Hi Frank,
vielen Dank!
Ja, das Wohlbefinden und die Sicherheit in all ihrer Einfachheit, stetigen Bereitschaft und Zuverlässigkeit nach nur wenigen Knöpfedrücken mal easy frei Hand ein Bild geschossen...naja es gehört zwar jetzt nicht komplett der Vergangenheit an, aber ich werde mich umstellen müssen das ist "leider" Fakt.
Die Canon EOS 600D wird sogar in vielen Tests als "Einsteigermodell" beschrieben das ist ja auch vollkommen klar, da Canon auch auf einfache Menüführung wert legt und natürlich auch die Automatikgeschichten anbietet. Jedoch wird sie auch als Amateur-Einsteiger DSLR betitelt. Was es wohl damit auf sich hat? Ich denke nicht das hier auf die Bedienbarkeit oder Haptik der Kamera gezielt wird, eher ist hier der Vergleich zu den richtigen Spiegelreflexkameras gemeint. Die ja nun wesentlich mehr Erfahrung und Kenntnisse vorraussetzen. Das tut ein Bisschen gut und nimmt einem auch ein wenig die Angst, was die Bedienung und aber auch das Verständnis der Fotografie angeht, mit den bereits angesprochenen Angstwörtern wie, Verschlusszeiten, Blendenöffnung und was es nicht alles gibt.
Was ich jetzt aber noch nicht ganz nachvollziehen konnte ist, Du schreibst Du hättest gerne ein kompaktes System, aber eine Systemkamera bietet in dem Sinne doch auch nicht mehr Komfort als eine DSLR. Die Systemkamera benötigt die gleichen Komponenten wie Objektive und z.B. einen externen Blitz. Wobei da die Systemkameras einen großen Nachteil aufweisen, denen fehlt nämlich der Blitzschuh!!!
Einen extra Blitz aufstecken ist somit nicht drin und die eingebauten Blitze reichen wohl nicht wirklich weit, sind natürlich auch nicht raumausfüllend etc. Mir sagte man es sei eigentlich Kinderspielzeug und die Technik sei den teuren Preis nicht wert, vergleicht man diese mit einer Preisnahen DSLR.
Das Makroobjektiv für die Sony kostet nur 250€, bei mir reicht mal wieder das Wissen nicht aus warum dieses satte 150€ günstiger ist, als was ich mir jetzt für die Canon geholt habe, welches vor kurzen auch noch weitaus teurer war, weil es nun schon länger auf dem Markt ist hat es schon wieder an Preis verloren. Das Sony Objektiv hingegen ist frisch auf dem Markt. Da muss es einfach qualitativ Abstriche geben, das kann ich mir anders nicht vorstellen.
Grad mal geschaut, man muss näher am Objekt arbeiten, deswegen ist es wohl auch günstiger.
(Diese Zahlen ich bin da völlig überfordert, wer sich auskennt lacht sich jetzt bestimmt ins Fäustchen)
So wie mir scheint hat die Systemkamera noch nicht ganz ihren Platz gefunden, es steckt wohl noch alles in den Kinderschuhn. Vergleichbar mit einem 3D Fernseher. Ich habe mir vor gut einem Jahr einen 3D Fladdy gekauft, ne morz Kiste im High end Bildbereich für richtig Schotter. Dieser hält immer noch mit allen neuen Fernsehern mit, jedoch wird es in naher Zukunft wieder etwas geben, was die aktuelle Technik in den Schatten stellt und ich denke bei den Systemkameras wird es bald soweit sein, ganz Rund ist die Sache da in meinen Augen noch nicht. Ich bin dem sehr skeptisch gegenüber.
Eine richtige DSLR hingegen wird ihre Marktberechtigung, so sehe ich das zumindest, weitaus länger halten und ich denke auch, das der Gebrauchtmarkt hier wesentlich größer ist. Was für mich evtl. in Zukunft wichtig sein kann.
Mir klingt auch immer noch der Satz von dem Verkäufer in meinen Ohren:
Als Verkäufer muss ich ihnen die Sony NEX 5N anbieten.
Aber als Fotograf rate ich ihnen direkt wieder davon ab.
