Leviathan IG Mitglied
  • Member since Mar 28th 2011

Posts by Leviathan

    kleines Update:


    Extremer Einbruch der Kolonie durch einen Baufehler im neuen Becken.


    Es wird eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, bis ich (hoffentlich ) wieder über die Kolonie berichten kann. Kurz nach obigem Post begann ich zum ersten Mal ein Becken mit eingeklebtem YTong-Nest zu fertigen (meine anderen Kolonie halte ich fast ausschließlich in Sand-Lehmgemischen), beim Bau orientierte ich mich hierbei grob an der sehr schön gestalteten Anleitung auf Ernes Homepage, vielen Dank dafür.
    Das Becken selbst gelang äusserlich m.M.n. auch sehr gut und das Becken/ die Ytongnester ließen sich auch gut befeuchten. Wenige Tage nach Fertigstellung grub ich daraufhin die nun auf mehrere hundert Tiere angewachsene Kolonie der Ceratopheidole aus und setzte sie in das Neue Becken.


    Innerhalb einer Nacht waren auch etwa 80% der Tiere in den Ytong gezogen und ließen sich dort sehr gut beobachten. Was mir jedoch ins Auge fiel war, dass eine der tieferen Kammern mit etlichen von Ameisenleichen gefüllt war. Zunächst dachte ich hier jedoch nur an, bedingt durch den Stress, natürlich verstorbene Tiere.


    Als ich am darauffolgenden Tag nach schaute waren so gut wie alle Tiere im Ytongnest verstorben - glücklicherweise hatte sich die Gyne mit 10 Soldaten und etwa 50-70 Arbeitern in einem Reagenzglas, welches noch vom Umzug auf der Oberfläche lag, zurückgezogen.


    Die verbleibende Kolonie wurde sofort in ein neues Becken gesetzt und mit Arbeiterbrut einer anderen Pheidole unterstützt (aufgrund der im Ersten Post geschilderten Erfahrungen jedoch nur etwa 10 Bruteinheiten).


    Ich vermute stark, dass mein verwendetes Silikon ein starkes Fungizid enthält oder sehr lange Lösungsmittel freigibt - leider hatte ich nur normales Bau-Silikon, dass ich noch da hatte, verwendet und auf dessen Unbedenklichkeit gesetzt, ein schwerwiegender Fehler. Ich werde nun nurnoch auf Aquarien/Terrariensilikon zurückgreifen.

    Feststellung - vermutlich keine trimorphe Pheidole

    Beim Ausgraben der Kolonie konnte ich mir die Majortiere anschauen und musste feststellen, dass zwar kleine Differenzen zwischen den Tieren auftreten, bei den kleineren handelt es sich jedoch vermutlich um "Pygmäen" Major- Tiere, welche während der Gründungsphase bei Nahrungsknappheit aufgezogen wurden. Alle darauffolgenden Majortiere haben eine ähnliche Größe. Jedoch treten einige von ihnen als ausgesprochene Speichertiere im Nestinneren auf.



    Brut in Form von Eiern, sowie ersten Larven, ist bereits vorhanden.


    Sobald sich die Kolonie erholt hat werde ich über diese berichten.

    Gründungspärchen einer unbestimmten afrikanischen Termite, nach etwa 3 Monaten sind die ersten Nymphen geschlüpft. Zuvor wurden immer wieder die gelegten Eier gefressen.



    Gruß

    Anbei ein paar Bilder einer Pheidole sp. von den Seychellen. Vielen Dank noch mal an Marcel dafür. Die Tiere haben jetzt etwa 100-150 Arbeiter und auch eine ganze Handvoll Soldaten aufgezogen. Sie sind sehr klein (Arbeiter etwa 1mm, Soldaten 2mm), was sie jedoch nicht weniger interessant macht. Leider sind die Tiere aufgrund ihrer Größe sehr schwer zu fotografieren, ihre tolle Rote Färbung verbunden mit ihrer starken Rekrutierung machen das aber allemal wett.



    Bereits 2 Minuten nachdem der Brocken Hühnchen im Behälter war zeigte sich die oben zu sehende Meute am Futterbrocken.

    Trotz einer ganzen Menge vorhandener Soldaten traute sich nur einer aus dem Reagenzglas.

    Wie bei vielen Pheidolen warten im Nest Majortiere um die Nahrung zu speichern.


