Hallo Forummitglieder,
möchte Euch hier mal auf dem Laufendem halten über meinen Zuchtversuch meiner Pachycondyla apicalis Kolonie.
Also hier mein kleiner Haltungsbericht:
Die aus dem grossen Becken entnommenen Geschlechtstiere, halte ich seit ca.3 Wochen seperat in einen kleinerem Becken.
Dort befinden sich zurzeit 12 Jungköniginnen, 3 Männchen und eine Arbeiterin der alten Kolonie.
Oft konnte ich in den Morgenstunden ein Interesse untereinander beobachten,jedoch keine Begattung.
Doch vor drei Tage sah ich die erste Jungkönigin mit nur einem Flügel ,das machte mich neugierig und ich untersuchte das gesamte Becken und fand das erste Ei.
Heute habe ich nochmal nachgeschaut und ich konnte vier Eier entdecken.
Mal sehen wie es weitergeht.
Die Bilder sind vom erstem Ei ,habe heute keine neuen Bilder gemacht da ich Sie nicht zuviel stören möchtet.
Lg
Roger
Heute habe ich die Zeit gefunden,die Jungköniginnen zutrennen.
Nun kann ich nur hoffen, das ich die richtigen getrennt habe.Weil es leider im altem Becken keine Gruppen unter den Nestmöglichkeiten gab.Vielleicht hätte ich mehr anbieten sollen und noch ein paar Tage gewartet,aber habe leider wenig Zeit im Moment.
Es gibt jetzt also zwei Becken mit folgendem Besatz:
Becken Nr.1
5 Jungköniginnen,2 Männchen,1 Arbeiterin (aus der alten Kolonie)und mittlerweile 5 Eiern.
Becken Nr.2
7 Jungköniginnen,2 Männchen,1 Arbeiterin (aus der alten Kolonie)
Weiterhin befinden sich noch ca. 10 Männchen im grossen Becken ,die ich auf die beiden Becken aufteilen werde ,sobald Sie sich zeigen und ich Sie fangen kann.
lg
Roger
Hallo zusammen,
so umgezogen sind die Jungköniginnen jetzt ja und ich kann von Glück sagen das ich die richtigen getrennt habe.
Da ich heute noch ein Ei entdeckt habe.Also sind es jetzt schon 6 Stück.
Hier ein paar Fotos,leider sind Sie nicht so gut ,da ich Sie erstmal in einer Plastikbox halte.
Hallo zusammen,
ab heute kann ich definitiv sagen welche von den Jungköniginnen die Eier gelegt hat,da ich Sie heute dabei beobachten konnte.Es ist die,die immer noch einen Flügel hat.Sie hat bis jetzt 22 Eier gelegt,bis jetzt haben sich daraus noch keine Larven entwickelt.Werde nun die nicht begatteten Jungköniginnen in diesem Becken in das zweite Becken geben,sowie die kommenden Männchen ,damit ich die Chance erhöhere das noch eine begattet wird.
lg
Roger
Hallo,
heute konnte ich im zweitem Becken, wo die restlichen Jungköniginnen und Männchen verweilen,die ersten 3 Eier entdecken.Man kann noch nicht erkennen welche Jungkönigin es von den 12 Stück war,da alle noch ihre Flügel haben.
Wenn ich im laufe der Tage Sie ausfindig mache,erstelle ich ein drittes Becken.Für die anderen Jungköniginnen,da immer noch Männchen von der grossen Kolonie aufgezogen werden.Hoffe da tut sich dann auch noch was.
Im erstem Becken wurden bis jetzt 35 Eier gelegt,aber es sind immer noch keine Larven vorhanden.Denke das die apicalis Eier eine Weile brauchen bis es Larven werden.Das konnte mir auch Frank bestätigen.
Naja warten wir mal ab,bis jetzt läuft ja alles recht positiv.
Lg
Roger
Kingt ja wirklich vielversprechend. Ich drücke dir weiterhin (natürlich total uneigennützig^^) die Daumen auf viele begattete Gynen
Gruß
Stephan
Hallo Roger!
Ich hoffe dein Versuch gelingt die, es ließt sich bis jetzt sehr Spannend und ich hoffe das die bei der einen oder anderen Königin die Gründung gelingen möge. Aber das weiß man wohl erst wenn in ein paar Monaten die ersten, hoffentlich, Arbeiterinnen schlüpfen!
Ich wünsche dir das Beste!
LG, Mathias
Heute ist die erste Larve geschlüpft,30 Tage hat Sie dafür gebraucht.
Man sieht Sie oben beim rechten Eipaket.
Hallo Roger,
meinen herzlichen Glückwunsch zur ersten Larve.
Jetzt können wir ja mal anfangen zu hoffen, dass sich daraus eine Arbeiterin entwickelt.
LG, Heiko
Ja währe toll.
Sowas nenne ich dann mal Erfolg, viel Glück weiterhin mit der Aufzucht.
Ich hoffe die Gyne wird eine Arbeiterin aufziehen, damit wäre schonmal bewiesen das sich diese Art züchten lässt.
Keine Stunde vergangen und die zweite Larve ist geschlüpft,hoffe natürlich auch sehr das es Arbeiterinnen werden.Die andere Jungkönigin hat bis jetzt 5 Eier.
Hallo Roger,
wenn ich so den Eihaufen ansehe und sich daraus Arbeiterinnen entwickeln, dann hast du ja bald schon eine größere Kolonie. Ich hoffe nur, dass die Königin da mit dem Füttern nachkommt.
Jedenfalls drücke ich Dir weiterhin feste die Daumen!
LG. Heiko
Schaun wir mal, was sich da entwickelt bzw. da mal schlüpft. Dauert ja noch ein Weilchen. Ich wünsch Dir Erfolg, Roger.
LG, Frank.
Hi,
ich sag es mal so, desto länger es dauert desto besser ist es für das gelingen. Männchen werden meist schneller aufgezogen als Arbeiterinnen. Zumindest weiß ich das von Camponotus und Ectatomma Arten. Ich würde mir also wünschen das es länger dauert.
LG, Mathias
Hi riverjack,
hoffe auch das die Königin das bewältigt bekommt,habe Ihr aber auch eine Arbeiterin von der grossen Kolonie beiseite gestellt.
Vielleicht sollte ich noch ein oder zwei mehr dazugeben.!?
lg
roger
Hiermal die Königin beim füttern der Larven.Es sind nun drei und eine hat schon gut an Grösse zugelegt.
Auf dem zweiten Bild links neben den Larven sieht man zwei Tierchen denke das sind Springschwänze!?
Hallo Roger,
ja, das sind Springschwänze. Wenn genügend davon vorhanden sind, bekommst Du wenigstens keine Probleme
mit Futtermilben und Schimmelpilzen, weil sie dann doch recht schnell die Futterreste vertilgen.
LG, Heiko
Die zweite eierlegende Jungkönigin auszumachen,gestaltet sich schwieriger wie gedacht.Im Becken befinden sich insgesamt 14 Jungköniginnen und alle haben Ihre Flügel noch.Da ist es unmöglich der richtigen in ein drittes Becken zugeben.
Habe mich eben entschlossen die Jungkönigin, die gerade bei den Eiern war ,mit Wasserfarbe zu markieren.Werde die Tage das ganze mal beobachten und vielleicht kann ich so feststellen welche begattet wurde.
