*Ophthalmopone (Pachycondyla) hottentota - Haltungsbericht

  • Hallo zusammen,


    es ist leider viel Zeit vergangen seitdem ich das letzte Mal einen Haltungsbericht aktiv geführt oder grundsätzlich mal aktualisiert habe. Daher habe ich lange überlegt, ob ich diesen hier überhaupt starten soll. Zumal es doch sehr unsicher ist, wie sich diese schönen Ameisen in meiner Obhut entwickeln werden. Weiters zu den Gründen dafür könnt ihr dem Bericht entnehmen.
    Dennoch erschien es mir sinnvoll die ersten Erfahrungen mit ihnen hier nieder zu schreiben und die Entwicklung der Gruppe die ich pflege zu dokumentieren. Ein passendes Diskussionsthema findet ihr hier: Klick mich!


    Ich hoffe natürlich, dass es auch weiterhin etwas zu berichten gibt und die Haltung von Ophthalmopone (Pachycondyla) hottentota kein abruptes Ende findet ...



    Vorwort
    Besonders hervor sticht bei dieser Art der Gattung Ophthalmopone nicht nur das Aussehen, sondern auch das Habitat in dem sie vornehmlich anzutreffen sind. Sie bewohnen die offenen Ebenen der Karoo, einer Halbwüstenlandschaft in Südafrika. Sie sind dort zeitweise ziemlich hohen Temperaturen ausgesetzt und müssen auch mit langanhaltender Trockenheit zurecht kommen.


    [Blocked Image: http://www.wetteronline.de/?pid=p_rueckblick_climatediagram&src=rueckblick/vermarktung/wom/de/p_rueckblick_climatediagram/temperatur/klimadiagramm-68727-beaufort-west-temperatur.gif]
    Quelle: WetterOnline


    In Bereichen mit niedriger Vegetation, welche von Gräsern und sukkulenten Bodendeckern geprägt sind, sieht man Ophthalmopone (Pachycondyla) hottentota oft umher flitzen. Nicht nur ihre Färbung sondern auch das hohe Tempo mit dem sie unterwegs sind, macht sie zu einer sehr auffälligen Art. Zudem weichen sie Bewegungen in ihrer Umgebung sehr geschickt aus. Sie scheinen sich dabei sowohl durch Erschütterungen aber auch durch ihr recht gutes Sehvermögen leiten zu lassen. Sie verhalten sich allgemein wenig aggressiv und ergriffen bei Störung meist direkt die Flucht.


    Relativ selten konnte man sie beim Beuteerwerb oder dem Transport von Nahrung beobachten. Vermutlich weil die einzeln furagierenden Arbeiterinnen immer sehr schnell aus dem Blickfeld verschwanden und die Beobachtung im Freiland daher eher einer Reihe von Momentaufnahmen glich. Nester ließen sich grundsätzlich schwer ausmachen, da die Tiere ihre Außenaktivitäten bei der geringsten Störung einstellten und keine Aktivität an (potenziellen) Nesteingängen zu verzeichnen war. Gelegentlich stolperte man auf oberflächliche Kammern unter Steinen in denen offenbar die Hitze zur Lagerung der Puppen und auch des Mülls ausgenutzt wird.
    Eingelagert und vermutlich auch lebend erbeutet wurden hauptsächlich Termiten. An feuchten Tagen wurden Grasschneidetermiten oft aktiv und tummelten sich auf der Oberfläche. Diese Phasen wurden natürlich auch von Ophthalmopone (Pachycondyla) hottentota ausgenutzt. Ob Termiten aber allgemein die bevorzugte Beute dieser Art sind, bleibt natürlich fraglich.


    Ihre Vorliebe in steinigem Grund zu nisten und offenbar auch Zweignester anzulegen, machte das Unterfangen nicht gerade leichter, aber zumindest eine doch hoffentlich vollständige Gruppe dieser schönen und interessanten Art hat es zu mir geschafft. Vollständig deshalb, weil nur ergatoide Königinnen in den Kolonien existieren und diese sich äußerlich nicht von einfachen Arbeiterinnen unterscheiden lassen.


    Es heißt also Daumen drücken, auch wenn ich durch den bisherigen Verlauf durchaus optimistisch bin :thumbup:



    Taxonomie
    Unterfamilie: Ponerinae
    Gattung: Ophthalmopone Forel, 1890
    Art: Ophthalmopone hottentota Emery, 1886


    Eintrag bei The Ants of Africa: Klick mich!
    Eintrag bei HOL: Klick mich!
    Eintrag bei AW: Klick mich!


