Hallo Leute
Ich hab mich dazu entschlossen ein neues Becken für die pallidula einzurichten und zu Gestalten.
Wobei hier der Ausbruchschutz für mich besonders wichtig ist.
Als Becken möchte ich ein Aquarium verwenden das Stoßgeklebt ist.
Vom Glaser lasse ich seitlich ein Loch bohren um beide Becken später miteinander verbinden zu können.
Die Kanten des Beckens verklebe ich noch zusätzlich mit Winkelprofilen.
Für die Nester möchte ich Ytong verwenden an allen 4 Seiten.
Der Bewässerungstank befindet sich in der Mitte und wird über ein Röhrchen, dass aus dem Deckel ragt, befüllt
Der Deckel soll aus Hobbyglas bestehen dass ich dann aufkleben werde.
In dem Deckel wird als Öffnung ein Ausschnitt rausgeschnitten und diese soll auch offen bleiben.
Der untere Rand der Öffnung wird mit Paraffinöl eingerieben.
Ca 2 cm des unteren Randes entfernt wird noch rundherum ein Steg angeklebt.
An diesem Steg bringe ich rundherum noch eine U-Schiene an und werde diese mit Wasser füllen.
So sieht mal meine Vorstellung aus, mal schauen ob auch alles so Funktioniert.
Diese Woche düste ich in den Baumarkt um das Becken und Materialen zu besorgen die ich brauchte.
Das Aquarium ist Stoßgeklebt und hat die Maße 50cm*30cm*30cm.Es kostete 18 Euro.
Mittlerweile hatte ich mich doch anders entschieden und ließ doch keine Bohrung seitlich machen.
Das Becken wird nämlich auf Augenhöhe meinen Sohnes stehen, da könnte er ja doch auf die Idee kommen so ein Stopfen in der Bohrung wäre vielleicht ein schönes Spielzeug.
Da hätte ich viele kleine Probleme im Zimmer rumkrappeln.
Werde den Schlauch durch den Deckel verlegen aber dazu später mehr.
Das einzige was mir am Becken nicht gefiel war dass der Wulst von der Verklebung recht groß war.
Diesen entfernte ich als erstes mit einem Teppichmesser.
Dann ging ich daran die Winkelleisten auf erforderliche länge zuzuschneiden und verklebte dies zuerst mal an die unteren Kanten des Beckens.
Für das verkleben von Ausbruchkritischen Stellen verwende ich Innotec.
Dies ist ein Industriekleber der hauptsächlich in der Autoindustrie verwendet wird um Nähte abzudichten.
Oder auch um Natursteine zu verkleben und abzudichten und Fassadenplatten zu montieren.
Da dieser Kleber ungiftig ist wird er auch gerne in der Aquaristik und Terraristik verwendet um z.B. Steine miteinander zu verkleben oder bei Aquarien Rückwände aus Styropor festzukleben.
Dieser ist auch fester als normaler Aquariensilikon und somit dürften es die kleinen recht schwer haben sich durchzubeißen oder vielleicht es auch gar nicht schaffen. (was ja meine Hoffnung ist)
Mal schauen was die Zukunft bringt.
Als nächstes sägte ich den Ytong auf erforderliche Länge und Höhe
Die Höhe beträgt ca 10 cm außer auf der rechten Seite, da ließ ich ihn auf 20 cm.
Mit einem Holzfräser für die Bohrmaschine fräste ich nun die Kammern in den Ytong hinein.
Für das eigentliche Nest wird die Vorderseite, die rechte und die linke Seite verwendet.
Die hintere Seite verwende ich nur als zusätzlichen Feuchtigkeitsspeicher.
Mit diesem Fräser brauchte ich für alle Seiten nicht ganz eine halbe Stunde.
Anschließend spülte ich die Nester mit Wasser ab um den feinen Staub rauszubekommen.
Dann wurden die Kammern und die obere Seite mit Sand-Lehmgemisch eingepinselt um die Vertiefungen etwas zu glätten und es sieht etwas natürlicher aus.
Den Ytong legte ich nun auf die Heizung um diesen trocknen zu lassen.
So, das war es mal vorerst.
Leider kann ich erst am nächsten Wochenende weiterarbeiten.
LG
Holger
So, endlich konnte ich weitermachen
An den unteren Seiten der Nester brachte ich Aquariensilikon an, um zu verhindern dass die Ameisen in den Wassertank kommen.
Auch seitlich, dort wo die Nester anstoßen brachte ich noch Aquariensilikon an um diesen Bereich abzudichten.
Nun verschloss ich mit Innotec alle offenen Kanten um zu verhindern dass die Ameisen sich irgendwo in den Wassertank durchschaffen können.
Für den Wassertank nutze ich als Abstandshalter einfach kleine Styroporstückchen.