Vielleicht habt Ihr ja ein paar Ideen,wie man die richtige rausfischt.Oder einfach nur warten bis Sie Ihre Flügel abwirft!?
lg
Roger
Heute morgen war ich überrascht ,da ich aus dem grossen Becken nochmal 5 Jungfköniginnen und 11 Männchen rausholen konnte.Habe nicht alle erwischen können,viele sind in die Nest geflüchtet.Dieses Grüppchen bekommt jetzt erstmal das dritte Becken,denn wie man auf den Foto´s sieht könnte auch hier jemand gegattet worden sein.
Liege ich richtig, wenn ich vermute, dass das rote Tier ein Männchen ist?
Ja Gladaed,das rote Tier ist ein Männchen.
Hier mal ein paar bessere Bilder.
Drei Tage nach dem Schwarmflug aus dem grossen Becken,konnte ich, dieses Foto machen.Somit sind es jetzt drei Jungköniginnen,die Eier legen.
Das Foto ist ja mal der Hammer, ich konnte das Eierlegen erst ein paar Mal beobachten.
LG
Schwarmflüge hören nicht auf im Moment,fast jeden Tag nehme ich ca.2 Weibchen und 4 Männchen aus meinem grossem Becken.Habe mich entschlossen diese einige Tage zusammen in einem seperatem Becken zuhalten und danach einige Jungköniginnen zur Beobachtung zu vereinzeln.Wechsel diese Tier auch immer mal wieder,da ich alles genau beobachten konnte habe ich nun sieben Jungköniginnen die Eier gelegt haben.Alle halte ich in einem seperatem Becken,bei meinen ersten konnte ich 8 Larven und ca. 30 Eier zählen,bei dem Rest sind es so 2 bis 6 Eier.Hoffe die grösste Larve verpuppt sich bald und es kommt eine Arbeiterin raus.
lg roger
Sehr gut, Roger. Es wäre ein grosser Schritt, wenn Deine Zucht gelungen wäre. Bei dieser Art glaubte ich immer an diese Möglichkeit. Vermutlich unternehmen diese Weibchen keine ausgedehnten Hochzeitsflüge, wie die Weibchen einiger anderer Arten, die schon in Gefangenschaft kopulierten. Versuche glückten ja schon u.a. bei den Cataglyphis und den Gigantiops.
Wäre ja einfach toll, wenn manche Arten gezielt gezüchtet würden, das kann bei solchen Arten eben gelingen, wenn ausreichend grosse Terrarien bereitstehen und der Halter sich wirklich bemüht.
Ich drück Dir die Daumen und hoffe, bald vom Schlupf der ersten Arbeiterin als "Töchterchen" einer in Gefangenschaft begatteten Jungkönigin zu lesen.
Wie gesagt, das wäre ein weiterer grosser Schritt. Aber es ist ohne weiteres möglich, soziale Insekten zu züchten. Man muss sich halt mit einer Art intensiv befassen, wie Du das machst .
LG, Frank.
So,
ab heute gibt es die erste Puppe,nach 22 Tagen,die Larve war aber noch recht klein.Hoffe nun das es wohl nicht doch ein Männchen wird.Leider schafft es meine Kamera nicht durch die trübe Plastik Box zu fotografieren,daher kein Bild.
lg
Roger
Die ziehen ja mitunter sehr kleine Arbeiterinnen auf. Jungköniginnen ziehen bei vielen Arten sogar meist solche kleinen Arbeiterinnen bei der Koloniegründung auf. Also sei frohen Mutes, Roger. Das wird schon...
LG, Frank.
Frank,
du hast Recht,es gibt sehr kleine Arbeiterinnen in der grossen Kolonie.
Denke in 3-4 Wochen wissen wir mehr.
lg
Roger
Hallo,
so die zweite Larve hat sich verpuppt ,es gibt nun 8 Larven in allen Grössen,aber leider ist die Anzahl der Eier geschrumpft.Es sind nur noch 8 Stück.
lg
roger
Mach doch mal ein Bild von den Larven, bei vielen Arten kann man mit geübten Auge männliche Larven von weiblichen unterscheiden.
Hallo moglie,
leider ist die Plastikbox so trüb und auf meinen Aufnahmen kann man fast nix erkennen.Liegt aber auch an der Qualität meiner Kamera.Ich warte jetzt einfach ab ,kann ja nicht mehr lange dauern,da bleibt die Spannung auch Grösser.
lg
Roger
Ab heute,
hat die zweite Jungkönigin die ersten Larven.
lg
Roger
Tolles Bild, Roger. Ein hübsches Mädchen...:)
LG, Frank.
Danke Frank,
diese Aufnahme konnte ich gestern im grossem Becken machen.Da hat wohl jemand grossen Respekt vor der kleinen Camponotus, die kleinen haben keine Furcht vor den apicalis ,manchmal verbeissen Sie sich in deren Fühlern oder Beinen.
lg
Roger
Ja Roger, ich kenn ja die "Bande".;).. Die sind frech und selbstbewusst. Sie vertrieben mit ihrer Dickköpfigkeit und Frechheit sogar die ihrerseits immer frechen und neugierigen Gigantiops von Futterstellen bei mir. Dabei sind diese Camponotus aber wirklich interessant und nett anzuschauen.
Probleme hatten diese Camponotus in meiner damaligen Gigantiops-Biosphäre nur mit den türkischen Crematogaster, die ich ebenfalls darin hielt. Die vertrieben die Camponotus vom Zucker und sogar von frischtoten Grillen.
LG, Frank.
hehe Frank *zwinker*
Jou, echt süß die Kleinen..
Hier auf dem Wege mal direkt gefragt, biste aufm Forentreffen?
*ontopic: öööm kleine Frage, könnte mir jemand die visuellen Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Larven dieser Gattung erklären?
He future, wenn das mit dem Treffen klar ist, bin ich sicher dabei. Aber solche Fragen bitte in den entsprechenden Thread, gelle?
LG, Frank.
könnte mir jemand die visuellen Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Larven dieser Gattung erklären?
Musst doch beides bei dir im Nest haben, da siehst du doch den Unterschied, mit der Zeit kann man ganz gut Tendenzen erahnen.
MfG
Moglie.
Ich halte diese Art nicht.
Oh, da habe ich nicht auf den Namen geachtet.
Kann man so nicht beschreiben, muss man einfach sehen, ist so eine Art Erfahrung in Verbindung mit Gefühl
MfG
Hey Roger, wie siehts aus? Müssten nicht langsam die ersten Arbeiter schlüpfen?
Und was machen die anderen Könginnen, berichte mal weiter
LG Tim
Jaaa, ich schaue auch immer als aller erstes obs bei Dir was Neues gibt.
Hallo,
es ist noch keine von den beiden Puppen geschlüpft,denke das es in der nächsten Woche soweit ist.Momentan haben 7 Jungköniginnen Eier und Larven.Bei der grossen Kolonie werden zurzeit keine Geschlechtstiere gross gezogen,im Sammelbecken befinden sich 4 Jungköniginnen und 6 Männchen.Weitere 12 Jungköniginnen halte ich seperat zur beobachtung.Hoffe die letzten Männchen können noch was bewirken,da die Weibchen morgens sehr aktiv sind.Besorg mir jetztmal eine bessere Kamera,damit ich die oder den kleinen nach dem Schlüpfen mal richtige festhalten kann.Könnte was schneller gehen ,denke aber wenn es länger dauert ist der Erfolg grösser.
lg
Roger
Momentan gibt es nix neues zuberichten,warte täglich und ungeduldig auf die hoffentliche erste Arbeiterin.
Bei einer zweiten Jungkönigin ist die erste Larve schon recht gross und ich denke das Sie sich die nächsten Tage verpuppen wird.
