Bauarbeit: Ytong für die Giganten


Post 36458 - 21.11.2015 16:51:45

Hallo liebes Forum!!! :servus:


Ich habe mir einen Freund geschnappt und wir haben angefangen das Nest für meine Giganten zu bauen. Pro Schritt werde ich einen neuen Beitrag in diesem Thread verfassen. Für Tipps sind wir immer offen! Das Nest ist für eine ca. +3000 Frauen starke :ballon: Kolonie Camponotus fellah gedacht, na hoffentlich haben wir uns da die richtige Nestgrösse ausgesucht und nicht total verschätzt.


Schritt 1: (die Planung) :denken:
Natürlich benötigen wir erstmal einen Plan und die Materialien. Das Nest soll übrigens ein stehendes Nest werden. Kurzer Hand haben wir 3x 20cmx60cm Ytong Blöcke gekauft und diese nebeneinander plaziert und mit Lineal und Edding das Gangsystem aufgezeichnet.
Morgen wird mit einem Dremel gebohrt :hammer: . Dann folgt auch der nächste Schritt. (D steht für Durchgang)


Wie gesagt, wenn ihr Tipps habt, wie z.B. das Nest schöner aussehen könnte, oder es eine bessere Möglichkeit gäbe die Gänge zu bearbeiten schreibt uns das bitte hier! :thanks:



Post 36459 - 21.11.2015 17:18:32

so Bauberichte sind super!
Einen Dremel braucht man dafür allerdings nicht unbedingt! Ich habe bisher viele Y-tong Nester gebaut und bisher alles mit einem Löffel, Messer und flachem Schraubenzieher gemacht...wenn man sich mühe gibt, wird das auch ziemlich sauber :)


Wichtig finde ich, dass man die Gänge dann mit einer Lehm-Mischung anpinselt, denn in den Poren kann gerne mal was stecken bleiben, außerdem sieht es auch schöner aus. ;) Man sollte den Stein nur vorher vorsichtig mit einem Staubsauger absaugen, da sehr viel Mikro-Staub in den schon genannten Poren hängen bleibt und der Lehm darauf nicht gut hängen bleibt..



Post 36460 - 21.11.2015 17:28:48

Hallo MrCamponotus! :)


Danke, solche Bauberichte finde ich selber immer angenehm zu lesen und die sind praktisch um ein paar Tipps zu sammeln.


Wegen den Poren hatte ich überlegt die "Löcher" eher mit cremig-angerührten Gips einzustreichen, denke das wird dann nicht so verschmiert/schmutzig wie mit Lehm, aber ich denke die Camponotus werden das ganze schon verunstalten.


Ich spiele noch mit dem Gedanken das Nest später bräunlich anzumalen und es irgendwie mit Holz zu umrahmen weil ich befürchte das sie keine grossen Probleme hätten Ytong zu durchbeissen.


Ich mache das immer so das ich die Nester erst bearbeite und dann draussen mit einem Gartenschlauch abspritze, der Staubsauge wäre sicher auch eine gute alternative! :thumbup:


Das das z.B. mit einer kleiner "Meissel" besser aussehen würde steht meiner Meinung nach ausser Frage, nur dauert das so lange! ;)
Ich denke das meisste hole ich mit dem Dremel raus und den Feinschliff macht dann die Meissel/Schraubenzieher.


Aber danke für die Tipps!!!



Post 36462 - 21.11.2015 18:51:15

Hallo! :)



Tolle Idee!
Habe zwei Tipps für dich, da ich gerade selber an einem Y-Tong-Nest arbeite:


1.) Mach die Gänge und Kammern (falls möglich) mit einer Oberfräse. Da bekommst du unglaublich schöne Ergebnisse hin.
2.) Nie mit Gips ausstreichen! Sobald der mit Wasser in Kontakt kommt, vergrößert er sein Volumen enorm und weitet sich aus. Nimm für sowas am besten eine weiße Spachtelmasse.


Hoffe, dass ich dir helfen konnte! :)



Gruß



Post 36463 - 21.11.2015 20:43:44

so Bauberichte sind super!
Einen Dremel braucht man dafür allerdings nicht unbedingt! Ich habe bisher viele Y-tong Nester gebaut und bisher alles mit einem Löffel, Messer und flachem Schraubenzieher gemacht...wenn man sich mühe gibt, wird das auch ziemlich sauber :)


Wichtig finde ich, dass man die Gänge dann mit einer Lehm-Mischung anpinselt, denn in den Poren kann gerne mal was stecken bleiben, außerdem sieht es auch schöner aus. ;) Man sollte den Stein nur vorher vorsichtig mit einem Staubsauger absaugen, da sehr viel Mikro-Staub in den schon genannten Poren hängen bleibt und der Lehm darauf nicht gut hängen bleibt..


Noch zu erwähnen ist, das der Ytong vor der Benutzung gewässert werden sollte, da er meist noch nicht vollständig abreagiert ist. Wenn man dies unterlässt kann es passieren, das bei der Bewässerung (mit Ameisen ) CO2 entsteht. Den Rest kann man sich ja denken.


Hallo! :)



Tolle Idee!
Habe zwei Tipps für dich, da ich gerade selber an einem Y-Tong-Nest arbeite:


1.) Mach die Gänge und Kammern (falls möglich) mit einer Oberfräse. Da bekommst du unglaublich schöne Ergebnisse hin.
2.) Nie mit Gips ausstreichen! Sobald der mit Wasser in Kontakt kommt, vergrößert er sein Volumen enorm und weitet sich aus. Nimm für sowas am besten eine weiße Spachtelmasse.


Hoffe, dass ich dir helfen konnte! :)



Gruß


zu 1. Am besten für die maschinelle Bearbeitung von Ytong sind recht grobe und billige "Fräsmittel", da der Ytong stark abrasiv ist und die meisten Fräsaufsätze schnell hin sind. Persönlich fand ich Holzraspeln für die Bohrmaschine ( Beispiel: http://www.amazon.de/Bosch-2609255299-DIY-Holzraspel-zylindrisch-rund/dp/B004WO6GXK/ref=sr_1_22?s=diy&ie=UTF8&qid=1448137994&sr=1-22&keywords=holzraspel) immer am besten.


zu2. Erst mal muss ich dir recht geben, allerdings bezieht sich für mich das nie auch auf "weiße Spachtelmasse", da diese in der Regel Gips basierend sind.... Gips ist für die längere Nestgestaltung ungeeignet, da nicht feuchtebeständig usw. Besser ist auf jeden Fall Lehmpulver in Wasser zu lösen und den Ytong damit ein zu streichen. Das Pulver gibt es in verschiedenen Farben. Die Oberfläche wird mMn damit sehr ansprechend und natürlich.


Grüße


Sven



Post 36465 - 21.11.2015 21:13:26

zu2. Erst mal muss ich dir recht geben, allerdings bezieht sich für mich das nie auch auf "weiße Spachtelmasse", da diese in der Regel Gips basierend sind.... Gips ist für die längere Nestgestaltung ungeeignet, da nicht feuchtebeständig usw. Besser ist auf jeden Fall Lehmpulver in Wasser zu lösen und den Ytong damit ein zu streichen. Das Pulver gibt es in verschiedenen Farben. Die Oberfläche wird mMn damit sehr ansprechend und natürlich.


Grüße


Sven


Meine Rede mit dem Lehm ;)