Anschließend füllte ich den Tank noch mit Aquarienfilterwatte um die Feuchtigkeit länger halten zu können.
Dann klebte ich das zugeschnittene Hobbyglas auf die Höhe der Styroporklötzchen ein und dichtete rundherum noch mal alles mit Innotec ab um auch hier zu verhindern dass die Ameisen in den Wassertank kommen.
Ich verwendete extra dieses Hobbyglas als Deckel um nachschauen zu können ob im Wassertank alles in Ordnung ist.
Jetzt dichtete ich alle offenen Spalten ab, auch zwischen Nest und Glas, da ich nicht möchte dass die Ameisen diesen Bereich als Nesteingang benutzen.
Meine Hoffnung besteht aber auch darin dass sie Versuchen diesen Bereich zu öffnen.
Somit könnte ich beobachten ob Innotec wirklich fester als Aquariensilikon ist.
Nur ob die Kleinen meine Absicht verstehen wird sich dann noch rausstellen.
Eines sollte aber jedem klar sein.
So wie ich die Nester eingeklebt bzw. verklebt habe wird es, wenn ich mal im Nestbereich eingreifen muss z.B. durch größere Schimmelbildung, recht schwierig dranzukommen.
Es wird mir nichts anderes übrigbleiben und den befallenen Bereich aufzubrechen.
Beim Ytong lässt sich dies aber recht einfach mit einem Schraubenzieher bewerkstelligen.
Außerdem bin ich mit dieses Becken nicht flexibel, für es in der Zukunft mal anders zu gestalten.
Wenn überhaupt, wird es sehr mühselig die Nester vom Becken zu entfernen.
Wer da flexibler sein möchte bringt lieber an einem Punkt bzw. bei größeren Nestern an zwei Punkten etwas Silikon ans Nest an und presst diese an die Scheibe an.
Da lassen sich später leichter die alten Nester wieder entfernen.
Nach dem verkleben drückte ich an die Klebestellen Sand an um die Nähte etwas zu tuschieren.
Hier noch mal Bilder der Nester
Bei der hinteren Seite ließ ich den Ytong unbehandelt.
Meine Absicht ist es, diesen Ytong als zusätzlichen Wasserspeicher zu nutzen.
Da aber auch in diesem Bereich zur Scheibe, Ritzen und Spalten sind, wo die Ameisen hingelangen können, werden sie bestimmt irgendwann dort anfangen den Ytong zu bearbeiten und eventuell als Nest vergrößern. Dieses möchte ich gern näher beobachten.
Mir ist bewusst, wenn sie spätestens den Ytong anfangen zu bearbeiten und in den Wassertank gelangen ist so ziemlich die Stunde dieses Beckens gezählt.
Als nächstes klebte ich das zugeschnittene Hobbyglas für den Steg zusammen.
So das war es mal vorerst, hoffe dass ich dieses Wochenende weitermachen kann.
LG
Holger
Sauber gearbeitet aber ich muss schon fragen, sind diese Kammern für Paraponera clavata oder tatsächlich für die millimeterkleinen Pheidole pallidula gedacht? Da verschenkst du ja unglaublich viel Platz den die Ameisen überhaupt nicht nutzen können, oder?
Hi JanR
Das Problem bei mir ist, wenn ich dabei bin die Kammern einzufrässen verlier ich jedes Mal den Überblick und später stelle ich dann fest dass diese zu groß geraden sind.
Hoffe dass ich dies noch irgendwann in den Griff bekomme.
LG
Holger
Hier noch mal zum Steg:
Diesen hab ich mit der glatten Kante beim verkleben auf eine Glasscheibe aufgesetzt damit dieser Rand Bündig aufliegt.
Mit dieser Kante wird später der Steg am Deckel festgeklebt um so geringe wie mögliche Zwischenspalten zu haben.
Damit ich später einen gleichbleibenden Abstand zum Deckel mit den U-Schienen habe legte ich eine Styroporplatte hinein.
Nun klebte ich innen die zugeschnittenen U-Schienen fest.
Anschließend klebte ich kleine Schräubchen in die gebohrten Löcher um später die verschiedenen kleine Deckel später festzuschrauben zu können.
Nun klebte ich den Steg am Deckel unter der großen Öffnung.
Leider sieht es optisch nicht so doll aus.
Den Industriekleber gibt es halt nur in schwarz und am Kunststoff lässt dieser sich, wenn er getrocknet ist, nicht mehr entfernen.
Mal schauen werde mir irgendetwas als Blende einfallen lassen.
Aber vielleicht habt Ihr ja auch eine Idee
Nun kam der Test um zu sehen wie genau ich gearbeitet habe.
Die U-Schiene füllte ich jetzt komplett mit Wasser und tatsächlich, ich hatte an allen Seiten einen gleich hohen Wasserstand und es war alles Dicht.