Die grosse Kolonie zieht immer noch Männchen auf,es sind aber weiterhin erst 8 Begattete Jungkönigin,einige mit Flügel andere haben Sie abgeworfen.
lg
Roger
Hallo zusammen,
Leider musste ich gestern feststellen das ein Männchen geschlüpft ist.Schade ,aber vielleicht klappt es ja bei den anderen.Bei einer hat sich gerade eine Larve verpuppt.Nun heisst es wieder warten.Die grosse Kolonie wächst stetisch und produziert weiterhin Männchen,vor drei Tagen konnte ich wieder 12 Männchen rausholen.Was wohl nichts mehr bringen wird, bei den nun schon alten Jungköniginnen.
Lg
Roger
Hallo Roger,
und, wie lief es mit den anderen? Hast schon länger nicht mehr berichtet. Ist irgendwo bei einer erneut was geschlüpft?
Finde ich schade, dass es mit der einen nicht geklappt hat.
Grüße, Phil
Hallo Phil,
bei einer zweiten dürfte es bald soweit sein, das sich was verpuppt,bei den anderen tuen sich die Larven schwer gross zuwerden.
Kann das vielleicht an zvielen Springschwänzen liegen,habe jedes kl.Becken mit ihnen geimpft nun sind es sehr viel und das könnte den Wachstum der Larven stören.Hat von Euch jemand erfahrungen mit zuvielen Springschwänzen gemacht?
lg
roger
Hallo zusammen,
so bei der zweiten hat sich die Puppe nun entpuppt,doch leider ist es auch wieder ein Männchen.Jetzt habe ich noch fünf wo sich etwas tuen könnte ,bei zwei von Ihnen konnte ich auch eine direkte Kopulationen beobachten.Nun muss man wieder mal abwarten.
Wenn jemand gefallen an den Männchenzeugenden Jungköniginnen hat, soll sich bitte melden.Vielleicht klappt es ja doch nach einer Weile. Vielleicht können Sie dann noch jemandem Freude bereiten.
lg
Roger
Na schick mir mal so eine Süsse, Roger. Und ansonsten, lass den Mut nicht sinken.
Nochmal eine Frage, hattest Du damals mal echte Kopulationen beobachtet? Also richtige Verhängung der Weibchen und Männchen?
LG, Frank.
Hallo Frank,
ja bei zweien konnte ich es beobachten und habe Sie sofort separiert.Bei einer müsste sich bald die grösste Larve verpuppen ,bei der anderen haben wohl die Springschwänze den Larvenwachstum beeinträchtigt und deren Larven haben nicht lange überlebt.Jetzt hat diese aber ein neues Becken ohne Springschwänze und dann wird das bestimmt auch wieder was mit den Larven.
Frank bring Dir die Jungkönigin gerne zum Treffen mit.
Lg
Roger
Alles klar, Roger, freu ich mich.
LG, Frank.
Hey Roger, lass den Kopf nicht hängen, vielleicht wirds noch.
Ich würde mich auch über so eine hübsche freuen, wenn du noch eine übrig hast, ebenfalls fürs Treffen.
LG Tim
Ich hab vor langer Zeit mal in den Raum geworfen, dass man Ameisen doch lieber züchten sollte statt sie der Natur zu entnehmen..
Da wurde ich fast ausgelacht. Man sagte mir.. ist doch schwachsinn sowas klappt nur bei ganz ganz wenigen Arten unter speziellen Laborbedingungen und ist völlig sinnlos.
Sehr schön, dass hier das Gegenteil bewiesen wird!!!
Glückwunsch also auch von mir.
(Stehen irgendwann Nachzuchten zum verkauf? Hätte da nämlich großes interesse. )
Edit: Ups hab nich aufs Datum geachtet..
Ich bin hier echt zu selten on..
Lg
Ausgelacht wurdest Du ganz sicher nicht hier, Dakuro.
Hier in diesem Forum werden einige Zuchtversuche beschrieben, einige waren erfolgreich, andere weniger. Jeder, der das entsprechende "Tiermaterial" zur Vefügung hat, kann es versuchen. Zuchten werden wohl nie die Einfuhr von Ameisen ersetzen können bei der Vielzahl importierter Arten, die teilweise auch nicht züchtbar sind. Aber einige Arten kann man züchten, auch wenn der Aufwand nicht ohne ist.
Es sind in jedem Fall immer wieder interessante Projekte. Auch vermeintliche Fehlschläge sind besser als es gar nicht zu versuchen. Insofern würd bei ich solchen ignoranten Deppen zurücklachen...
LG, Frank.
Ne war ein anderes Forum.
Aber ich finds wesentlich besser sich auch mal mehr auf die Nachzucht zu konzentrieren anstatt immer nur Exporte zu vertreiben.
Bei manchen Arten fehlt denke ich einfach auch der Überblick über Schutz und Gefährdungsstatus. Wenn ich überlege, dass hier und da schon extrem seltene Arten in Massen gefangen wurden und dann zu lächerlichen Preisen auf den Markt gekloppt wurden.
Klar bei Atta o.ä. sind Importe unerlässlich aber die sind meines Wissens ja auch nicht bedroht.
Außerdem sorgen Nachzuchten ja für eine kontinuierlichere Verfügbarkeit.
Bisher ist mir nur mal die Aufzucht und Nestbegattung von Myrmica spec gelungen. Aber ich hatte auch noch keine anderen Arten bei denen so etwas realisierbar wäre.
Hallo,
Nachzucht probieren ist ein sehr lobenswertes Thema, wie ich finde. Da sollte jeder Ameisenhalter dran arbeiten! Zumindest ungeflügelte Temnothorax Königinnen sind bei mir im Sommer im Waldterrarium herumgelaufen, nach einem Schwärmen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie begattet wurden, aber die Aufzucht habe ich versäumt. Ich werde im Frühjahr versuchen Camponotus dalmaticus zu züchten, ich habe zwei weissellose Völker mit vielen Geschlechtstieren - die Frage ist nur, wo ich sie dann im Frühjahr schwärmen lasse.
Wenn ich überlege, dass hier und da schon extrem seltene Arten in Massen gefangen wurden und dann zu lächerlichen Preisen auf den Markt gekloppt wurden.
Welche denn zum Beispiel? Soweit ich mich erinnere, wird kaum mit seltenen Arten gehandelt. Das lohnt sich für die Händler nicht, weil der Aufwand sie zu bekommen meist höher ist als der mögliche Gewinn.
Grüße, Phil
Ich meinte weniger offizielle Shops.. Die können sich sowas schon wegen der schlechten Puplicity kaum leisten denk ich mal. Sowas wird ja dann direkt in allen Foren diskutiert. Aber ich erinnere mich waage, dass jemand in einer Region Deutschlands mit ziemlich geringer Manica dichte einfach einen Schwarmflug abgewartet hat. Und alle Gynen eingesammelt hat, die ihm in die Finger kamen. Die wollte er dann stolz zu einem überteuerten Preis verscherbeln. Camponotus truncatus/Dolichoderus punctatus haben mEn auch nichts im Handel verloren.. Camponotus vagus sind in den meisten Gebieten Deutschlands auch sehr selten bis nicht vorhanden und wurden in der Vergangenheit aus eben solchen Gebieten rausgefangen um sie zu verkaufen. Mir kommen immer wieder Privatleute unter, die einfach drauf los sammeln, wenn ihnen was seltenen zwischen kommt.. Einfach mal in den Kleinanzeigen und diverse Foren rumstöbern.. Sowas ist aber in letzter Zeit eher seltener geworden hab ich das Gefühl..
