Leviathan IG Mitglied
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Posts by Leviathan

    Anbei ein Bild einer kleinen Termitenkolonie - bis zu den nun etwa 50 Individuen hat es vom Gründungspaar bis heute fast ein Jahr gedauert. Versorgt werden sie mit zerkleinertem Torf und ungebleichtem Papier.



    König und Königin halten sich bedeckt - nur der Hinterleib ist bei der schnellen Flucht ins Dunkel zu fotografieren (man möge mir die schlechten Aufnahmen verzeihen, die Tiere sind nicht sehr groß) . Insgesamt sind die Tiere trotz ihres verletzlichen Erscheinungsbildes nicht allzu lichtscheu. Immer bauen sie so, dass man sie gut beobachten kann.
    Sehr schön zu beobachten sind die winzigen Nymphen, welche in einer Art Kindergarten aufgezogen - und stets wohlbehütet werden. Manchmal kommt es einem so vor, als würden die ganz kleinen Nymphen sich in den Kammern verlaufen - es dauert nicht lange und schon kommt ein Arbeiter, nimmt die Nymphe behutsam auf und trägt sie wieder zu ihren Geschwistern.



    Auch erste Soldaten hat die Kolonie hervorgebracht - diese haben im Gegensatz zu den Arbeitern einen orangenen/ vmtl ausgehärteten Kopf mit starken, spitz zulaufenden, Mandibeln.



    Habe ich es mit meiner Neugier mal wieder zu bunt getrieben und zu lange den kleinen Staat bestaunt, hat sich doch ein Großteil der kleineren Arbeiter mit den Nymphen verkrochen und es erscheinen immer mehr Soldaten und ausgewachsene Arbeiter.


    Gruß

    Hallo Vega_Sun,


    es gibt eine ganze Reihe schöner Sukkulenter Pflanzen für ein Südafrika- Becken.


    Allen voran ist jedoch eine extrem gute Ausleuchtung des Beckens gefordert. Am besten wäre es wenn das Becken zusätzlich zu der Beleuchtung an einem Südfenster stehen würde.


    Ich könnte dir da diverse Mittagsblumen und Caudexpflanzen aus Südafrika empfehlen wie zum Beispiel:


    Trichiodiadema und Delosperma oft sehr klein bleibend


    Kedrostis (ein Stammbildender rankender mehrjähriger Zwerg- Kürbis)


    unterschiedliche Scilla - kleinbleibende Wüstenzwieblen:


    Pyrenacantha malvifolia
    - eine Nektarienpflanze, welche an der Blattunterseite Zuckerhaltigen Nektar anbietet.


    Die Pflege ist ähnlich wie bei Kakteen, das Substrat sollte schnell abtrocknen können und Wasserdurchlässig sein, andere Anforderungen sind kaum gegeben. Alle 7-14 Tage ein wenig Wasser genügt den hochsukkulenten Pflanzen.


    Alle Pflanzen sind im gut sortierten Kakteen-Fachhandel zu beziehen.
    Ab und zu gebe ich auch selbst Nachzuchten ab.


    Gruß

    Anbei ein Bild einer Camponotus sp. aus Südamerika. Die Art ist nicht sonderlich groß, die Gyne hat etwa 8-9mm. Vom Erscheinungsbild her erinnert die Art an Camponotus singularis.
    Das besondere ist jedoch, dass sie in der Nähe von absolut gleich gefärbten Solenopsis (Arbeiter sind schwarz, die Majore haben einen roten Kopf) vorkommt. Keine andere Ameise wird in der Nähe dieser Solenopsis geduldet. Straßen zu Futterquellen werden nebeneinander belaufen, auch an den Futterplätzen selbst sitzen Camponotus und Solenopsis friedlich nebeneinander.
    Eine Kolonie bewohnte sogar einen Morschen Holzstamm gemeinsam mit den Solenopsis. Im Holzstamm verteilten sich bunt gewürfelt Brutkammern der Solenopsis und der Camponotus. Teilweise nur durch wenige mm Holz getrennt.




    Anbei ein Bild einer größeren Pheidole sp. (Panama). Besonders beeindruckend sind hier die etwa 6-7mm großen Majortiere, die im Gegensatz zu den Minoren einen schön orange/roten Kopf haben.