    Allgemeines
    Heimat: Südafrika
    Habitat: Halbwüste, sandig-lehmiger Boden, oft mit Steinen durchsetzt, mit typischer Vegetation
    Kolonie: Reproduktion durch Gamergaten
    Koloniegröße: ca. 100-200 Tiere
    Gründung: -
    Arbeiterinnen: monomorph
    Nestbau: Nistet auf offener Fläche, Erdnester in steinigem Boden, gelegentlich wird Hitze unter Steinen ausgenutzt
    Nahrung: Zoophagie, offenbar vornehmlich Termiten (ausschließlich Insekten in der Haltung)
    Winterruhe: -
    Ruhephase: Juni bis Ende August, Temperaturen nachts bis (+)7 °C, tagsüber bis 20 °C
    Schwarmflug: -


    Aussehen
    Arbeiterin/Königin: schwarz bis braun mit silbriger, metallisch glänzender Pubeszenz
    Männchen: Färbung wie Arbeiterin/Königin, deutlich kleinerer Kopf, bräunliche Fühler, anders geformter Gaster


    Größe
    Arbeiterin: ca. 11-12 mm
    Männchen: ca. 10-11 mm

  • Wie ich schon geschrieben habe, viel mir die Entscheidung einen Bericht zu starten nicht leicht. Dabei spielte der Unsicherheitsfaktor eine große Rolle. Habe ich eine Gamergate dazwischen sitzen oder nicht?! Die Zeit wird zeigen, wie sie sich entwickeln und was aus der bereits vorhandenen Brut wird.



    (Nesteinblick - 10.02.2014)


    Erst nach dem ich gestern die ersten kleinen Larven entdeckt habe, entschloss ich mich final dazu einen kleinen Bericht zu schreiben. Bis heute wurden ca. 30-40 Eier gelegt und ich konnte nun ca. 10 kleinste Larven ausmachen. Die ersten Eier tauchten um den 05.02. auf, so dass die Entwicklung vom Ei zur Larve bei aktuell 28-32 °C knapp zwei Wochen dauern dürfte. Mal sehen wie schnell sie wachsen :)



    (Nesteinblick - 17.02.2014)


    Angeboten wurde es zwar schon diverse Male, aber an Zuckerwasser zeigten sie bislang noch nie Interesse. Nahrung nehmen sie dafür reichlich in Form von Schaben auf und der Bedarf wird nun vermutlich noch deutlich ansteigen. Sie sind nicht gerade wilde Jäger und begutachten potenzielle Beute eingehend bevor sie sich an ihr zu schaffen machen. Oft flitzen sie aufgeregt hin und her und schrecken mehrmals zurück bevor andere Arbeiterinnen zur Hilfe kommen. Abtransportiert wird die Beute aber für gewöhnlich nur von einem einzelnen Tier.



    Bislang macht sich diese kleine Gruppe von ca. 30-40 Tieren sehr gut. Sie haben sich scheinbar umgehend in ihrer neuen Behausung eingelebt und schon kurz Zeit später mit der Eiablage begonnen. Dies ist leider bei einer anderen, etwas größeren Gruppe nicht der Fall :thumbdown: Es bestätigt mich allerdings in der Annahme, dass ich mit der hier beschriebenen Gruppe eventuell Glück haben könnte.


    Aktueller Stand: 30-40 Tiere, ca. 10 Larven und ca. 30 Eier

  • Heute gibt es von mir nur ein kleines Update, da sich zwischenzeitlich eigentlich nicht besonders viel getan hat. Die Entwicklung der ersten Larven schreitet voran und sie haben schon gut an Größe gewonnen. Folgendes Bild zeigt die aktuell größten Larven.



    (Nesteinblick - 07.03.2014)


    Es sind etwas mehr als zwei Wochen vergangen und aktuell deutlich weniger Eier vorhanden. Die Kolonie scheint mit der aktuell vorhandenen Brut recht ausgelastet zu sein. Ich füttere generell etwas zu viel bei ihnen, so dass doch einige Reste übrig bleiben. Dennoch scheinen sie nicht weiter Eier zu legen und sich stattdessen voll und ganz um die Aufzucht der Larven zu kümmern.