Man sollte das nicht durcheinanderbringen, finde ich. Camponotus (Colobopsis) truncatus und C. vagus (die gibt es kaum in D.) sind nicht selten oder gar bedroht. Beide Arten haben aber spezielle Ansprüche und sind daher nur in einigen Regionen anzutreffen. Colobopsis ist hier an Mittelrhein und Mosel nicht selten, stellenweise sogar häufig anzutreffen und zu beobachten. Wahrscheinlich war es bei der Art nie anders, den Eindruck gewinnt man auch, wenn man ältere Fachliteratur durchstöbert.
Es handelt sich eben um eine eher "südliche" Art mit Präferenzen für wärmere Gefilde, die in einigen Regionen Deutschlands anzutreffen ist, aber nicht in allen. Dolichoderus punctatus ist sehr viel weiter verbreitet, von MV bis Süddeutschland. Die Besiedlungsdichte nimmt aber auch hier gegen Süden zu.
Von beiden Arten können m.E. in D. Jungkönginnen oder Kolonien gesammelt werden, ohne das Bestände gefährdet sind. Natürlich nicht massenhaft, aber dazu kann es sowieso nicht kommen, weil die Arten eher unscheinbar und für die meisten Halter wenig attraktiv sind.
LG, Frank.
Gut dann hab ich das wohl etwas zu eng gesehn..
Naja, weiss ich nicht, Dakuro...;)
Ich würde es so sehen. Waldameisen der rufa-Gruppe gibt es zB. in Spanien. Nun könnte man bei einem Besuch in Spanien den Eindruck gewinnen, die Arten sind dort ausgestorben. Weil man sich vllt. an der warmen, subtropischen Mittelmeerküste aufhält, wo die Arten wohl auch nie beheimatet waren. Ähnlich verhält es sich mit einigen Arten in Mitteleuropa. Wärmeliebende Arten besiedeln halt Wärmegebiete, kälteresistente und -liebende Arten wie zB. Camponotus herculeanus eher kühle Höhenlagen.
LG, Frank.
Ich wollte mich nur kurz mit der Nachricht melden, dass bei mir diese Woche das erste Männchen geschlüpft ist, bei der P. apicalis Königin, die mir Roger netterweise zum eusozial-Vereinstreffen mitbrachte.
Die Königin zieht weiter unverdrossen Brut auf und hat viele Eier und einige Larven, was mich wundert, ich hätte gedacht, dass sie jetzt aufgibt, aber sie ist immernoch versessen darauf eine Kolonie aufzubauen. Mal sehen wie lange ich die Königin halten kann.
Ein sehr schönes Tier, ich danke dafür!
Gruß
Kaj
Hallo zusammen,
hab lange nichts mehr von mir hören lassen,,nun hab ich wieder ein bisschen Zeit Euch was neues zuberichten.Nix spektakuläres aber immer hin mal eine neue Info wie es den apicalis und Co. so geht.Nun da so ein gr.Tropenbecken wenn es mal läüft ein wahrer Selbstläufer ist ,haben sich die apicalis und die C.cf. rectangularis prächtig weiterentwickelt und besonders bei den rectangularis hat sich die Volkstärker erheblich erhöht.Vermute das es bis zu 1200 Tierchen sein könnten,die nicht jeden im Becken dulden.Habe versucht meine Kolonie O.smaragdina mit ins Becken zugeben doch nach einer halben Stunde musste ich diese aus dem Becken nehmen.Die rectangularis Ameisensäure bringt die smaragdina innerhalb von einer Minute um und so bekammen die kleinen Grünen ihr eigenes Becken.Da Fred sich von seiner nachtaktiven Camponotus Art trennen wollte ,hab ich nicht lange überlegt und habe mir seine Kolonie in Koblenz abgeholt.Diese fanden im Becken ihre Nische,da Sie sehr schnell unterwegs sind vertragen Sie sich perfekt mit den anderen Arten.Ihre Volkstärke war bei der Abholung ca 300-500 Arbeiterinnen,da Sie jetzt ihre Nester im Bambus und Co. haben ,kann man nicht wirklich sagen ob es mehr geworden sind.Aber die Anzahl an Tieren in der Nacht bleibt stätig bei ca. 50-60 Tieren auf Nahrungssuche.Schön Anzuschauen ist wie ihre Majore die Nesteingänge mit wildes wippen verteidigen.Hatte Anfangs in einer kleinen Box getestet wie sich rectangularis mit Ihnen vertragen,musste auch da feststellen das Sie keine Chance haben und schnell verenden wenn Sie mit Säure in Berührung kamen,jedoch im Becken klappt es super.Die apicalis sind weiterhin sehr aktiv und haben nun eine Stärke von ca.400 Arbeiterinnen ,unter jedem Gehölz was auf dem Boden liegt sind Zeignest mit massig Eier ,Larven und Puppen.Zurzeit werden auch wieder vermehrt Geschlechtstiere aufgezogen.Das Becken ist nun von Wohnzimmer in die Küche umgezogen,da meine Küche sehr gross ist und mich am Abend das Licht im Wohnzimmer ein bisschen gestört hat,die Pflanzen wachsen wie jeck und hoffe Sie erreichen bald den oberen Teil des Beckens.Stell Euch hier noch ein paar Gesamtansicht Bilder rein.
Noch ein paar Worte zum Futter,täglich verfüttere ich ca. 10 bis 15 gr.Heimchen,Zuckerwasser wird von den apicalis und den nachtaktiven Camponotus aufgenommen ,aber die rectangularis stehen auf Maple Syrup den ich aus Canada mit gebracht haben und gehen seit ich Ihnen diesen anbiete nicht mehr ans Zuckerwasser.
lg
roger
Schönes Terrarium, Roger. Toll, dass es weiterhin so gut läuft bei den apicalis. Wenn die wieder anfangen, Geschlechtstiere aufzuziehen, probierst du es sicher noch einmal, oder?
Freu mich auch übr die roten Camponotus-Bande, die haben sich ja schon bei mir sehr nett gemacht. Aber erstaunlich, dass die Kolonie so gewachsen ist. Als ich sie bekam, waren es ganz wenige Tiere. Ich bin mal gespannt, wann die endlich mal Geschlechtstiere aufziehen, könnte mir aber denken, dass es dieses Jahr auch bei denen was werden könnte.
LG, Frank.
Ist echt ein schönes Becken Roger. Freu mich das es wieder Bilder und ein Update gibt
Hatten ja schon drüber gesprochen, dass sich die roten Camponotus so super entwickeln. Aber immer wieder erstaunlich, wie diese kleinen Ameisen zugelegt haben. Wenn es jetzt noch mit der zweiten Kolonie was werden sollte, stehen neuen Nachzuchtversuchen ja nichts im Wege. Bei den P. apicalis natürlich auch.
Du bringst mich mit dem Ahornsirup auf die Idee, dass auch nochmal zu versuchen. Hatte neulich schonmal den Sirup von meiner Freundin entführt ...aber dann keine Zeit die Ergebnisse richtig zu kontrollieren.
LG
Marcel
Hallo Roger,
kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, ein schön eingerichtetes Becken!
Sind die Korkäste aus Vollholz (Tronchos) oder sind es Röhren?
Der Philodendron auf dem Becken gefällt mir auch sehr gut. Ich hoffe Du hast genügend Platz für später.
Der wird nämlich riiiesig.
Ahornsirup kann ich auch empfehlen. Verdünnt wird dieser sehr gerne von Ameisen aufgenommen.
