Holger Barnack Moderator
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Posts by Holger Barnack

    Stand 16.01.2021


    Jetzt wurde es doch mal wieder Zeit für eine Komplettreinigung.


    Sie hatten wieder Watte aus dem Wassertank ausgetragen und die Abfallhaufen wurde auch immer größer.

    Was etwas nervig ist, sie verbinden die Abfälle anscheinend mit einem Sekret und dieser haftet so arg an der Scheibe, dass ich diese nur noch mit einem Ceranfeldschaber entfernen kann.


    Hier nun das saubere Becken:

    metallica 2021-1

    metallica 2021-3



    Die Kolonie selber entwickelt sich rückläufig.


    Ist nur noch ca 1/3 der ursprünglichen Größe und bin mal gespannt wie sich die Kolonie weiterentwickelt bzw. ob sie komplett einbricht.

    Nun gut, nach fast 11-jähriger Haltung kann dies schon passieren


    Die letzten 2 Monate hatte ich ihnen eine Pause gegönnt und sie bei niederen Temperaturen gehalten.

    Aktuell habe ich wieder die Beleuchtung komplett eingeschaltet und Brut ist noch etwas vorhanden

    aber von der Menge kein Vergleich zu früher.

    metallica 2021-4 metallica 2021-6 metallica 2021-5


    Einige wenige Geschlechtstier sind noch vorhanden:

    metallica 2021-7


    Bin mal gespannt ob aus der Brut nur noch Geschlechtstiere schlüpfen.



    LG


    Holger

    Seit einem Jahr pflege ich eine Kolonie Iridomyrmex purpureus.

    Sind sehr pflegeleicht uns auch sehr wärmeliebend.

    Durch ihre langen Beine erinnern sie mich immer wieder an Cataglyphis, vor allem wenn sie bei richtiger Wärme recht flink durch das Becken rennen.


    Hier machen sie bei dem Putenfleisch ihren Namen aller Ehre, Meat ant.


    Iridomyrmex purpureus


    LG

    Holger

    Hallo Melvin,


    wenn ich dies nun richtig verstehe, betrifft dies nun zwei Kolonien, die sich auffällig verhalten.

    Leider kann ich da nur Raten, da ich das Becken nicht kenne aber ich denke, dass hier im Terrarium etwas nicht in Ordnung ist und irgendwelche Stoffe abgibt.

    Zeige mal ein Bild von dem Becken und vielleicht eine kleine Auflistung, welche Materialien im Becken verwendet werden.


    LG

    Holger

    Als wir diesen Sommer auf Teneriffa waren, entdeckte ich nur kleinere Ameisenarten.
    Auf dieser Insel gibt es eine starke Eidechsenpopulation und da hätten größere Arten kaum überlebenschancen.


    An einem Küstenabschnitt konnte ich dann doch eine Camponotusart entdecken.
    Die Felsformationen dort waren zusammenhängend mit wenig Versteckmöglichkeiten für die Eidechsen und auch das nahe Hinterland war sandig mit wenig Steinaufschüttungen.
    Es gab zwar auch hier Eidechsen aber nur vereinzelt.


    Teneriffa
    Teneriffa


    Konnte aber nur die kleineren dieser Art einzeln am fugarieren sehen.
    Sah witzig aus, da sie ihren Gaster senkrecht nach oben streckten.


    LG
    Holger

    Ich selber bevoruge Ameisenarten die es gerne trocken haben.
    Dazu baue ich die Becken immer nachdem selben Schema, da es für mich sehr Pflegeleicht zu händeln ist.
    Ist natürlich nur für einen dauerhaften Besatz geeignet, da man ansonsten alles rausreissen muss.


    Wenn die Kolonien größer werden, kann ich durch Schlauchverbindungen die Anlage durch weitere Becken verbinden.
    Dazu muss ich beim Kunstoffdeckel nur noch ein Loch bohren.


    Ich benutze extra Kunstoffplatten, da hierauf das Paraffinöl einen schönen zusammenhängenden Film behält und nicht wie beim Glas anfängt zu Perlen und somit Lücken entstehen.


    Mit der großen Kammer kann ich über das hintere Rörchen, auf der linken Seite, optimal die Nestern befeuchten.


    Terrariumbau1


    Terrariumbau3


    Terrariumbau2


    Hier nun das fertige Becken mit einer Kolonie Iridomyrmex purpureus.
    Als ich die Bilder machte, hatte ich sie gerade eingesetzt.


    Terrariumbau4


    Terrariumbau5


    Terrariumbau6


    Die Wände habe ich mit Fliesenkleber verspachtelt und mit Lehmpulver gestrichen.



    Diese Art kommt auch sehr gut mit trockenen Nestern klar, muss natürlich Wasser zur Verfügung stehen.
    Benutze dafür mit Watte verschlossene Vogeltränke.


    Sind richtige muntere wärmeliebende Ameisen, die mit ihren langen Beinen umherflizen wie es die Cataglyphis tun.


    LG
    Holger

    Die Kolonie entwickelt sich weiterhin sehr gut und es dürften aktuell mindestens 500 Tiere sein.
    Entsprechend ist auch die Aktivität angestiegen.


    Was mich an dieser Art doch immer wieder überrascht ist, dass sie anscheinend trockene Nistplätze bevorzugt.
    Die Mehrzahl hat sich im trockenen Reagenzglas eingenistet und auch im Schlauch zum externen Nest.
    noda1
    noda Reagenzglas
    noda schlauch


    Das externe Nest habe ich aus Gips ausgegossen und die Kammern bestehen aus Lehmklumpen, die sie selber freigraben müssen.
    In der Mitte des Behälters ist ein Hohlraum, damit ich das Nest auch regelmäßig bewässern kann.
    noda externes Nest


    Das Nest wurde auch soweit angenommen, allerdings werden dort in den feuchteren Kammern auch nur die größeren Larven gepflegt.
    noda externes Nest Kammer


    Um sie komplett in das externe Nest zu locken. Legte ich eine Heizmatte schwache kleine Heizmatte von 3 Watt unter das Nest.
    Zu meiner Überraschung mögen sie Wärme überhaupt nicht und sie komplett ausgezogen.
    Erst als ich die Heizmatte wieder entfernt habe, haben sie ihre Larven dort wieder abgelegt.


    Auch die Anlage selber beheize ich nicht und es sind dort über Tag maximal 24°C.
    So wie sich die Kolonie entwickelt und das kleine Experiment mit der Heizmatte hat mir auch aufgezeigt, dass dies auch komplett ausreichend ist.


    LG
    Holger