    So jetzt wurde es mal wieder Zeit für ein neues Update:


    Mai 2014
    Zunächst ein Bild des neuen Beckens, welches ich bereits angeschlossen habe, es hat die Maße 30 Breite X 20 Höhe X 60cm Länge und ersetzt 2 30X20X30 Becken.
    Zusätzlich ist so das Plexiglasverbindungsrohr etwa 60cm lang. Da das Rohr immer mit einer Dauerstraße der Pheidologeton belaufen ist hat man hier immer etwas zu sehen, auch wenn ich sonst keinen Einblick in den Nestbereich habe. Stets wird etwas durchs Rohr hin und her- transportiert und Soldaten laufen hin und her. Ab und zu sind auch Speichertiere unterwegs.




    Minor, Major - und ein Supermajortier beim durchqueren des Plexiglasrohrs.


    Nachdem die Erde aus den alten beiden Becken in das neue verfrachtet worden war fingen die Arbeiter an die Brut an der Oberfläche unter einem Holzstück zusammenzutragen. Ich konnte das Holzstück kurz für ein Foto beiseite legen.



    Gut zu sehen sind die gewaltigen Größenunterschiede der Nacktpuppen - unten rechts die Puppe eines sehr großen Majortieres.


    Die Majortiere scheinen sich kaum um die Brut zu kümmern. Einige wenige große Majortiere habe ich beim Versuch auch Brut zu transportieren jedoch sichten können. Dies sah jedoch ziemlich unbeholfen aus und es kam mir so vor als ob sie sich scheuten die Puppen wirklich in die Mandibeln zu nehmen.


    Schwarmflüge finden nun fast jede Nacht statt, ich versuche, so gut es geht, immer wieder Geschlechtstiere (es sind nur Männchen bisher) rauszufangen. Ich habe schon bei Pheidologeton diversus die Erfahrung machen können, dass zu viele Geschlechtstiere auch für eine größere Kolonie auf Dauer eine starke Belastung darstellen können.
    In der Natur löst sich das Problem ja von selbst, indem die Tiere zum Schwarmflug aufbrechen - in der Haltung können die Tiere nicht weg und versuchen jeden Abend zu einem Schwarmflug zu starten, kehren nach Erfolglosem Versuch jedoch immer wieder ins Nest zurück und bilden dort, zumindest einen gewissen Zeitraum über, lästige Fresser.


    Seitdem die Schwarmflüge stattfinden und es ein wenig wärmer geworden ist - im Terrarium etwa 30 C, wurde auch ein Turm im Becken gebaut. Ob dieser der Temperaturregulierung dient, oder einfach nur einen größere Ausgang, aus dem die Geschlechtstiere jede Nacht schneller ausschwärmen können weiß ich nicht.



    Der Nestausgang ist deutlich größer als ein Männchen


    Zum Schluss noch ein Bild von der heutigen Fütterung - es gabe 3-4 große Mehlwürmer und eine handvoll kleine Mehlwürmer. Für mich eines der besten Futtertiere, da sie durch ihre Bewegung immer neue Scharen an Majortieren anlocken.



    Umso mehr Bewegung der Beute, umso größer ist auch die Anzahl der Majortiere die sich auf die Beute stürzen.

    soviel für heute

    Hallo Menoux,


    ich hatte in einem alten Thread mal ein paar Ameisenpflanzen zusammengefasst die ich schon im Terrarium gepfelgt hatte.


    http://eusozial.de/viewtopic.php?f=77&t=2214


    Als Besiedler von Myrmecodia ist mir noch Tetramorium bicarinatum bekannt, birgt jedoch die selben Risiken wie Pheidole megacephala.
    Mrmecodia und Hydnophytum sind aber seitens der Pflanzen, die in Symbiose mit Ameisen leben noch relativ "rückstandig", bieten sie zum Teil den Ameisen nur Wohnraum und profitieren dann vom Schutz gegen Fraßfeinde und den ausgeschiedenen Exkrementen.


    Viel interessanter sind da die sogenannten Ameisenakazien, als Beispiel möchte ich hier Acacia melanocerus aufführen die ich selber pflege (jedoch ohne die passende Ameise)


    Vorteile für die besiedelnden Ameisen:


    1.)Diese Pflanze hält zum einen spezielle hohle Dornen bereit, welche als Behausung für die Ameisen dienen. Mit der Größe der Pflanze werden auch die Dornen immer größer und gewundender und halten so auch immer mehr Raum für die entsprechend größer werdende Kolonie bereit.


    2.)Weiterhin hat die Pflanze an den Blattackseln mehrere extraflorale Nektarien in Form einer Art hintereinandergereiter Honigtöpfchen, welche unanblässig süße Ausscheidungen bereitstellen.


    3.)Auch feste Nahrung wird in Form von Belt'schen Körperchen an den Blattspitzen bereitgehalten.