Somit kann ich nun um die Öffnung einen dreifachen Ausbruchschutz verwenden.
Den unteren Boden der U-Schiene und der untere Öffnungsrand wird mit Paraffinöl eingerieben.
Die U-Schiene wird als Wassergefüllter Graben verwendet.
Nun sägte ich unten am Bewässerungsröhrchen ein Stück ab damit wenn dieses auf dem Boden aufsitzt besser das Wasser abfließt.
Anschließend klebte ich den Deckel fest.
Um den oberen Rand klebte ich dann noch die Winkelleisten an.
Die Seitenkanten werde ich später auch noch mit den Winkelleisten verkleben, allerdings muss ich noch welche im Baumarkt nachkaufen.
Jetzt setzte ich das Bewässerungsröhrchen ein und verklebte dies auch gut.
Werde mich auch noch umschauen was ich später dann als Sichtblende für die Verklebung verwenden kann.
Hab auch noch einen kleinen Trichter um später besser das Wasser einfüllen zu können.
Dieser passt genau in die Öffnung.
Für die Öffnung zu verschließen werde ich vorerst Watte verwendet, vielleicht finde ich später einen geeigneten Stopfen.
Am Schluss klebte ich bei dem einen kleinen Deckel Schutzgitter darauf.
Auch hier werde ich noch etwas anbringen damit es besser aussieht.
So, das Becken ist soweit fast fertig.
Es fehlt jetzt nur noch die Einrichtung und ich muss noch die Auflage bauen auf dem das Becken später stehen soll.
Sobald alles getrocknet ist werde ich den Wassertank Testen.
LG
Holger
Da fällt mir nur ein, ein Heimwerker bei der Arbeit.
Holger habe ich es nicht entdecken können, oder gibt es keine Bohrungen für spätere Erweiterungen?
In der Beckengröße lassen sich viele Arbeiterinnen dieser Art halten, allerding sind sie durchaus in der Lage schnell ein großes Volk aufzuziehen und sie bringen es auf sehr viele Arbeiterinnen.
Ein größeres Volk dieser macht nicht viel Freude wenn selber beim Umzug mit Hand angelegt werden muss.
Sind später überaus muntere Ameisen, die ausgiebig furagieren, jedenfalls so lange wie sie nicht überfüttert werden.
Zudem ist ihr Rekrutierverhalten besonders ausgeprägt, zu beobachten wie sie mit vielen Arbeiterinnen zu einer neu entdeckten Futterquelle eilen, ist schon beindruckend.
Kommt erst richtig rüber bei entsprechenden Laufstrecken, besonders wenn sie dabei noch Geländeunebenheiten bewältigen müssen.
Ein interessanter Bericht, viel Spaß weiterhin beim Bauen.
Grüße Wolfgang
Hallo Wolfgang
Die Bohrung für eine Erweiterung bzw. Umzug ist für den Deckel angedacht aber dazu später mehr. .
Nur ob es so Funktioniert wie ich mir dies vorstelle wird sich dann noch rausstellen.
LG
Holger
Hallo Holger, ich hatte mal was ähnliches gemacht, in grauer Vorzeit. Ich hatte damals mit Gips gearbeitet. Ein kleines Terrarium, mit Nest und mit komplett ausgegossener Auslauffläche. Das war als Idee ganz nett, die Ameisen sollten halt nicht graben können usw.. Als das Ganze dann im Betrieb war und die Ameisen eingezogen waren, beheizte ich dieses Terrarium und beleuchtete es natürlich mit einer Lampe. Die Auslauffläche wie das Nest konnte ich befeuchten, also recht gute und naturnahe Bedingungen.
Was ich nicht damals bedacht hatte, war, dass der Gips im Terrarium bei Befeuchtung und Erwärmung "arbeitet"... Er dehnte sich um vielleicht wenige Hundertstel Millimeter aus und sprengte das Terrarium. Man sollte also an so etwas wie Dehnungsfugen denken, wenn man ein Terrarium vollkommen ausbaut. Es kommt auf jedem Fall bei Erwärmung und Befeuchtung zu Ausdehnung, bei Trocknung und Abkühlung zum Schwund des Ausbaus. Ich weiss, vowon ich rede :), ich bin Ofensetzer, auch hier muss man bei Bau an Dehnungsfugen denken. Im Terrarium herschen sicher niedrigere Temps als in einen Ofen, aber die Ausdehnung von Material ist auch weniger dramatisch eine Gefahr für ein Glasbecken.
Wenn so ein Terrarium einen Riss bekommt, kann das ja recht unangenehme Folgen haben, gerade bei kleinen, volkreichen Ameisen. Und wenn es vollkommen ausgebaut ist, wirken darin u.U. gewaltige Kräfte.
Nun hast Du ja offenbar die Ytongsteine mit Silikon an- und eingeklebt, das kann ja bedeuten, dass da etwas Platz für Dehnungen ist. Aber auch Silikon braucht etwas Platz und kann nicht jede Bewegung aufnehmen.