    Gruß

    Anbei 2 Bilder von Pheidologeton diversus und einer Pheidologeton sp. aus Indonesien, die ich vor ein paar Jahren hielt - sehr interessante Arten, leider mitunter sehr schwierig in der Haltung.



    Pheidologeton diversus - die Majortiere haben eine sehr schöne Rotfärbung



    Pheidologeton sp. aus Indonesien - die Art war mehr braun, auch die Majore waren schlanker und kleiner als bei P. diversus


    Gruß

    Eine Frage zu den Haltungsbedingungen.
    Welche Luft- und Bodenfeuchtigkeit haben sie?


    -->
    Hallo Wolfgang-


    Schön das dir der Bericht gefällt -
    die Luftfeuchtigkeit dürfte relativ trocken sein, gemessen habe ich sie nicht, die Oberfläche im Becken ist stets trocken/ im Nestbereich ist der Sand aber immer leicht feucht. Die Art fühlt sich dabei sehr wohl, von meiner subjektiven Empfindung her ist ein feuchtes Becken bei den Tieren eher negativ, da wurden Mehlwürmer nicht verwertet und Futter oft nur entsorgt.


    Beste Grüße

    [mitte]Ceratopheidole sinica -Haltungsbericht[/mitte]

    Herkunft:

    vmtl. China


    Königin:
    schwarz, sehr bullig, etwa 10-12mm


    Arbeiterinnen:
    schwarz/bräunlich, sehr langbeinig, mit vergleichsweise großen Köpfen 4-5 mm


    Soldaten:
    ebenfalls schwarz, manche auch leicht bräunlich, sehr bullig, Köpfe Herzförmig, es scheint als handle es sich um eine trimorphe Pheidole, es sind große und kleine Majortiere vorhanden.


    Nahrung:
    Insekten; Zuckerwasser; Wallnüsse; Hackfleisch; Samen bisher nur ganz vereinzelt - vermutlich nicht granivor


    Haltungstemperatur:
    20-27°C

    Nestbau:

    bisher in Sand-Lehm Gemisch, auch ein großes Holzstück ist im Becken vorhanden, unter diesem befinden ich ebenfalls Kammern


    Diskussionsthread: http://www.eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=2465




    [mitte]Allein vom Namen her hatte mich diese Art schon immer gereizt, in der Vergangenheit hatte ich immer wieder Bilder der Tiere im Internet angeschaut, welche bezeugten dass es sich hier um eine sehr große Pheidole handeln musste.[/mitte]
    [mitte]
    Haltungsbericht
    [/mitte]


    Mitte des Jahres 2013 zog dann endlich eine kleine Kolonie bei mir ein, zu Anfang bestand diese nur aus etwa 20-25 Arbeitern, fast keiner Brut und der eindrucksvollen Königin. Diese ist für eine Pheidole mit ihren etwa 10-12 mm Länge und der massigen Erscheinung wirklich sehr groß.



    [mitte][/mitte]
    [mitte]Die Königin mit eigenen Minor-Arbeitern, die Brut stammt von einer anderen Pheidole[/mitte]



    Da ich viele verschiedene Pheidolen besitze unterstütze ich kleinere Kolonie zumeist mit Brut einer ähnlich großen Pheidole, fast immer wird diese auch angenommen und unterstützt dann erfolgreich die wachsende Kolonie bei der Brutpflege und dem Eintragen von Nahrung.
    Die Ceratopheidole scheinen hier jedoch eine Ausnahme zu bilden, kurz nach Erhalt unterstütze ich die Kolonie mit etwa 30 Bruteinheiten einer schwarzen Pheidole aus Amerika.
    Die Brut wurde akzeptiert und es schlüpfen alle Minorarbeiter. In der Folge zog die Kolonie nun selbst immer wieder fleißig eigene Bruteinheiten auf, ein Wachstum seitens der Ceratopheidole war jedoch nicht zu verzeichnet, nur der Friedhof ausserhalb des Reagenzglases wuchs beständig.
    Feindesligkeiten zwischen den verschiedenen Arten konnte ich nicht erkennen.


    Einige Wochen später zeigte sich noch immer das selbe Bild- Brut war vorhanden, Wachstum jedoch nicht zu verzeichnen. Dieses mal sah ich mir den angelegten Friedhof jedoch etwas genauer an: Zu meiner Verblüffung bestand er fast ausschließlich aus Schlupfreifen fertigen Puppen der Ceratopheidole. Diese wurden scheinbar immer kurz vor dem Schlupf ausgetragen und durch die fremden Pheidolen entsorgt.


