*Messor barbarus


Post 2837 - 27.02.2010 20:14:50

Messor barbarus.


Sie ernähren sich von Körnern, daraus ziehen sie die Nährstoffe, die sie brauchen.
Ab und zu ein gefundenes Insekt bereichert den Speiseplan, gibt zusätzliche Proteine für eine erfolgreiche Nachwuchsaufzucht.
Zumindest in der Haltung vergreifen sie sich auch an lebenden Proteinen.


Ein Video dazu


Grüße Wolfgang



Post 2840 - 27.02.2010 20:47:56

Hallo Wolfgang


Ich habe eine kleine Kolonie Messor meridionale.
Mit 24 Arbeiterinnen ca 8 Larven und einigen Eier (kann dies nicht genau sehen wie viel Eier es sind da diese hinter den Larven liegen)
Seit ca 2 Wochen stelle ich fest das mehr Insekten (die ich überbrüht anbiete) angenommen werden als Samenkörner.
Bei den Samenkörner haben sie vorher einen Vorrat angelegt, dieser wird aber zur Zeit nicht beachtet und ich biete zu den Insekten auch täglich neue Samenkörner, aber diese werden kaum angenommen sondern fast nur die Insekten.


LG
Holger



Post 2841 - 27.02.2010 20:58:32

Hallo Holger,


haste schon gelesen, kleine Kolonien kommen besser zurecht mit zerdrückten Körnern.
Insekten oder Körner, da gibt es für mich nur einen Momentanzustand.
Mal Körner mal Insekten, beides nur gering angenommen.
Immer versuchen und anbieten, entfernen das, was nicht genommen wird.
Ist mühselig, sich derart intensiv um seine Ameisen zu kümmern, nicht immer einfach, aber es lohnt sich und bring die Kolonie gut voran.


Grüße Wolfgang



Post 5442 - 22.05.2010 18:03:47

Halli hallo,


mit den zerdrückten Körnern habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Ansonsten klappt es mit Grassamen(dann unzerdrückt) auch ganz gut. Gebt Ihr denn noch zusätzlich Kohlenhydrate (Honigwasser/Zuckerwasser)? Habe das nämlich nie gemacht, die Kolonien haben sich bis jetzt trotzdem gut entwickelt. (oder auch mal nicht, aber ich denke, aus anderen Gründen). Bin mir aber nicht ganz sicher, ob das so artgerecht ist.


Gruß
Andi



Post 5445 - 22.05.2010 18:17:05

Hallo Andi


Honig-Zuckerwasser biete ich ihnen nicht mehr an.
Wird sowieso so gut wie gar nicht beachtet.
So meine Beobachtungen.


LG
Holger



Post 5446 - 22.05.2010 18:17:56

Honig pur, Honigwasser, Zuckerwasser, brauchen sie nicht, geht ganz ohne.
Kleinere Kolonien gehen da kaum bis gar nicht ran, Größere ein wenig.
Wer Freude daran hat, kann es anbieten, erforderlich ist es nicht.


Grüße Wolfgang



Post 5465 - 23.05.2010 07:57:36

Ich füttere meine Messor nur mit Körnern und nix anderem.
Meistens zerdrückte Linsen oder Sonnenblumenkerne, ansonsten noch Löwenzahn und Haferflocken.
:wave:



Post 5467 - 23.05.2010 09:43:47

auch keine Proteine (Heimchen o.Ä.)? Das wollte ich auch mal ausprobieren, hab mich aber nicht so richtig getraut.


Gruß
Andi



Post 5469 - 23.05.2010 10:03:13

Meine Messor minor hesperius sind fast nur an Körner gegangen. Insekten wurden bei der ca 1500 Frau starken Kolonie nur alle zwei-drei Monate genommen und dann auch nur 3-5 Fliegen. Sie hat sich seltsamerweise etwa 4 mal so schnell entwickelt wie die "vergleich´s" Kolonie von Hawksfire. Seine Kolonie hat jede Woche etliche Insekten verputzt und wurde wärmer gehalten.
Es gibt mehr Parameter die eine Rolle spielen neben Wärme Futter und Luftfeuchte, nur jene die wir kennen, können wir auch beeinflussen. Wie man an Wolfgangs großen Kolonien immer gut sieht, scheint Abwechslung im Speiseplan sehr förderlich zu sein bei der Entwicklung.


LG
Henning