Ich würde das also am Anfang sehr genau beobachten und vielleicht erstmal austesten für einige Zeit. Ruhig mal unter "extremen" Bedingungen, viel Wasser, viel ungleichmässige Wärmeeinstrahlung. Wenn es irgendwo knackt, ist das doof.
LG, Frank.
Hi Frank
Danke für den Tipp.
An Drei Seiten werde ich mir keine großen Gedanken machen müssen, da sind relativ große Spalten vorhanden.
Nur an der Rückseite sitzt das ganze fester zusammen.
Das werd ich dann jetzt noch austesten.
LG
Holger
Hier noch ein kleiner Abschweif zur Aufstellung des Beckens.
Nun, da das ganze doch etwas schwerer wurde wie ich es mir vorgestellt hatte, musste eine Platte her wo das Terra auf der ganzen Fläche aufliegt.
Zuerst war es geplant auf diesen Rollcontainer zu stellen.
Da dieser aber nur 35 cm breit ist funzte dies natürlich nicht.
Bin dann schnell in den Keller geflitzt, meßte die Platten aus die ich da noch hatte und fand eine passende.
Die Breite sollte 50 cm wie das Becken sein und die Länge bis hinten zur Wand.
Düste schnell in den Baumarkt und ließ mir 4 geschliffene Vierkanthölzer auf die passende Länge zuschneiden.
Zuhause angekommen zeichnete ich zuerst mal die Stellen auf die Platte wo die Beine hinkamen.
Hinten ließ ich extra ein bisschen Platz da am Boden noch eine Leiste ist.
Dann meßte ich die Mitte aus und bohrte für die Schrauben vor.
An der oberen Seite der Platte senkte ich die Bohrung mit einem größeren Bohrer etwas ein um später den Schraubenkopf bündig mit der Platte abschließen zu können.
Nun hielt ich die Beine an die markierte Stelle und bohrte diese auch an.
Jetzt konnte ich mit einem kleinen Bohrer das Bein vorbohren um später die Schraube besser reinschrauben zu können.
Dann schraubte ich Bein für Bein fest, stellte dies auf und…….STUZTE.
Nach einem weiteren ´´STUZTEN´´ betrachtete ich mein Becken und dann den Tisch.
Der Meter löste dann das Problem, irgendwie hatte ich mich total vermessen. ( keine Ahnung welche Drogen ich da genommen hatte)
Der Tisch war ja nur 44 cm breit.
Da ich nun keine Lust mehr hatte noch mal von vorne anzufangen, stellte ich den Tisch nun anders herum auf.
Achja, da wir in einem Altbau Wohnen und der Boden nicht eben ist, legte ich zwischen Rollcontainer und Tisch eine Styroporplatte und natürlich unter das Terra.
Wollte die Tischlatte zuerst press auf dem Container aufliegen lassen.
So wie es jetzt ausschaut ist es zwar nicht schön , aber selten
Das ganze steht im meinem Computerzimmer, da ist es nicht so schlimm.
Außerdem ist dies nur provisorisch.
Nun zu Franks Hinweis:
Ich hatte ja den Ytong zum testen des Wassertanks schon bewässert.
Nun füllte ich bis zur Hälfte der Kammern das ganze noch mal mit Wasser auf.
Den Bereich den ich später erwärmen werde, brachte ich nun den Strahler schon mal an.
Setzte diesen aber tiefer und näher zum kritischen hinteren Bereich.
Morgen, wenn der Ytong, sich so richtig vollgesaugt hat, werde ich noch zusätzlich von der anderen Seite das ganze erwärmen.
Mal schauen wie sich das ganze ergibt.
LG
Holger
Abschluss
Habe das Becken nun im hinteren Bereich stark erwärmt, bis zu 45 Grad.
Es hat nichts geknackt und es ist noch alles Dicht.
Beim Kontrollblick ergab dass zwischen Ytong und Glasscheibe überall noch mindestens 1 - 2 mm Platz ist.
Da die unteren Kammern komplett in Wasser standen lasse ich dies noch mindestens für 1 Woche alles abtrocknen.
Den größten Teil des Wassers konnte ich über das Bewässerungsrohr mit einem dünnen Schlauch wieder ablassen.
Heute konnte ich einige Gegenstände aus dem Garten für die Einrichtung mitnehmen.
Das Moos und die Pflanze werden bestimmt nicht lange halten.
Moos kann ich immer wieder austauschen bzw. werde ich vielleicht mit noch einigen Steinen vielleicht dekorieren.
Die hängende Tillandsie die das Bewässerungsrohr etwas verdeckt ist aus Kunststoff.
Alles weitere gibt es dann im Haltungsbericht zu lesen.
LG
Holger