Rothschildianum IG Mitglied
  • Member since Aug 23rd 2017

Posts by Rothschildianum

    Ich gebe hier jetzt meinen letzten Kommentar ab: Es ist für mich schade, dass du vorallem Phillips Aktion als Angriff siehst, dabei hat er dich nicht persönlich angegriffen, dich dazu bewegt aus irgend einem Grund stellung zu nehmen oder kritisiert, sondern hat deinen Beitrag als wertvollen Denkanstoß gesehen und hat dieses Thema für allg. Diskussionen bzw. zum Austausch erstellt.
    Wenn ich ehrlich sein soll: Ich war bei deinem Beitrag auch erst einmal baff, da ich alles als neutral und schönes Thema zum Austausch gesehen habe und jetzt auch noch tue. Dass du dich deswegen persönlich angegrigffen oder eingeengt fühlst, hat mich anfangs irgendwie gewundert und deine heftige Reaktion auch etwas geschockt und aufgebracht. Ich kann jetzt nurnoch abschließend für alle hier sprechen und sagen, dass es nie die Absicht von jemandem war, dich "rauszupicken" oder in irgend einer Weise anzugreifen. Wir sind hier ein freundliches, trotz öffentlichen Zugangs aber doch auch relativ familiäres Forum zum Austausch über Ameisen und andere eusoziale Insekten, im dem jeder seinen Spaß haben soll und darf, auch bei vermeintlich schwierigen Themen wie diesem hier.
    @Michaela Maus
    Vg

    Nimm das bitte nicht als Angriff gegen dich oder "Unterhaltung" über dich. Deine Messor und die Myrmecia als Beispiel zu verwenden war natürlich in diesem Kontext vielleicht etwas daneben gegriffen, trotzdem könnte man hierfür beliebige Arten auswählen. Das Thema finde ich wichtig und sollte angesprochen werden und mit meinem Beitrag wollte ich dich, wie schon erwähnt, nicht persönlich angreifen sondern allg. beide Seiten ansprechen, da du ja nicht die einzige bist, die so denkt, bzw. auf diesen Gedanken kommt. In der Ameisenhaltung ist das Thema ohne die Möglichkeit der Nachzucht und immer mehr Leuten, die jedes Nest ohne Rücksicht auf Verluste ausgraben natürlich sehr allgegenwärtig.
    Ich halte diese Gedankenrichtung in keinster Weise als schlecht, sogar ganz im Gegenteil.
    Wie Phillip es auch schon gesagt hat:
    "Wäre ich nicht selber ein Tierhalter, würde ich das Statement so unterschreiben, aber so muss sich denke ich jeder an die Nase fassen."
    Mir ging es eben speziell um den letzten Teil, der weder dich noch mich noch irgend jemand anderen besonders ansprechen soll(te). Schlussendlich sind wir alle Halter und müssen und sollten uns mit diesem Thema auseinandersetzen.
    @Michaela Maus
    Vg

    Hallo,


    Ich kann Phillip nur vollkommen zustimmen, gut auf den Punkt gebracht.
    Die Frage, die sich mir nur stellt: Wie kann man einerseits den "Verbrauch" von Myremcia-Arten kritisieren, obwohl man auf der anderen Seite selbst Messor sp. hält, die irgendwann selbst der Natur entnommen worden sind, egal ob als Königin oder ausgegraben.
    Die meisten Ameisenarten in der Haltung sind in irgendeiner Weise aus der Natur entnommen und werden von dir und mir "verbraucht". Es ist eben genauso, wie Phillip es zusammengefasst hat.
    Zwischen besagten Messor und Myrmecia besteht ein für mich vielleicht nicht so groß, wie vielleicht angenommener Unterschied. Vielleicht ist es ja tatsächlich in nicht allzu großer Zeit so, dass ein geeignetes "Rezept" für Myrmecia-Arten gefunden wird und sich diese in der Haltung festsetzen und populärer werden. Vielleicht können solche Arten dann sogar nachgezüchtet werden,man weiß es eben nicht.
    Und dass Steffen die Gynen nicht importiert hat, um sie dann irgendwann verendet bei sich zu haben und sich sicher auch sehr geärgert hat, ist für mich auch klar. Die hohe Verlustrate war nicht im Sinne des Erfinders, aber es hätte ja beispielsweise auch anders laufen können.
    Vielleicht ist das ja bei Messor auch so gelaufen, nur haben sich diese dann eben früher als "haltungsfreudig" gezeigt oder etwas in diese Richtung. Wenn man jetzt noch "gemeiner" sein will und den Spieß umdreht, könnte man sich natürlich fragen, ob das ganze Problem in diesem Falle, d.h. das "Verbrauchen" von Messor spp. nicht schlimmer ist, als das Problem mit den australischen Gynen. Zumindest weiß man jetzt in einer bestimmten Weise über die Schwierigkeiten mit Myrmecia bescheid, was dann auch dazu führen kann/wird, dass diese Arten in der Haltung verschmät werden.