    In einer länger dauerenden Aktion wurde die Kolonie nun umgehend von den fremden Arbeitern gesäubert- und siehe da in den nächsten Woche wuchs die Kolonie und wurde meinerseits mit etwa 50 Arbeitern in ein Becken mit Sand-Lehm Mischung, flachen Steinen und einem Holzstück gesetzt. Ein erster Major, mit etwa 6-7 mm war auch bereits vorhanden.



    [mitte][/mitte]
    [mitte]Erster kleiner Major- gut zu erkennen der Herzförmige Kopf[/mitte]



    In den Wochen darauf fiel mir auf, dass die Aussenaktivität bei der Art zu Anfang äusserst gering war. Pheidoletypisch wurde beim Auffinden von Nahrung jedoch sofort eine Straße angelegt, die Bewegungsgeschwindigkeit ist bei dieser Art besonders hoch. Majortiere lassen sich jedoch noch so gut wie nie ausserhalb des Nestes sehen.



    [mitte][/mitte]
    [mitte]Stets sind nur Minortiere zu sehen, es fällt jedoch auf, dass sogar die Minore leicht polymorph sind[/mitte]



    Die Kolonie ist bis heute gut gewachsen, Brut ist in großer Menge vorhanden, ich schätze die Kolonie auf etwa 300 Tiere mit 10-15 Majoren. Daruter befinden sich kurioserweise 2 verschieden große Majorkasten, die Größten sind etwa 9mm lang und äusserst bullig - leider extrem schreckhaft und noch nie ausserhalb des Nestes zu sehen gewesen. Ich werde versuchen die nächsten Wochen mal ein Bild der größeren Kaste einzustellen.



    [mitte][/mitte]
    [mitte]Brutkammer Ende September[/mitte]



    Auch große Beutetiere locken keine Majortiere aus dem Nest, da die Art, durch ihre schiere Größe bedingt, auch ausgewachsene Heimchen und Grillen im Eiltempo nur mit den Minoren einträgt.
    Was mir auffällt ist, das die Art im Vergleich zu vielen anderen Pheidolen Körner verschmäht. Dies kann jedoch auch mit der Größe der Kolonie zusammenhängen.



    [mitte][/mitte]
    [mitte]Die Wallnuss entfaltet großes Interesse- umliegende Körner werden verschmäht.[/mitte]



    Soviel für heute.


    Gruß

    Gemischte Gruppe meiner Pheidologeton sp. aus Sri Lanka. Habe die Tiere für bessere Fotos kurz aus dem Becken herausgefangen.
    Zu erkennen sind die verschiedenen Abstufungen der Major und Minor Arbeiter.
    Es gibt jedoch noch größere Tiere in der Kolonie, diese kommen jedoch nur am Ende ihres Lebens an die Oberfläche.
    Am ehsten lassen sich, meiner Meinung nach, die stark polymorphen Tiere mit Atta vergleichen.



    Sehr großes Kartonnest von Myrmicaria arachnoides in meinem ehemaligen Gesellschaftsbecken. Die Kolonie musste ich leider vor 3 Jahren abgeben.



    Das Nest war etwa 18cm lang.

    Brutpflege bei Meranoplus sp. aus Sri Lanka, wirklich eine sehr robuste Art. Musste die Tiere aus meinem Gesellschaftsbecken holen, bevor ich die dortige Schneckenplage mit Schneckenkorn bekämpfen konnte.


    Wie Moglie schon angemerkt hatte entwickelt sich die Cecropia rasant. Den ganzen Sommer über bildeten sich nun auch die entsprechenden "Nährkörperchen" in Hülle und Fülle. Die Körperchen scheinen auch von anderen Tieren abgeerntet zu werden, so wurden die Polster einmal innerhalb einer Nacht komplett geplündert (als die Pflanze noch im Garten stand). Ob sich da nun Ameisen gütlich getan hatten kann ich jedoch nicht sagen.




    Gut zu erkennen, das übervolle Schwammgewebe.



    Gruß

    Brutkammer unter einem flachen Stein von einer Pheidole sp. aus Arizona. Die Art ist ein wenig größer als Pheidole pallidula, die Majortiere sind jedoch recht schmal.