Bei mir sogar lieber als Honigwasser.
Ebenso bewährt hat sich verdünnte Agavensüße (konzentrierter Agavensaft). Sieht dem Ahornsirup ähnlich, ist nur heller.
LG, Heiko
Hallo,
schön das die Camponotus spec. sich eingelebt haben. Ich war etwas unsicher ob die beiden Camponotus sich in dem Becken vertragen.
Das Becken sieht wirklich gut aus....der Philo auf dem Becken würde aber mal jedes Zimmer sprengen. Wir hatten mal eine etwas größere Pflanze von denen im Verkauf....konnte ich kaum tragen.
Gruß aus Koblenz
Fred
Hallo Roger!
Ein schönes Terrarium hast du da eingerichtet. Was mich etwas verwundert ist, daß die verschiedenen Arten so harmonieren. Vor allem bei den apicalis würde ich mir Sorgen machen.
Ich würde mir schon lange eine kleine südamerikanische Camponotus Art in meinem Tropenterra wünschen doch die frechen apicalis attackieren und töten alles was sich bewegt und ins Beuteschema passt. Über eine kleinere Kolonie würden sie herfallen wie ein hungriger Rudel Wölfe und wären wohl binnen weniger Tage wenn nicht Stunden samt Königin erbeutet.
Aber schön wenn es bei dir funktioniert und wünsche dir weiterhin viel Freude mit dem schönen Terrarium.
LG, Jacky
Hallo,
Frank, sicher bleib ich bei den apicalis am Ball, gebe die Hoffnung nicht auf, dass es doch noch klappen könnte und wenn es ein paar Jahre dauern sollte. Werde von swagman eine zweite Konlonie von den kleinen Roten bekommen und auch bei ihnen werde ich es mal probieren, weil Sie mir richtig viel Freude machen.
Heiko, dies sind Äste aus Vollholz in denen unzählige Löcher von den rectangularis rein geknabbert wurden, hab nur eine Röhre im Becken und da hausen die nachtaktiven Camponotus drin.
Den Philodendron habe ich mir aus Südafrika mit gebracht,es war ein winziger Ableger und ihr habt recht, der wird riesig. Vielleicht kommen ja die smaragdina einen Platz auf ihm.
Jacky, meine apicalis sind sehr ängstlich und zurückhaltend bei Kontakt mit anderen Ameisen, sie winkeln ihre Fühler nach hinten und erstarren bis die Luft wieder rein ist. Sie gehn auch nicht an die Stabheuschrecke im Becken ran, die eigentlich Futter für Sie sein sollte. Nur bei Heimchen und Heuschrecken flippen Sie komplett aus und stechen sich fast gegenseitig. Ich fahr morgen nach Hamm zur Börse und werde mal schauen, was es noch für ein paar interessante Insekten im Angebot gibt um das Becken ein wenig aufzupeppen.
lg
roger
Ich kenne die apicalis auch als eher vorsichtige Ameisen. Sie verfolgten bei mir Grillen schonmal ungestüm, aber bei Begegnungen mit anderen Ameisen oder Beutetieren, die sie nicht kannten, waren sie auch bei mir immer eher vorsichtig und taxierend.
In meinen damaligen Treibhaus hatte ich irgendwie eine kleine Myrmica-Kolonie eingeschleppt, wohl mit Moosen aus dem Wald, die vermehrten sich ganz ordentlich und machten später den apicalis sogar zu schaffen. Darüber habe ich damals im AF aus guten Gründen nicht berichtet.
Zwar belauerten die apicalis ständig das Nest der Myrmica und töteten ab und zu eine von denen an den Futterstellen, ich verlor aber leider auch einige apicalis-Arbeiterinnen durch Angriffe der kleinen, aber mutigen Myrmica. Die verbissen sich in den Extremitäten, meist den Hinterbeinen, hingen dort an den Tarsen fest und stachen. Irgendwie schienen die apicalis die Bedrohung der anhängenden kleinen Stecher nicht ernstzunehmen, jedenfalls liessen sie die gewähren und liefen stundenlang mit der stechenden Myrmica herum. Wenn die Giftwirkung einzusetzen schien, wurden die gestochenen apicalis panisch und rannten fluchtartig und hilflos herum. Nach einigen Stunden oder Tagen verstarben die gestochenen apicalis.
Die Myrmica-Kolonie, die ich zwischenzeitlich fast für eine Bereicherungals bodenlebende Ameisen hielt, musste ich entfernen. Sie waren frech und immer an den Futterstellen am Boden. Dort bedrohten sie verwegen die im Vergleich riesigen und ja vor allem wertvollen apicalis-Arbeiterinnen. Die sich meist genauso verhielten, wie Roger es beschrieb, die legten die Fühler an, drohten mit aufgesperrten Kiefern und liessen sich einfach umlaufen, umkreisen und stechen. Gegen die kleinen frechen Myrmecia waren sie irgendwie wie paralysiert...
Naja, ist vllt. kein Wunder, beide Arten kommen aus völlig unterschiedlichen Lebensräumen und die heimischen Arten sind fast alle sehr durchsetzungsstark. Die apicalis sind zwar schnell, stark und haben gute Waffen und Augen, gegen einen solchen kleinen "ausserirdischen" Feind schienen sie mir jedoch nicht gewappnet. Es lag sicher auch an der Entschlossenheit, die den apicalis fehlte, (sie hungerten halt nicht) und die den Myrmica nicht fehlte, die wollten das Terrain besetzen. Hinzu kam der recht grosse Lebensraum, zu den Futterstellen ging es über einige Meter Wegstrecke, die apicalis verhielten sich also ziemlich scheu, natürlich und vorsichtig weitab vom heimischen Nest.
Dass die apicalis jedoch in der Situation so scheiterten, wunderte mich damals selbst sehr. Eine andere Pachycondyla, die ich einige Jahre vorher hielt, erjagte liebend gern Myrmica-Arbeiterinnen und trug sie systematisch als Beute ein.
Ich wäre also immer vorsichtig bei der Vergesellschaftung von apicalis mit anderen Ameisenarten, v.a. mit solchen, die aus anderen Regionen der Welt stammen. Das Zusammenleben mit den Gigantiops oder den roten Camponotus, die Roger ausserdem hält und beschrieben hat, war dagegen immer relativ problemlos. Bis auf kleine Streitereien an den Futterstellen, die aber unblutig verliefen.
LG, Frank.
Schönes Terrarium
Kann mich Frank da nur anschließen, etwas das ich auch mal gestalten sollte.
Selber bin ich aus diesen Ameisen nie ganz schlau geworden.
Franks Beobachtungen, dass sie vor Fremden eher zurückschrecken, auch gemacht.
Auch das sie verbissen mit Ausdauer nach einem Beutetier suchen, nachdem ihnen das über den Weg gelaufen und entwischt ist.
Bin auch den Weg gegangen, die Lernfähigkeit dieser Ameise als Ursache zu sehen.
Das was sie schon kennen bevorzugen sie.
Mir ist noch eine andere Begebenheit aufgefallen, je mehr Larven im Nest um so nachhaltiger gehen sie ihrer Beute nach und das darf dann auch was Unbekanntes sein.
Grüße Wolfgang
Ja, das stimmt, Wolfgang. Wenn sie viele hungrige Larven haben, werden die Arbeiterinnen risikobereiter. Und jagen agressiver und nachhaltiger. Darüber hab ich mich auch immer gefreut, wie intensiv und ausdauernd sie nach einer entflohenen oder verlorenen Beute suchen, mit welcher Verbissenheit sie dabei manchmal zu Werke gehen.