    Ich schweife hier ab und wiederspreche mir teilweise selbst, deswegen höre ich an dieser Stelle auf. Das ganze ist kein Angriff und soll dich, @Michaela Maus auch nicht dazu auffordern, dich hier zu rechtfertigen oder dich mit einzubringen. Nimm es also bitte nicht böse, ich will einfach nur meinen Standpunkt klarmachen und bestehenden Konflikt etwas verdeutlichen. Eben so, wie Phillip es ohne jegliche böse Absicht oder dergleichen tun wollte, und dieses Thema eröffnet hat.

    Hi Olaf,


    Danke für die Info. Das scheint bei mir irgendwann auch ein Ring zu werden auch wenn die Kolo jetzt schon drei Blätter der Bromelie in diesen Ring integriert haben und sie ihn wohl weiter nach oben ausbauen.
    Naja, mich stört das ja nicht, fande es nur interessant.
    Ja, logisch :D
    Vg

    Servus,


    Ich habe Heute Mittag ein paar Walnuss-Blätter und kleine Zweige ins Becken gegeben, um der Kolonie zusätzliche Klettermöglichkeiten anzubieten.
    Gerade sind fast ungewöhnlich viele Arbeiterinnen unterwegs, auch wenn die Aktivität ja nach meiner Beobachtung gegen Abend ansteigen zu scheint.
    Ein Teil der Tiere transportiert Baumaterial (v.a. Kokoshumus) zum Nesteingang, der gerade ausgebaut wird, der andere läuft durch das Becken und sticht munter in die schon fast komplett enthauptete Grille ein. Wenn die Kolonie mit der Erweiterung des Nesteingangs so weitermacht, ist bald die ganze Neoregelie in diesem Kokoshumus-Gebilde verschwunden. :drehen::D
    Spaß bei Seite, diese Bauaktivitäten sind schön zu beobachten, auch wenn sie mir nicht ganz klar sind. Wie sieht es da bei deiner Kolonie aus, Olaf? @Olaf Schwarz Hat sonst schon jemand solche verzierten Nesteingänge gesehen oder beobachten können?
    Ich habe immernoch meinen Schreibtischstuhl vor dem Becken stehen, weil sich die Tiere im Becken einfach toll beobachten lassen und es wirklich eine große Freude ist, vorallem wenn so viele Tiere aktiv sind.
    Ich habe leider meine Kamera nicht bei mir und kann somit auch keine Bilder machen und zeigen,werden aber sicher bald nachgeliefert.
    Das wars also für Heute, bis bald! :servus:
    Leander

    Hallo Olaf,


    Freut mich, dass er dir gefällt. Klar, kein Problem. Den Invertzucker werde ich definitiv ausprobieren, vielen Dank für das Rezept.
    Danke für den Tipp mit der Fütterung, dass werde ich jetzt so einhalten, war mir bis jetzt nur nicht ganz sicher. :thanks:
    Die Drei Tage waren eine Ausnahme, ich habe aber gegen Abend am dritten Tag gleich gefüttert.
    Ich berichte natürlich weiter.
    Danke und Vg.