    Vorteile, die die Pflanze durch die Besiedlung erlangt, sind:

    1.) einerseits ein Schutz vor Fraßfeinden wie Raupen - eine unbesiedelte Pflanze ist sofort an dem stark geschädigten Blattwerk oder den Fraßschäden von Termiten zu erkennen.


    2.) sowie der Vernichtung von konkurrierenden Pflanzen die der Wirtspflanze zu Nahe kommen oder im Umkreis von 50-100 cm wachsen. (Um die von mir gefunden Pflanzen wuchsen in der nahen Umgebung trotz der ansonsten gut vorhanden Flora ausser anderen Acacia melanocerus kaum weitere Pflanzen)


    [mitte]
    Jungpflanze von Acacia melanocerus mit ersten hohlen Dornen



    Gut zu erkennen die extrafloralen Nektarien sowie der Eingang in die Dornen



    Zu sehen sind hier die Belt'schen Körperchen, nur vorhanden weil die Pflanze unbesiedelt war.[/mitte]


    Beste Grüße

    April 2014, die Kolonie erfreut sich immer noch bester Gesundheit und wird immer noch in den in den 3 miteinander verbundenen 30X20X20er Becken gehalten.
    Da sich bei der Kolonie in den letzten Monaten bisher nicht viel verändert hatte gab es auch nicht allzu viel zu berichten, dies änderte sich nun vor etwa 2 Wochen.


    Zufälligerweise habe ich in der Nacht in mein Büro geschaut, in dem die Kolonie steht und mich gewundert, weshalb die Sandoberfläche in den Becken komplett belaufen mit kleinen Arbeitern war. Unüblich ist solch ein Verhalten nicht, normalerweise laufen die Tiere auf ihren vorgegeben Straßen und nur vereinzelte Scouts schlendern über die restliche Oberfläche - füttert man die Tiere bildet sich ein Teppich über alle Oberflächen, so wie ich dies nun in der Nacht ebenfalls festgestellt hatte.
    Der Unterschied bestand jedoch darin, das die Tiere bereits am Vortag gefüttert worden waren und somit eigentlich kein Grund für das gezeigte Verhaltensmuster bestand.


    Bei genauerer Betrachtung fielen mir jedoch sehr schnell größere Individuen auf, welche im Bereich der Nesteingänge warteten und wie die Königin ebenfalls mit Arbeitern belaufen waren.


    Nachdem ich das Licht nun eingeschaltet hatte huschten 2 Männchen auf der Sandoberfläche umher und die Arbeiter begannen, trotz Freiheitsdrangs der Männchen, diese nun wieder in den Soldatengesäumten Nesteingang zu zerren.


    Hierbei gelang es mir eines der Männchen herauszufangen und abzulichten:




    Die beiden Männchen hatten etwa 10-12mm.


    Geflügelte Gynen konnte ich nicht sichten, da sich das ganze Schauspiel nach dem Licht-einschalten jedoch wieder unter die Erdoberfläche verlagerte, ist nicht ganz auszuschließen, dass dort auch noch weitere Geschlechtstiere, vlt auch Gynen, warteten.


    Anbei noch ein paar Bilder aus dem Alltag der Tiere:




    Gut zu sehen sind die verschiedenen Abstufungen vom Minor bis zum "Super"-Major
    Auf dem Bild fehlt jedoch der Gynatomorphe Major der schon in vorausgegangenen
    Post gezeigt wurde - dieser tritt regelmäßig auf und ich habe schon 5 von diesen
    herausgefangen und in Alkohol eingelegt.




    Mehlwürmer sind ein gern genommenes Futterinsekt, der Vorteil ist zusätzlich, so makaber
    es klingt, dass die Tiere eine Zeitlang durchhalten und durch ihre Bewegungen immer mehr
    Scharen an Majoren und Minoren alarmieren.




    Eine Gynatomorphe gut zu erkennen am stärker ausgeprägten Thorax, fast möchte man meinen,
    die Tiere hätten eine Flugmuskulatur besessen. Diese Sonderlinge gehören mit zu den Größten
    Majortieren in der Kolonie - gut zu Erkennen ist, dass Pheidologeton nicht allzu stark verkümmerte
    Augen besitzen.




    Die durchsichtigen Plastikschläuche wurden mittlerweile durch Plexiglasröhren ersetzt, welche
    einen klareren Blick in das Innere des Rohrsystems erlauben.


    Weiterhin schneide ich mir gerade ein neues Becken zurecht, welches die 3 X 30X20X20er Becken allesamt ersetzt. Eines der 30er Becken wird dann an dieses langgezogene Becken mit einem Plexiglasrohr verbunden werden. Durch die größere Zusammenhängende Sandoberfläche will ich die Tiere animieren dort längere Straßen zu bilden, welches mit eines der schönsten Schauspiele bei Pheidologeton darstellt.