    Gruß

    Junge Kolonie Atta sexdens mit etwa 100-150 Arbeitern. Noch wächst die Kolonie langsam heran, hat ihren Pilz in den letzten 2-3 Wochen jedoch schon verdoppelt.



    Gruß

    Hallo,


    ausser Selaginella sp. mit teilweise flachen, ausfächernden Wurzeln fallen mir jetzt keine weiteren tropischen Moosarten ein, mit solchen habe ich mich bis jetzt auch noch nicht explizit beschäftigt.


    Anbei ein Bild der Cecropia vom heutigen Tag, die Pflanze legt ein enormes Wachstum an den Tag, eine Haltung im Terrarium scheint unrealistisch, die Pflanze sollte wohl eher als Solitär gehalten werden.



    Die Blätter sind jetzt schon ca 30cm lang.



    Langsam bilden sich die typischen Stammverdickungen/ Hohlräume, ein Schwammgewebe mit Nährkörperchen ist noch nicht entstanden.


    Beste Grüße

    Hallo,


    da mein zweites Hobby neben der Myrmekologie die Aufzucht und Pflege von Kakteen/ Sukkulenten und Caudexpflanzen ist, könnte ich dem Verfasser des Threads anbieten ihm gegen einen kleinen Obulus eine Auswahl an unbehandelten, meistens Selbstaufgezogenen Pflanzen zusammenzustellen. Auch Saatgut gebe ich des öfteren zu Erntezeiten ab. Gerne Suche ich auch Sukkulenten nach Herkunft zusammen (Süd-Afrika/ Nord-Afrika/ Südamerika/ Nord-Amerika)



    Besonders für aride Terrarien geeignet und mit nicht unstillbarem Lichthunger wie Kakteen behaftet halte ich u.a. Wüstenzwiebeln (allesamt aus Süd-Afrika) Allen voran bleibt jedoch die Notwendigkeit bei den Terrarien für eine besonders gute Beleuchtung zu sorgen. Eine Bestückung mit Kakteen kann ich nur bei Terrarien empfehlen, die direkt hinter/an einem Südfenster stehen, hier gibt es jedoch schöne Exemplare mit Nektarien von denen ich auch eine kleine handvoll besitze.



    (Sehr groß werdend, bis 25cm Durchmesser der Zwiebeln)



    (Zwerge)


    Diesbezüglich kann man mich immer gerne über PN anschreiben.


    Beste Grüße

    Anfang 2013. Nun wurde es wieder einmal Zeit für ein Update, viel hat sich bis heute nicht getan, deswegen ein so spätes Update.
    Es ist ein wenig schwer die Tiere mit voller Aktivität über den Winter zu bringen, da bei mir im Zimmer Heizungsbedingt (Holzheizung) die Nachttemperatur ab und zu sogar nur 16-17 C im Zimmer beträgt und die Becken zumeist nur schwach, teilweise garnicht in der Nacht beheizt sind.
    Wie schon in vorausgegangenen Posts erwähnt sind die Tiere jedoch äusserst temperaturunempfindlich, ganz im Gegensatz zu den Verwandten Pheidologeton diversus.


    Mit steigenden Aussentemperaturen erwachen auch die Pheidologeton nun wieder aus ihrem Dornröschenschlaf und zeigen verstärkte Aktivität.
    Die Tiere werden momentan immernoch in Ihrem 3 Beckensystem gehalten, das hatte sich zu gut bewährt, evtl. kommt dieses Jahr noch ein weiteres Becken, somit das 4te hinzu. Eine Änderung die ansteht sind die Schlauchverbindungen, diese werden in den nächsten Wochen durch Acrylglasrohre ersetzt, das sollte einen besseren Einblick geben, ich werde dann auch Fotos einstellen.


    Geschechtstiere sind trotz guter Fütterung und einigermaßen großem Volk bisher nicht aufgezogen worden.


    Da die Honigbienen nun wieder fleißig Drohnenbrut aufziehen gibt es fast alle 7 Tage dicke Brocken Bienenbrut, nach einem Tag ist unten gezeigter Brocken ausgehölt und das Wachs kann dem Becken entnommen werden.