    (Nesteinblick - 07.03.2014)


    Die Gruppe entwickelt sich jedenfalls weiterhin sehr gut. Leider wird es mit der Zet nicht einfacher die Kolonie innerhalb des RG zu fotografieren. Dadurch dass nun leider auch die Pappe leicht angefangen hat zu schimmeln, werden sie aber eh bald umziehen müssen.
    Es dürften aktuell ca. 30 Larven in verschiedensten Größen und 5-10 Eier vorhanden sein. Die Temperaturen liegen unverändert bei ca. 28-32 °C und als Nahrung erhalten sie von mir ausschließlich frisch getötete Schaben.



    (Nestüberblick - 07.03.2014)


    Aktueller Stand: 30-40 Tiere, ca. 30 Larven und ca. 5-10 Eier

  • Eine weitere Woche ist vergangen und es gibt Erfreuliches zu berichten... die erste Larve hat sich verpuppt :D



    (Nesteinblick - 15.03.2014)


    Eier kann ich aktuell kaum noch ausfindig machen, aber dafür sind einige der Larven bereits deutlich gewachsen. Vermutlich wird es in ca. einer Woche weitere Puppen geben und es bleibt nur noch zu hoffen, dass aus diesen dann auch Arbeiterinnen schlüpfen werden.



    (Nesteinblick - 15.03.2014)


    Leider sind zwischenzeitlich ca. 5 Arbeiterinnen verstorben. Hierfür gab es offenbar keinen besonderen Grund, da sich die Tiere sonst völlig unauffällig verhalten und keinerlei Anzeichen von Stress zeigen. Vermutlich waren es einfach altersbedingte Verluste, aber leider ist eine Überprüfung darauf, ob eine Gamergate unter den Toten ist, nicht einfach zu bewerkstelligen.
    Die Anzahl der Larven ist ebenfalls ein wenig zurück gegangen, so dass aktuell ca. 25 Larven hauptsächlich mittlerer Größe vorhanden sind. Die Temperaturen liegen aktuell etwas tiefer, da bei uns die Heizung abgeschaltet wurde und ich die Temperaturen eher langsam wieder nach oben drehe. Sie liegt daher im Mittel bei ca. 26 °C, wobei den Tieren im Behälter lokal auch bis zu 29 °C zur Verfügung stehen. Die Puppe wird daher gerne außerhalb des Nestes gelagert und nur bei Störung eilig wieder dorthin zurück geschleppt.
    Sie erhalten immer noch Schaben als Hauptfutter, aber auch Ofenfischchen biete ich aktuell testweise an, da Tuffi mir freundlicher Weise einen großen Ansatz zur Verfügung gestellt hat :thumbup:


    Aktueller Stand: 30-35 Tiere, 1 Puppe, ca. 25 Larven und ca. 5 Eier

  • Leider schaffe ich es erst heute euch ein kleines Update zu geben. Die folgenden Bilder wurden bereits vor ein paar Tagen aufgenommen.



    (Nesteinblick - 26.03.2014)


    Es sind nun also weitere zwei Wochen vergangen und wie man sieht sind weitere Puppen hinzugekommen. Es sind aktuelle kaum Eier oder Larven vorhanden, aber weitere Verluste hat es glücklicherweise nicht mehr gegeben. Nun warte ich gespannt darauf, dass die erste Puppe schlüpft und sich zeigt, ob weitere Arbeiterinnen oder doch nur Männchen schlüpfen. Leider kann ich bei dieser Art noch nicht von der Form der Puppen her einen Tipp abgeben. Es bleibt also spannend...


    Die Temperaturen liegen mittlerweile bei den gewünschten 28-30 °C und die Brut wird nicht mehr außerhalb des Nests gelagert. Die Nahrung besteht immer noch aus Schaben und Ofenfischchen, da beides sehr gerne angenommen wird. Zwar biete ich immer noch gelegentlich Zuckerwasser an, aber ich habe noch nie Tiere daran gesehen. Wenn dann machen sie sich beim Napf zu schaffen; attackieren diesen, drehen ihn um oder bedecken die Flüssigkeit mit Sand oder Steinchen.