    Soviel für heute.

    Größere Kammer von Messor barbarus, unter einem Holzstück im Terrarium, welches für das Foto kurz angehoben wurde. Die Tiere haben eine enorme Menge an überwinterten Larven durchbekommen. Ich rechne damit, dass die Kolonie nun von 400 Tieren in wenigen Monaten auf ca. 1000-1500 Tiere anwächst.


    Ein gigantischer Major einer Cephalotes sp.(zwischen 15 und 20mm groß) sitzt am Rand einer Atta sp. Straße (Panama) und beobachtet diese argwöhnisch. Seine weiße Kriegsbemalung rührt vermutlich von Vogelexkrementen her, an denen sich die Art des öfteren labt. Diese Cephalotes hat keine Straßen gebildet, die schwer gepanzerten riesigen Tiere fouragierten immer einsam durch den Regenwald und suchten auch die Regenwaldriesen selbst akribisch nach Futter ab, vermutlich legen sie in derem Holz in mehreren Metern Höhe auch ihre Nester an.
    Die Tiere können ebenfalls in einer Art Gleitflug, die Fallrichtung beim Sprung von einem Regenwaldriesen herunter, beeinflussen.



    Gruß

    Ende des Haltungsberichts


    10.04.2014 - Leider ist heute die Gyne der Kolonie gestorben. In den vergangenen Wochen/ Monaten schrumpfte die Kolonie auf etwa 10 Arbeiter, diese Zahl hielt sie dann etwa 2 Monate. Die Kolonie hatte schlussendlich nur noch 4 Arbeiter und 3 Larven/ Puppen. Leider gelang es nicht die Gyne mit Brut von anderen Pheidolen zu unterstützen - bei dieser Art funktionierte das im Vergleich zu vielen anderen Pheidolen nur extrem schlecht wie schon im ersten Post beschrieben.


    Ich könnte mir vorstellen, dass die Gyne die schlagartige Koloniereduzierung von etwa 500 auf nur noch 50 Tiere (von denen in den darauffolgenden Tagen auch wieder etliche starben) auf nurnoch 5-10 Tiere nicht vekraftet hatte. Brut hatte sie bis zu letzt, dies jedoch nur in geringer Zahl, obwohl immer wieder Pygmäenarbeiter nachschlüpften. Die Kolonie konnte sich wohl nicht mehr richtig einpendeln.


    Möglicherweise war die Gyne auch durch Dämpfe/ Giftstoffe nachhaltig geschädigt, seltsam jedoch, dass sie noch Monate durchgehalten hatte. Mit den Haltungsparametern wurde nicht experimentiert, die Kolonie wurde durchgehend bei ähnlichen Temperaturen und ähnlicher Boden/- Luftfeuchtigkeit und stetiger Futterversorgung gehalten. Leider Erfolglos.


    Sehr schade, handelt es sich doch bei den (Cerato-)Pheidole sinica um äusserst imposante Vertreter ihrer Art.


    Gruß

    Große Camponotus sp. Panama, die Majortiere waren ein Stück größer als die von Camponotus ligniperdus. Beiden Arten ist jedoch anheim, dass sie in Holz nisten. Die gezeigte Kolonie fand ich an einem Baum der direkt am Strand in reinem Sand wuchs, je nach Wasserstand etwa 15 Meter vom Meer entfernt.



    Gruß

    Hallo Dandin246 -


    die Haltungsparameter die du angibst sind eigentlich ausreichend. Die Luftfeuchtigkeit solltest du eher weniger regulieren und dies komplett den Ameisen selbst überlassen (falls du das nicht sowieso schon machst). Wird der Pilz direkt beleuchtet? Dies führt auch innerhalb von Stunden zum Abbau des Pilzes, meistens wird er dann aber nur an anderem Ort wieder aufgebaut.

    Möglicherweise behandeltes Futter?

    Eine Ursache für das Pilz- , als auch das Arbeitersterben könnte im Futter liegen. Viele Sträucher und Pflanzen sind mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt oder gespritzt worden (Biologische oder Systemische). Dies wirkt sich dann direkt auf den Pilz, als auch die konsumierenden Atta aus. Immer darauf achten, das nichts was man verfüttert behandelt worden ist - ich selbst verfüttere nur Brombeer/ Himbeerblätter aus dem eigenen Garten ( noch geht das, meine Kolonie ist ähnlich groß wie die von dir beschriebene)


    Sind schädliche Stoffe beim Beckenbau verwendet worden?
    Eine weitere Ursache für das Pilz - und Arbeitersterben könnten Gifstoffe in ihrem Becken selbst sein, solltest du ihr Becken neu gebaut haben prüfe doch bitte die verwendeten Silikone oder Klebstoffe, viele von diesen sind für Ameisen völlig ungeeignet und führen durch oft langanhaltende Ausdünstungen zum Tod der Tiere. (teilweise innerhalb von wenigen Stunden bis Tagen).