Das war ein ehrliches Statement. Ich denke es gibt viele Leute die, die Systemkameras kaufen keine Frage, aber ich denke ebenfalls ganz stark, das aus diesen Käufern eine große Zielgruppe für die DSLR's besteht. Quasi der nächste Schritt!
Den überspringe ich, weil ich weiß ich würde nach der Systemkamera eine DSLR holen, man entwickelt sich nun mal weiter, ich zumindest habe das bei der Fotografie bemerkt.
Für mich sprach zu viel gegen die Systemkamera, die Preisgestaltung ist einfach zu nah an den DSLR's dran, den Kick kann man sich dann denke ich schon noch geben. Kompakter ist das System letztendlich auch nicht, so sehe ich das zumindest.
Was mir bis jetzt fehlt ist das Wissen über die Makrofähigkeit bei den Bridgekameras. Was hat sich da in den letzten 5 Jahren getan. Ich denke auch eine ganze Menge! Ich war sogar schon so weit und das ist auch kein Spaß, ich bin zu dem Verkäufer (Mitte 20, privat Fotografierte er nicht, er verkaufte tatsächlich nur an gelesenes Wissen, für mich also höchste Vorsicht, ein reiner Fachidiot) hin und habe gesagt, ich kaufe von mir aus diese Bridgekamera (der Verkäufer hatte mir von einer DSLR wirklich abgeraten und meinte eine Bridgekamera kann unkomplizierter vergleichbare Makros machen) und teste sie zu Hause und vergleiche dort mit meiner aktuellen. Kann ja sein das die Ergebnisse mehr oder weniger gleich gut (schlecht) sind. Dann hätte ich das Geld mehr oder weniger zum Fenster rausgeschmissen. Daraufhin sagte er, man könne nur, ich glaube unter 10 Fotos machen, die man dann wieder löschen kann, mehr geht nicht und eine Kamera die schon Fotoklicks zu verzeichnen hat, kann man nicht mehr als Neuware verkaufen. Das war verständlich also viel das auch ins Wasser, was ich sehr schade fand, weil das wäre die praktische Erfahrung gewesen, die mich von (einer) der Bridgekamera überzeugt hätte oder halt eben nicht.
Im gleichen Laden, anderer Verkäufer, der auch privat fotografiert sagte mir den Spruch zu den Systemkameras und sagte mir das sein Kollege keine Ahnung habe, da der auch nicht selber fotografiert. Er sagte auch das ein Datenblatt nur die Kamera beschreibt aber man sich aufgrund eines Datenblattes nie wirklich ein "Bild" von einem Foto dieser Kamera machen kann, das sind dann doch mehr oder weniger zwei verschiedene paar Schuhe.
Au man ich schreib zu viel....also was ich sagen will ist: Ich habe lieber etwas mehr bezahlt um nicht in naher Zukunft enttäuscht zu werden. Wenn ich von der DSLR enttäuscht bin dann liegt es an mir, die Technik für gute Fotos ist vorhanden. Ich brauche mir keinen Vorwurf machen das ich evtl. einen Zwischenschritt gewählt habe, der nach hinten raus gar nicht nötig gewesen wäre.
Meiner Meinung nach Frank, suchst Du eigentlich eine gute Bridgekamera auf Grund des Komforts hinsichtlich alles Kompakt in einem zu haben, würdest aber den Kompromiss mit dem Objektivwechsel einer Systemkamera aufgrund evtl. besserer Fotos in Kauf nehmen. Wenn Du aber schon so weit bist, kannst Du auch einen guten Hunderter drauflegen und Dir eine DSLR holen und wie ich, für evtl. geländeschwierige Ausflüge die "Alte" mitschleppen. Indoor zumindest, bist Du dann voll abgesichert outdoor musst evtl. mal einen Kompromiss eingehen, der Dich auf Dein aktuelles Equipment beschränkt...denke das ist doch zu stämmen oder?
Ich persönlich sehe das so

Das Betrachten der "Probleme" aus diesem Blickwinkel festigten noch einmal meine Kaufentscheidung.
Und wie geschrieben nach all dem Grüblen und dem ganzen hin und her, freue ich mich jetzt riesig auf diese Knippsbox und frage mich, warum habe ich das nicht von Anfang an so gemacht.
LG Stevie
Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.