Und "schlau" sind sie allemal, wenn eine meiner Arbeiterinnen eine Beute beim Klettern auf einem Ast verloren hatte, suchte sie tatsächlich die verlorene Beute unterhalb des Ortes, an dem sie sie verloren hatte. Ich finde, dazu gehört schon einiges an Lernvermögen, Beobachtungs- und Auffassungsgabe. Die Ameisen wussten einfach um die Wirkung der Gravitation, sie wussten daher, wo sie zu suchen hatten. Dass solche Tiere mit der Erdanziehungskraft zurechtkommen, ist ihnen natürlich angeboren, dass sie aber zu wissen scheinen, wo sie Beute zu suchen haben, die sie beim Transport über Äste usw. verloren haben, wird ein Resultat von Erfahrung und Lernvermögen sein.
Mit den Myrmica-Giftzwergen kamen die apicalis aber eben überhaupt nicht zurecht. Das wird u.a. auch daran liegen, dass die apicalis, anders als manche andere Ponerinen, eben nicht gleich über jede andere Ameise herfallen und sie töten. Den apicalis schien es nur darum zu gehen, die Myrmica mit Drohgebärden in einer Art Kommentkampf einzuschüchtern und zu verscheuchen. Das funktionierte aber nicht, die Myrmica hatten dafür, anders als vllt. die Gigantiops, nicht die nötigen "Antennen", sie verstanden die gewaltlose "Gestik" der apicalis überhaupt nicht und fielen diese an. Es wäre wahrscheinlich für die apicalis ein Leichtes gewesen, die Myrmica einfach zu zerbeissen und zu zermalmen, sie taten es nicht, das war ein Fehler, der einigen dann das Leben kostete.
Andererseits waren diese apicalis durchaus auch Ameisenjäger unter gewissen Umständen.
Ich hatte einmal etliche Cataglyphis bicolor-Männchen aus einen Zuchtversuch, für die ich keine Verwendung mehr hatte. Die liess ich in meiner Biosphäre frei, ich dachte mir, da haben sie noch ein paar nette Tage. Aber so war es nicht, die apicalis jagten die Cataglyphis-Männchen wie die Furien und mit überraschender Ausdauer. Sie suchten überall fieberhaft nach den Männchen und hatten in kurzer Zeit fast alle weggefangen. Sie wurden gepackt und gestochen. Dann, wie üblich bei den apicalis, wurde die Beute meist kurz abgelegt und sich an Ort und Stelle ausgiebig geputzt, nicht ohne dabei immer wieder die Beute zu kontrollieren. Das Sichputzen konnte einige Minuten dauern, dann wurde die Beute ins Nest transportiert.
LG, Frank.
Frank,
kann deine Beobachtungen nur bestätigen und nichts mehr hinzufügen.Schön das Du immer so ausführlich und informativ antwortest
Heute habe ich im Hauptnest, welches einsehbar ist ,12 Männchen gezählt aber noch keine Weibchen.
Hab heute mal ein paar Bilder aus dem Inneren gemacht.
lg
roger
Das sieht genial aus, Roger, wunderschöne Pflanzen, ein herrliches Durcheinander... Tolle Farne, einfach ein faszinierender Anblick. Da fängt es mir wieder so richtig zu kribbeln an in den Fingern.
Hat schon was, ein grosses, so reich bepflanztes Becken.
LG, Frank.
Hallo!
Ich danke euch, vor allem Frank für die ausführlichen Erklärungen über das Zusammenleben zw. den apicalis und anderen Arten.
Ich hatte ja schon mal geschildert als ich zum Versuch Formica fusca Arbeiterinnen ins Terrarium gab. Diese hatten keine Chance und wurden sofort erbeutet. Oder letztes Jahr zur Schwärmzeit als dutzende Lasius niger Königinnen über die Terrasse liefen sammelte ich ein paar ein, auch diese wurden sofort erbeutet.
Deshalb dachte ich mir wenn ich nun eine doch nicht ganz günstige südamerikanische Camponotus dazu geselle wird es genauso enden und fand mich damit ab. Wär doch schade um die kleinen und natürlich auch ums Geld.
Das sie bei zunehmender Entfernung vom Nest ängstlicher werden kann ich mir durchaus vorstellen, allerdings in einem Terrarium mit einer Bodenfläche von knapp 0,75 m² beanspruchen sie die ganze Fläche und es gäbe kaum Platz für eine andere Art. Es gibt eigentlich keinen Winkel im Terra der nicht abgesucht und erkundet wird, neugierig wie sie eben sind.
Also ich bin etwas verunsichert ob ich es wagen soll oder nicht, auf der einen Seite würde ich gerne eine zweite Art im Tropenterrarium pflegen, auf der anderen Seite möchte ich keine 1-2 hundert Euro den apicalis zum Fraß vorwerfen.
LG, Jacky
Ich würde nach einer friedlichen und zugleich wehrhaften Art mit kleinen Völkern aus der Region suchen, Jacky, möglst. baumbewohnend. Also es sollte schon eine Art sein, die aus der Region stammt, aus der die apicalis stammen. Das funktioniert ja meist besser. Also um Gottes Willen keine asiatischen Myrmicaria oder so, auch weil deren Völker ja gross werden können.
Eine kleine Gigantiops-Kolonie wäre natürlich gut geeignet...;), aber da sieht es im Moment eng aus.
Aber trotzdem, da sollte schon was gehen, denke ich. Es sollte nur eben eine ruhige, defensive Art sein mit einen wirksamen, vllt. chem. Abwehrmechanismus, der den apicalis die Neugier etwas austreibt.
Ein Anruf bei Gerhard wäre vllt. zu empfehlen... Der kennt sich aus und hat sicher immer etwas da.
LG, Frank.
Hallo zusammen,
heute habe ich die apicalis beim Umzug einiger Puppen ins einsehbare Nest beobachten können, es wurde schon länger nicht mehr benutzt, aber sie haben wohl wieder gefallen dran gefunden.
Hier ein paar Bilder...
Hallo Roger,
ich bin fast platt, wieviele Puppen Deine Kolonie hat.
Die entwickeln sich ja wirklich prächtig!
Wie viele Grillendosen die wohl pro Woche leerfressen.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg mit dieser Kolonie.
LG, Heiko
Hallo Heiko,
ja die entwickeln sich richtig gut,aber es sterben in der Woche auch ca.5-8 Tiere.Das macht bei der Puppenanzahl wohl nix,komme auf dem Bild auf ca.100 Puppen.Ich war aber neugrig von wo Sie die Puppen umgelagert haben und hab mal nen Rindenstück im Becken hochgehoben wo ein Zweignest von Ihnen ist.Da drunter sah es genauso aus,unmengen an Puppen und Larven.Da werden wohl wieder viele Geschlechtstier drunter sein ,da ich momentan wieder viele Männchen im Becken habe und es noch mehr Zweignester gibt.
Verfüttere ca. 1 1/2 bis 2 Dosen gr. Heimchen in der Woche an alle Bewohner des Beckens,dazu kommen noch ein paar Schokoschaben ,die ich seit einiger Zeit züchte.Wenn es gut klappt mit den Schaben werde ich nur noch diese anbieten ,da mir das zirpen der Heimchen auf den Nerv geht und wehe es haut mal eine ab,die macht dich verrückt.
lg
roger
Hallo Roger,
das nervige Gezirpe mit den Heimchen kenne ich nur zu gut!