    Ist möglicherweise die Anlage ungünstig angelegt worden?
    Ein weiterer Punkt wäre der Aufbau deiner Anlage, hast du ein- oder mehrere Becken? Bei einem einzigen Becken sind die Tiere gezwungen ihren Abfallhaufen im Pilzbecken anzulegen, dies kann unter Umständen aufgrund dort entstehender Krankheiten/ Fremdpilzen negativ für den durch die Tiere gepflegten Pilz sein.


    Gruß

    Eine große Odontomachus sp. aus Panama, ca 13-15mm groß und deutlich massiger als Odontomachus hastatus. Das Stück einer Chorizo-Salami hat großes Interesse geweckt.





    Gruß

    Eine schöne gelb gefärbte Azteka sp. (Panama) in ihrem Wirtsbaum einer Cecropia subintegra. Auch hier ist zu beachten dass die Art über Majortiere verfügt. Gut zu sehen das Schwammgewebe, welches fortlaufend von den Tiere abgesucht wird.



    Gruß

    Hirten mit ihren Weidetieren (Panama), hier eine Gruppe wunderschöner Zikaden, Ameisen leider unbestimmt, affallend ist jedoch, dass die Art über Soldaten verfügt. Weiterhin baut die Art wie auch Termiten lange Papierüberdachte Straßen an den Regenwaldriesen entlang zur Futterquelle.



    Gruß

    Hallo Erne,


    vielen Dank noch mal für deine ermutigenden Wort im vorherigen Post - leider bin ich beruflich immer stark eingebunden und kann nicht immer so schnell antworten wie ich das gerne tun würde.


    Die Kolonie ist weiter geschrumpft, teils weil ich gezielt Soldaten (15 Stück) aussortiert und diese als Teilkolonie in mein Gemeinschaftsbecken gesetzt hatte, teils weil noch eine ganze Reihe Arbeiter gestorben sind.


    Es gibt jedoch auch positive Nachrichten, die Kolonie hat sich jetzt bei 10 Arbeitern und 1 Soldaten gefangen und die ersten 3 jungen neuen Arbeiter sind geschlüpft, ein kleiner Bruhaufen ist vorhanden und ich habe Hoffnung, dass die Kolonie in 1-2 Monaten wieder auf ein stabiles Maß angewachsen ist.


    Interessant ist auch, dass Pygmäen aufgezogen wurden ( trotz guter Futterversorgung).


    Ich werde beizeiten von der Kolonie berichten - handelt es sich doch um eine sehr schnöne und vor allem sehr große Pheidole.


    Beste Grüße

    Gyne von Pheidologeton diversus - umringt von interessierten Majortieren.



    Vmtl. Nasutitermes auf Borneo beim Eintragen von Flechten, man beachte die Gehörnten Soldaten, welche zur Abwehr eine Art Leim verspritzen.



    Gruß

    Hallo Phlipp,


    ja eine sehr ärgerliche Sache, leider bin ich im Bau und in der Verwendung von Ytong-Nestern trotz einer sehr langen Ameisenhaltungszeit wenig bis gar nicht erfahren.
    Die Befeuchtung von Erdnestern ist eigentlich ziemlich simpel, wichtig ist das etwa 1/3 Lehm zum Sand hinzugemischt wird, weiterhin habe ich am Boden der Becken zumeist Bims oder Tongranulat welches relativ gut Wasser speichern kann. Ich muss auch erwähnen das die Substratschicht bei mir mindestens 10, bei den Pheidologeton auch 20cm dick ist. Bis da der Sand komplett ausgetrocknet ist vergehen mitunter 1-2 Wochen. Um ein einbrechen der Substratschichten beim Gießen zu verhindern sind je nach Art Mangrovenholz oder Steinplatten mit eingegraben. Alles also keine Wissenschaft!


    Legt man auf der Oberfläche noch dünne Steinplatten auf kann man zumindest je nach Bedarf die Bruttätigkeit überprüfen und auch Brut entnehmen.


    Wenn ich in Urlaub fahre lege ich aber ebenfalls Reagenzgläser mit ins Becken - auch wenn sich um die Tiere gekümmert wird, sicher ist sicher!


    Beste Grüße