    Aktueller Stand: 30-35 Tiere, 6 Puppen, ca. 5 Larven und 2-3 Eier

  • So, heute gibt es dann auch mal wieder ein kleines Update zum Stand der Dinge bei dieser kleinen Ophthalmopone (Pachycondyla) hottentota Kolonie. Man darf nun ruhig von Kolonie sprechen, denn soweit ich es beobachten konnte, sind mittlerweile aus allen vorhandenen Puppen Arbeiterinnen hervorgegangen :thumbup:


    Männchen habe ich zu keiner Zeit vorgefunden, aber leider ist aktuell auch kaum noch Brut vorhanden. Die vor einem Monat noch vorhandenen Larven haben sich zum Großteil verpuppt und sind vor ca. einer Woche geschlüpft. Die Puppenruhe liegt bei ca. 21 Tagen, wobei dies durch erwähnten Temperaturschwankungen nur einen grob überschlagenen Mittelwert darstellt.
    Vor fünf Tagen habe ich nun auch endlich mal wieder ein Ei und eine frisch geschlüpfte Larve entdeckt. Das Ei aus dem letztere hervorgegangen ist, habe ich scheinbar auf dem sandigen Untergrund übersehen. Eventuell "versteckt" sich auch noch weitere Brut vor mir, aber es geht auf jeden Fall weiter voran. Leider habe ich zwischenzeitlich auch nochmals zwei Tiere tot aus dem Behälter geholt, aber ich gehe davon, dass es sich um natürliche Verluste handelt und hoffe, dass nun bald wieder ein neuer Schwung Eier gelegt wird.


    Aktueller Stand: 35-40 Tiere, 2-3 Larven und 1 Ei

  • Aus gegebenem Anlass liefere ich heute einen kleinen Nachtrag zur Entwicklung der Ophthalmopone (Pachycondyla) hottentota, denn während es bei dieser Gruppe aktuell weniger Brut gibt und auch kaum neue Eier gelegt werden, wurden nun bei einer anderen Gruppe der gleichen Größe etliche Eier gelegt und es sind auch schon einige Kleinstlarven geschlüpft.
    Eigenartiger Weise hat es sich anfangs andersherum verhalten und die zweite Gruppe hatte lediglich wenige Eier gelegt, was am Ende in nur einer Puppe resultierte. Diese entwickelte sich aber nicht vollständig und wurde irgendwann entsorgt.


    Da sich die zweite Gruppe nun plötzlich wieder im "Aufschwung" befindet, werde ich nun dazu übergehen und über die Entwicklung der beiden genannten Gruppen berichten. Auch habe ich noch einen interessanten Artikel unter dem alten Gattungsnamen Ophthalmopone gefunden, welcher mir zumindest Mut macht, dass auch in der zweiten Gruppe eine Gamergate existiert.


    Quote

    Peeters, Cp; Crewe, Rm, 1985: Queenlessness and reproductive differentiation in Ophthalmopone hottentota. South African journal of zoology 20(4): 268


    Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es mit beiden weitergeht. Beim nächsten Update gibt es dann auch wieder mal ein paar Bilder ;)


    Aktueller Stand - Gruppe 1: 35-40 Tiere, 3-5 Larven und ca. 5 Eier
    Aktueller Stand - Gruppe 2: 35-40 Tiere, 5-10 Larven und 20-30 Eier

  • Heute gibt es ein weiteres kleines Update zum aktuellen Stand.


    Es verhält sich immer noch so, dass die erste Gruppe nicht mehr so ganz bei der Sache zu sein scheint. Woran es liegt, kann ich leider nicht wirklich sagen, aber es wurden zumindest nochmals ein paar weitere Eier gelegt. Es wird sich wohl bald zeigen, ob dies der Beginn eines weiteren Schwungs an Brut ist oder ob sie grundsätzlich weniger aufziehen als zuvor.


    Die zweite Gruppe gibt nun ordentlich Gas und zieht fleißig Brut auf. Es wurden weitere Eier gelegt und auch neue kleine Larven konnte ich ausfindig machen. Die Aktuelle Entwicklung macht mir natürlich Freude, auch wenn ich etwas Sorge um die andere Gruppe habe. Ich hoffe natürlich, dass sie sich bald wieder sammelt und auch neue Larven auftauchen.


    Hier noch zwei Bilder aus dem Nest von Gruppe 2.



    Aktueller Stand - Gruppe 1: 35-40 Tiere, ca. 5 Larven und ca. 10 Eier
    Aktueller Stand - Gruppe 2: 35-40 Tiere, ca. 10-15 Larven und ca. 40 Eier

  • Lang, lang ist es her und deshalb heute mal ein weiteres Update zu den beiden gehaltenen Gruppen dieser Art, welche mit der Arbeit von Chris Schmidt und Steve Shattuck sinnvoller Weise wieder ihren alten Namen Ophthalmopone hottentota erhalten hat. Diesen habe ich an entsprechenden Stellen im Bericht angepasst, um dieser Änderung gerecht zu werden.