Vor allem entkommene und daher "einsame" Heimchen-Männer zirpen am lautesten.
Sie finden auch stets die Stelle, an die man besonderst schlecht rankommt.
2 Heimchendosen hört sich ja noch moderat an. Hätte da mehr erwartet.
Aber wer weiss, vielleicht brauchen sie auch bald drei Dosen pro Woche.
LG, Heiko
Kenn ich auch, Roger, die hauen mir auch ständig ab... Ist dann immer eine recht umständliche Jagd, vor allem, wenn so ein oller Grillenbock hinter der Heizung hockt und verträumt vor sich hin geigt. Aber irgendwann kriege ich sie alle...
Sieht wirklich toll aus bei den apicalis. Ich war auch immer erstaunt, wie willig und emsig die Brut augezogen haben.
Wie alt mag deine Kolonie jetzt eigtl. sein bzw. die Königin? Hast Du da einen ungefähren Überblick, wann sie eingesammelt wurde und ob es eine Jungkönigin war oder bereits eine Kolonie?
LG, Frank.
Kann mich da nur anschließen: wirklich tolle Brutenwicklung!
Da kannst du ja bald neue Zuchtversuche wagen Roger, wenn du magst.
Die Problematik mit den entkommenen Heimchen kenn ich auch noch sehr gut. Inzwischen werden die nach dem kaufen nur einmal gefüttert, können sich einen Tag die Bäuche vorschlagen und dann gehts ab in den Froster.
LG
Marcel
Hallo Frank,
viel weiss ich leider nicht über die Kolonie.
Habe Sie seit April 2009 und Sie wurde in Fr. Guyana gefangen,bei der Ankunft bei mir waren es die Königin mit ca 20 Arbeiterinnen.Hoffe die Kolonie hat noch ein paar Jahre vor sich,wenn man sieht wie lange eine Arbeiterin lebt bin ich mir sicher das ich noch eine lange Spass an ihnen haben werde.
lg
roger
Hier eine kleines Bilderupdate des apicalis Beckens.
Werden in dder Regel gerne als Xaximwürmer bezeichnet, wenn ich es recht deute.
Es wird mal wieder Zeit etwas von meinem Gemeinschaftsbecken zu berichten.
Phil und Marcel waren vor kurzem bei mir und wir konnten uns das Becken gemeinsam bei Tag und Nacht anschauen.Beide waren erstaunt wie Volkreich beide Camponotus Arten im den Becken zusammen mit den apicalis leben und ihre Nischen im Becken gefunden haben.Die rectangularis ist bei Tag sowie in der Nacht aktiv und sehr dominant den anderen Mitbewohner gegenüber und behaupten sich am Tag an jeder Futterstelle.Sie und die apicalis werden an bestimmten Stellen gefüttert ,damit auch jeder was abkriegt.Ab 20 Uhr kommen langsam die andere Camponotusart aus Ihren Verstecken,erst ein paar, aber sobald kein Licht mehr scheint,erlebt man in jeder Ecke des Beckens ein Riesen gewusel.Sie sind sehr schnell und gehen den Kontakten der beiden anderen aus dem Weg.Schon erstaunlich Ihre Volkstärke,da ich Sie nicht speziell füttere,Sie suchen sich im Becken die Abfälle und tote Ameisen .
Die apicalis machten mir ein bisschen sorgen,da ich in den letzten Monaten hunderte von Männchen im Becken hatte, die teils von rectangularis gejagt wurden.Die Arbeiterinnen wurden stets weniger und waren kaum noch aktiv.Nun scheint es wieder vorran zugehen es sind wieder ein paar Arbeiterinnen mehr unterwegs und auch eine Jungkönigin habe ich die Tage entdeckt.Ein Zweignest habe ich leicht geöffnet und konnte mir einen Überblick der Brut machen.Es ist alles vorhanden was eine Kolonie zum wachsen braucht,also sind meine Sorgen erstmal auf Eis gelegt.
Geschätzt Anzahl der Arbeiterinnen jeder grossen Kolonie ist immer schwer zusagen.Ich vermute das beide Camponotusarten so um die tausend und mehr Arbeiterinnen haben.Die apicalis vielleicht 100-150 Arbeiterinnen.
Nun ein paar Video´s.
lg
rog
Über die apicalis kann ich nur berichten ,da Sie sich in den hinteren Teil des Becken breitgemacht haben.So hab ich keine Möglichkeit gute Bilder zumachen.Aber es geht Ihnen gut,bei der Heimchen Fütterung alle zwei Tage,verputzen Sie um die 10 große Heimchen.Zuckerwasser wir nicht angenommen im Moment.
Was kann das bedeuten?
Die beiden Camponotusarten im Becken haben stark zugelegt.Die rectangularis haben die Nachtaktive Art aus dem oberen Teil vertrieben und sind stark in der Überzahl ,ich kann Sie garnicht mehr schätzen.Die Nachtaktiven sind ins alte apicalis Nest vom Frank gezogen,das alte gute Stück was das alles erleben darf.
Ich kann nur jedem ein Gemeinschaftsbecken empfehlen, das Verhalten unter den verschiedenen Arten ist besser wie Kino.
lg
rog
Hab mir jetzt mal Einblick in ein Zweignest der apicalis Kolonie verschafft und denke das doch alles in Ordnung bei Ihnen ist.Man sieht auf dem Fotos nicht alle Puppen, im hinterem Bereich lagen auch noch eine Menge.Ich finde apicalis haben richtig schöne Puppen.In einem weiteren konnte ich Eier und Larven entdecken habe es aber schnell wieder verschlossen ,da es zuviel Arbeiterinnen waren und ich vergessen hatte die Handschuhe anzuziehen.
Bei den nachtaktive Camponotus läuft es auch richtig gut ,Sie haben ihr Nest direkt an der Aussenscheibe mit Heizung,die auf 30 Grad eingetellt ist.
Leider habe ich keine Nesteinsicht von den rectangularis, Sie haben sich in jedes Holzstück eingenistet.
lg
rog
Hallo zusammen,
die Außenaktivität der apicalis hat in den letzten Monaten weiter stark abgenommen, hab jetzt über einen Monat fast kaum noch welche gesehen. Da kam meine Sorge das es der Kolonie schlecht geht wieder hoch, wäre ja auch kein Wunder in meinen Augen, da die rectangularis so in der Überzahl sind, dass Sie jeder Art große Probleme bereiten könnten. Hätte niemals gedacht, dass die kleinen knuffigen roten Ameisen so einnehmend sein könnten und jedes Futtertier und Zuckerwasserschale beschlagnahmen. Weiss gar nicht wie das noch weitergehen soll. Bei den nachtaktiven Camponotus hab ich ja weiterhin Nesteinblick und Ihnen geht es wirklich gut, wie Sie an Futter kommen ist mir ein Rätsel, da Sie sich kaum in die Nähe der rectangularis trauen. Aber die Kolonie zeigt Nachts wieder wie groß Sie doch ist, zum Glück sind dann nicht ganz soviel rectangularis unterwegs und Sie können das Becken durchstöbern.
