Wirklich gute Makroaufnahmen bekommt man am besten mit einem Dreibein und Fernauslöser hin, Einbein- oder Schulterstative sind eher was für Landschaftsaufnahmen da kleinste Bewegungen schon zu Unschärfe führen. So ein Sack wie von Mathias erwähnt ist eine gute und günstige Lösung, allerdings ist man damit eher unflexibel aber für Aufnahmen in Bodennähe sehr gut geeignet.
Mein erstes Stativ war eins um 40 Euro. Mit zunehmender Ausrüstung, DSLR mit Batteriegriff, schweres Makroobjektiv, Blitz usw. wurde es immer wackliger und es sehr schwer gute Aufnahmen zu machen. Meine Entscheidung viel dann auf ein stabiles aber nicht zu schweres Stativ von Manfrotto und einem aufgesetztem Kugelkopf. Mit rund 250 Euro (Stativ und Kugelkopf) ist es zwar nicht ganz günstig aber jeden Cent wert. Damit macht das Fotografieren weit mehr Spass.
LG, Jacky
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Erfahrungsberichte!
Werd mir demnächst wohl mein ein Dreibeinstativ zulegen. Brauch da bei meiner ollen Kamera wohl auch nicht Unmengen für ausgeben. Hauptsache es lässt sich problemlos im Rucksack verstauen. Zur Not wird die Halterung fürs Skateboard zweckentfremdet
Hmm, so ein Sack ist natürlich ne Idee für Aufnahmen in Bodennähe. Ich nutze meist unsere Theke im Wohnzimmer als Ablagefläche für das zu fotografierende Objekt. Diese ist mit ca. 1,15 m relativ hoch und so ein Sack könnte schon ausreichen, um das Ganze zu stabilisieren. Kennt ihr vielleicht gute Online-Shops bei denen man entsprechendes Zubehör zu nem vernünftigen Preis bekommt?
Bin durch Phils Hinweis im Bilder-Thread erstmal drauf gekommen, dass eine ordentliche Beleuchtung natürlich vorhanden sein muss, wenn man gute Ergebnisse erzielen will Durch richtiges Ausleuchten lässt sich schon einiges mehr raus holen aus der Dimage. Bin schon fast zufrieden mit den Bildern und will ja auch kein Poster daraus machen
Gruß,
Christian