    Den Tieren geht es soweit gut, aber mir macht es Sorgen, dass die Gruppen nicht wachsen sondern ihre Größe eher auf ca. 30 bis 35 Tiere gesunken ist. Es werden schubartig große Mengen an Eiern gelegt, aber am Ende des Entwicklungszyklus resultierte dies bislang in lediglich 1-3 Puppen. Dieser Zuwachs kompensierte daher bisweilen nicht unbedingt die Verluste, wobei dies vielleicht auch nur ein vorübergehender Zustand ist, denn eigentlich dürften die einzelnen Individuen relativ langlebig sein.
    Eventuell ausschlaggebend für die bisherigen Verluste könnte auch sein, dass Zuckerwasser vollständig verweigert wird. Auch an Honigwasser bestand keinerlei Interesse. Nur der Napf wird attackiert und dann letztendlich vergraben. Einige weitere Lösungen mit Rohrzucker, Agavensaft und auch Obst werde ich bald mal austesten, aber eigentlich hat Zuckerwasser meiner Erfahrung nach die höchste Akzeptanz, so dass ich mir wenig Hoffnungen mache. Zwar ist auch Ophthalmopone (Pachycondyla) hottentota eine Termitenjägerin, aber Schaben wurden bislang sehr gut angenommen und verwertet, so dass ich nicht vermute, dass durch diese "Schabendiät" in der Haltung irgendwelche ungünstigen Nebeneffekte auftreten.
    Die letzte Fehlerquelle die mir in den Sinn kommt, ist das Nest selbst. Zwar hatte Sven mich direkt darauf hingewiesen, dass eine Haltung im RG eher suboptimal sein könnte, hatte ich die recht ordentlichen Brutmengen als positives Zeichen gedeutet und daher an diesem Nesttyp und der damit verbundenen Möglichkeit zur Beobachtung festgehalten. Um aber nichts unversucht zu lassen, habe ich nun die beiden Gruppen in größere Behälter mit einem Sand-Lehm-Gemisch als Bodengrund überführt. Sie haben dort die freie Wahl und können im teils feucht gehaltenen Substrat ein Nest anzulegen oder aber weiterhin ein RG (mit etwas Substrat) zu besiedeln. Das RG wird bislang bevorzugt, aber es stehen ihnen nun Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung. Ob sich dadurch etwas ändert, werdet ihr im nächsten Update erfahren :)



    Hier noch ein paar Daten die ich ab und an festgehalten habe. Nicht ganz so clever von mir war dabei eine Zeit lang zu vergessen das entsprechende Datum zu notieren :eh: Daher lässt sich das ganze leider nicht mehr wirklich in einen zeitlichen Kontext bringen.


    Stand am ? - Gruppe 1: 35-40 Tiere, 5 Larven und ca. 10 Eier
    Stand am ? - Gruppe 2: 35-40 Tiere, 20-30 Larven und ca. 5 Eier
    ---
    Stand am ? - Gruppe 1: 30-35 Tiere, ca. 10 Larven und ca. 5 Eier
    Stand am ? - Gruppe 2: 30-35 Tiere, 10-15 Larven und ca. 5 Eier
    ---
    Stand am 04.07. - Gruppe 1: 30-35 Tiere, 1 Puppe und ca. 5 Larven
    Stand am 04.07. - Gruppe 2: 30-35 Tiere, 2 Puppen und 5-10 Larven
    ---
    Aktueller Stand - Gruppe 1: 30-35 Tiere, 4 Larven und ca. 1 Ei
    Aktueller Stand - Gruppe 2: 30-35 Tiere, 1 Puppe und ca. 2 Larven

  • Nabend Sascha,


    leider habe ich diesen Bericht (wie die meisten) nie beendet.


    Die Gruppen haben zwar weiterhin immer Brut produziert, aber es schien einfach nicht auszureichen um den Fortbestand zu sichern. Es sind einfach mehr Arbeiterinnen verstorben als nachgekommen sind, so dass alle Gruppen langsam aber sicher verstorben sind. Wirklich sehr schade, aber hier könnte die Spezialisierung auf Termiten als Nahrung eine Rolle gespielt haben.


    Viele Grüße
    Chris

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