    Hallo zusammen,
    Gestern Nachmittag bin ich von einem sehr schönen Wochenende in Salzburg zurückgekommen und bin direkt in meinen kleinen "Hobbyraum" gegangen, um nach den Tieren zu sehen.
    Es war einiges los im Becken, Honig wurde ins Nest gebracht und eine frisch getötete Grille wurde auch mit großer Begeisterung angenommen. Es ist einfach schön, wieder nach der Kolonie zu sehen und dann zu bemerken, dass alles super ist und man die Tiere gleich zu Gesicht bekommt. :thumbup:
    Was mir übrigens aufgefallen ist: Soweit ich es mitbekomme, nimmt die Aktivität der Kolo gegen Abend deutlich zu. Es sind zwar immer ein paar Arbeiterinnen im Becken unterwegs, aber gegen Abend ist die Aktivität eigentlich immer besonders hoch.
    Meinen D. cf. rugosum geht es also nach wie vor sehr gut und ich habe sehr große Freude an ihnen. Was ich mir tatsächlich etwas schwieriger vorgestellt habe, ist die ganze Pflege des Beckens und die Versorgung der Ameisen. Ich habe im Endeffekt nicht viel mehr zu tun, als alle paar Tage das Becken zu überbrausen, Futterreste zu entfernen und ggf. den Paraffin-Film zu erneuern. Die Versorgung der Kolo ist genauso einfach:
    Ich füttere alle paar Tage, aber unregelmäßig, weil mir das natürlicher vorkommt. Mehr Abstand zwischen Fütterungen als 3 Tage gab es aber noch nicht. Honig und Zuckerwasser stehen ebenfalls dauerhaft zur Verfügung, das Zuckerwasser wird allerdings total verschmät. Den Honig reiche ich in einem Flaschendeckel auf einer Wurzel und er wird sehr gerne und eigentlich andauernd angenommen. Die Arbeiterinnen stecken ihre Mandibeln in den Napf und transportieren ihn in kleinen Kügelchen in ihr Nest.
    Es ist also alles gut und ich hoffe, dass ich noch lange Freude an diesen tollen Ameisen haben werde und die Kolonie weiter wächst und aktiv ist. Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge wie immer gerne in den Diskussionsthread. :servus:
    Vg und schönes WE!

    Hallo,
    Sorry, aber ich muss mich auch einmischen.
    Klar geht es dir, wie du ja sagst, in gewisser Weise um Sichtpunkte bzw. Erfahrungen, die Leute mit diesen Arten gemacht haben oder noch machen.
    Ich verstehe aber trotzdem nicht ganz, warum man dann über eine Art wie S.invicta , vielleicht gerade wegen den (eventuellen) Problemen und Gefahren, Informationen und Erfahrungen bzgl. der Haltungs sammeln und in Erfahrung bringen sollte.
    Denn auch das kann das Interesse vielleicht nicht so erfahrener und verantwortungsvoller (angehender) Halter wecken. Auch wenn du auf der einen Seite eher schlechte Erfahrungen teilen und verbreiten(sag' ich jetzt einfach so) willst, hast du ja, wie du ebenfalls schon gesagt hast, eventuell gute Erfahrungen und vielleicht sogar Vorzüge einer solchen Art ,oder könntest sie zmd. haben und aufzeigen wollen. Da wären wir dann wieder bei meinem Punkt.
    Ich wollte nur erleutern, wie ich diese ganze Thematik sehe. Für Diskussionen ist das Forum ja da und ich lasse mich gerne korrigieren bzw. mir deinen Standpunkt/ Absicht noch einmal genauer erklären, sofern du willst.
    Vg und gute Nacht.

    Hallo Frank,
    Danke für die Antwort.
    Ok, darauf werde ich mal hoffen.
    Ja, ich habe natürlich auch Springschwänze im Becken und habe auch deinen Bericht gelesen und verstanden, was das Hauptproblem an den Tierchen ist und dass sie Gott sei Dank den Ameisen nur indirekt schaden (können). Darin besteht natürlich auch meine Angst, d.h. irgendwann keine nützliche Bodenpolizei mehr im Becken zu haben. Aber ich warte jetzt einfach mal ab-war ja auch das erste Mal, dass ich so eine Kreatur im Becken gesehen habe und Springschwänze sind auch noch genug da. :D
    Schönen Abend.
    Lg

    Hallo zusammen,
    Es geht weiter, dieses Mal mit einer weniger erfreulichen Nachricht.
    Vor zehn Minuten habe ich einen kleinen Wurm im Becken gesehen, nachdem ich mich eingelesen habe , kann ich ihn als Xaximwurm identifizieren. :cursing:
    Ich habe von diesen Würmern noch nicht gehört und gelesen und bin jetzt etwas überfordert, vorallem nach dem Bericht von dir, Frank.
    Was soll ich jetzt also machen? Ein Mittel einsetzen ,oder...?!
    Das ich so bald wie möglich eingreifen sollte und auch muss ist mir klar, deswegen frage ich jetzt gleich.
    Alle Antworten und Ideen zu diesem Thema bitte direkt hierher , nicht in den Diskussionsthread.
    Vielen Dank,
    Schönen Abend noch.