    Ein Wabenteil mit Drohnenbrut


    Die schon einmal gezeigten gynatomorphen Majortiere scheinen öfter gebildet zu werden, dass zu Anfang gezeigte Tier habe ich in Alkohol eingelegt, dieses ist vor ein paar Wochen aufgetaucht und scheint nicht alleine zu sein:



    Zu erkennen ist auch die Größe der Majortiere, es muss beachtet werden, dass die Minor-Arbeiter deutlich kleiner als bei P.diversus sind.


    Soviel für heute.

    Gerne würde ich euch ein paar Ameisenpflanzen vorstellen, welche ich seit geraumer Zeit halte und sofern möglich, auch nachziehen möchte. Vlt hat auch der ein oder andere von euch vor sich ein paar der genannten Pflanzen zu kaufen und kann durch die gezeigten Bilder seine Entscheidung leichter fällen. Teilweise eignen sie sich sehr gut für die Haltung im Terrarium, andere sind nur an Sonnenexponierter Stelle wie einer Fensterbank mit Blickrichtung Süden am Leben zu erhalten.


    Extraflorale Nektarien:


    Da ich unter anderem auch Kakteen und Caudexpflanzen (insbesonders aus Afrika) ziehe ist mir aufgefallen, dass meine Pyrenacantha malvifolia über ausgeprägte extraflorale Nektarien an der Blattunterseite verfügt, diese sind in Form von nach unten gerichteten Töpfchen vorhanden an denen sich immer wieder Zuckerhaltige Säfte bilden.



    Pyrenacantha malvifolia



    Nektarien- Töpfchen von Pyrenacantha malvifolia



    Myrmekotrophe Pflanzen


    Hydnophytum formicarium habe ich als kleine Pflanzen erstanden, sie sind bis jetzt noch nicht bewohnt, haben aber in wenigen Monaten ihre Größe verdoppelt, ein Zugang zum Schwammgewebe besteht jedoch noch nicht.

    Hydnophytum formicarium


    Hydnophytum perangustum ist bereits so groß, dass sie Zugänge zum Schwammgewebe bildet. Ab und zu ziehen Teile einer Meranoplus-Kolonie in die Hohlräume, Nektarien konnte ich noch nicht feststellen, jedoch bildet die Pflanze alle paar Monate schöne rote Beeren mit 2 Samen. Ein Samen ist nach Ausdrücken auf Spaghnummoos gekeimt.

    Hydnophytum perangustum

    Hydnophytum perangustum Sämling


    Myrmecodia sp. hiervon besitze ich zwei große Pflanzen, eine davon, welche in meinem Gesellschaftsbecken "liegt" bildet mit seinen Hohlräumen das Nest für eine Meranoplus sp. aus Sri Lanka. Weiterhin blüht die Pflanze in wöchentlichen Abständen in Form von weißen Blüten. Früchte wurden bisher leider noch nicht ausgebildet.

    Myrmecodia sp.


    Tillandsia bulbosa ist eine ausdauernde und absolut pflegeleichte Pflanze, die für wenig Geld auch in den ansässigen Gartencentern erworben werden kann. Sie bildet ebenfalls ein Zweignest einer Meranoplus - Kolonie. Ein Nachteil dieser Pflanze ist, dass sie nur sehr langsam wächst und dementsprechend wenig Raum für Ameisen bietet. Sie hat jedoch bereits angefangen zu kindeln.

    Tillandsia bulbosa


    Acacia costaricensis bildet große hohle Dornen aus, die als Wohnraum für Ameisen dienen können. Leider ist meine Pflanze noch sehr klein und wächst auch sehr langsam, ob sie über eine Art Beltsche-Körperchen oder Nektarien verfügt weiß ich nicht.

    Acacia costaricensis


    Cecropia sp. bildet Hohlräume in ihrem Stamm und hält zusätzlich auch Müllersche- Körperchen bereit, die als Nahrung für bestimmte Ameisenarten dienen. Die Pflanze ist noch relativ jung und bei mir im Terrarium noch unbesetzt und ohne sichtbaren Trichilium ( Haarpolster auf dem die Müllerschen Körperchen gebildet werden). Dass der Stamm als Behausung dienen kann ist bereits an der Stammverdickung zu erkennen.

    Cecropia sp.

    Anbei ein Bild einer meiner Pheidole sp. (Malaysia), seit über 6 Jahren in Haltung. Es werden schöne Speichertiere ausgebildet, die jedoch nur auf etwa 2,5mm kommen.