Nun zu den apicalis, beim füttern konnte ich ab und an eine apicalis im Becken rumlaufen sehen. Gab Ihr dann auch direkt ein Heimchen mit der Pinzette, damit Sie direkt was verwertbares für die Kolonie hat. Am Zuckerwasser habe ich Sie bestimmt schon 3 Monate nicht mehr gesehen. Klar die Zeit wo das Becken alleine für sich da steht ohne Beobachter ist groß und so glaub ich schon das Sie dran genascht haben. Zur selben Zeit habe ich die Beleuchtung im Becken von 150 Watt auf 80 Watt reduziert und den Standort vom warmen Wohnzimmer in die kühlere Küche gewechselt. Vielleicht ist das ja ein Grund warum Sie nicht mehr so aktiv sind, nun habe ich mal wieder die 150 Watt reingeschraubt. Aber der Bodenbereich erwärmt sich auf max. 21 Grad, so das ich über eine Heizmatte nachdenke.
Hab mir dann heute nochmal intensiv die Koloniegröße angeschaut und wirklich jeden Ast hoch gehoben. War überrascht, die für mich sorgenbereitende Kolonie war fast unter jedem Ast mit mehreren Ameisen vorhanden und der Boden zum nächsten Ast weiträumig untertunnelt, so das mehrere diesen gleichzeitig benutzen können. Und Platz hab ich im Boden ja wirklich und so schätze ich die Kolonie auf ca.150-200 Ameisen.
Werde jetzt die Temperatur im Bodenbereich erhöhen und hoffe Sie finden zur alten Stärke.
lg
rog
Hi Roger,
Scheinen ja echt super Tiere zu sein und du hast ja bisher einen super Bericht geführt.
Gemeischaftsbecken sind ja wirklich klasse.
Ich wünsche dir viel Glück mit den Pachys.
Grüße Nils
Hallo Rog,
ja die knuffigen Camponotus cf. rectangularis. Ihr Aussehen und die recht gemütliche Fortbewegung, sowie die Zurückhaltung gegenüber dem Halter: täuschen über ihre Dominanz anderen Arten gegenüber hinweg. Wir hatten es ja schon mal am Telefon davon: die besetzen nicht nur die Futterstellen effektiv, sondern auch die Nestausgänge anderer Arten und kesseln sie so regelrecht in ihren Nestern ein.
Schön das es deiner P. apicalis - Kolonie scheinbar doch recht gut geht.
LG
Marcel
Hallo zusammen,
habe mich nun entschlossen die apicalis und rectangularis zu trennen.Bei einer weiteren Kontrolle beim einem apicalis Nest,liefen zwei Arbeiterinnen zur einer grösseren Ansammlung von rectangularis ca.150 Tiere knabberten an einem Heimchen.Die apicalis überlebten diese Begegnung nicht und starben innerhalb von einer Minute.
Die apicalis einfach ausbuddeln wird wohl nicht gehen,weil ich es vermeiden möchte das mir noch mehr Arbeiterinnen durch eine Neststörung sterben werden.
Also kommen erst die rectangularis und die nachtaktiven Camponotus raus,was mich wohl einige Zeit und Nerven kosten wird.Aber dies ist es mir mehr als Wert.
Hab mir ein zweites Großes Becken besorgt, in den ich die rectangularis umsiedeln werde und anschließend separiere ich die apicalis.
Werde das Becken von Grundauf neu gestalten und mir noch überlegen welche Art dort einziehen wird,vielleicht heisst das auch sich von einer Art zutrennen.
Werde das ganze mal mit ein paar Bildern festhalten und Euch berichten.
lg
rog
Hallo zusammen, Hallo Rog,
beim spontanen Treffen neulich in Köln sind auch ein paar Bilder der Pachycondyla apicalis entstanden. Eines davon war ja schon im Bild des Tages - Thread zu sehen. Habs nun endlich mal auf die Reihe bekommen, die restlichen auf Forengröße zu schrumpfen und hochzuladen. Leider waren die Bedingungen nicht ideal zum Fotos schießen, da das Becken der P. apicalis gerade umgebaut wurde und die Tiere somit in einer Übergangsbox waren. Hoffe sie gefallen trotzdem.
@ Roger
Bin mal so frei das direkt hier bei dir rein zu posten, sind ja deine schönen Tiere. Falls dus getrennt haben möchtest, sag Bescheid.
Und klick:
LG
Marcel
Hallo Marcel,
danke für die schönen Bilder,die dürfen natürlich hier im Bericht bleiben.
So das neue Becken ist nun fertig und heute Abend kommen die ersten Ameisen rein.
Erste Bilder und ein kleiner Baubericht folgen dann die Tage.
lg
rog
Hallo Rog,
danke fürs Lob. Freu mich schon auf den Baubericht. Schön das dein Terra nun nach allem Aufwand fertig ist.
LG
Marcel
Hallo,
Super Fotos hast du da gemacht
Schein ja ein gutes Treffen gewesen zu sein.
Grüße Nils
Für einen Baubericht fehlt mir noch etwas die Zeit ,aber hier schon mal ein Foto vom fertigem Becken.Ein paar Pflanzen fehlen noch aber da hilft mir der Marcel(tuffi) noch aus.
Eingezogen sind bis jetzt Polyrhachis sp.,Polyhrachis australis,Camponotus sericeus,Camponotus xiangban,Myrmicaria sp.(baumbewohnende Art).
Morgen werden die Pachycondyla apicalis und die Tage drauf die Camponotus singularis noch einziehen.
Momentan befeuchte ich noch mit dem Nebler, aber Marcel schickt mir noch alles zu was ich für eine Beregnungsanlage brauche.
Damit auch alles schön grün wird.
lg
rog
Hallo Roger,
gibt eigentlich nicht viel zu sagen, außer: Sieht spitze aus
Hast es sehr schön eingerichtet, bin gespannt wie es aussieht wenn es ein wenig zugewachsen ist.
Grüße
Hallo zuzsammen,
hab jetzt zum zweitenmal versucht einen Baubericht des Beckens einzustellen doch jedes mal ist mein PC abgeschmiert und ne Stunde Arbeit ist dahin.Werde ihn jetzt auf Word vorschreiben und dann einsetzen.
Die apicalis sind vor ca. vier Wochen eingezogen,beim Umzug konnte ich an die 150-180 Arbeiterinnen ,30 Eier und Larven zählen und nur eine Puppe.Sie haben schnell alle vier Ytongnester besetzt und sind dabei mit den C.sericeus aneinander geraten so dass ich diese aus dem Becken nehmen musste.Auch die C.xiangban habe ich erstmal wieder rausgeholt bis sich die apicalis beruhigt haben.Lass die beiden Kolonien erstmal grösser werden und die apicalis sich im neuen Becken einleben.
Den apicalis scheint das Becken zugefallen Sie sind sehr aktiv und haben unzählige Eier und Larven,kann leider nur in einer Kammer anständige Bilder machen.Aber man kann auch in anderen Kammer viele weisse Stellen mit Eiern oder Larven erkennen.
lg
rog
Hallo zusammen,
da ich den Baubericht des Beckens hier noch nicht zustande gebracht habe,werde ich das in einen neuen Thread meiner zwei neuen Gemeinschaftsbecken nachholen.
Es gibt nicht viel was ich über die apicalis berichten kann,es werden immer mehr und keine andere Art wird mehr geduldet.
Drei verschiedene Polyrhachis Arten war und sind noch im Becken jedoch nur noch in geringer Volkstärke.
Camponotus Art gibt es auch nicht mehr,die musste ich vorsorglich aus dem Becken nehmen.
Die apicalis haben jetzt die überhand genommen und die Kolonie ist richtig Aggressiv anderen Arten gegenüber.
Denke die Koloniegröße liegt bei 400-500 Arbeiterinnen.
Hier noch ein Foto vom Becken.Die Bepflanzung macht mir richtig Spass überall an der Rückwand wachsen Moose und Co.
lg
rog